Examensarbeit, 2006
160 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
2. Theoretische Ausgangsposition
2.1 Das Konstrukt Jugend – ein soziohistorischer Abriss
2.2 Definition, Kriterien und Differenzierung
2.3 Charakteristik des Jugendalters
2.3.1 Körperliche und intellektuelle Veränderungen
2.3.2 Soziale Veränderungen und psychische Auswirkungen der Pubertät
2.4 Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung
2.4.1 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
2.4.2 Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
2.4.3 Aktualität der Entwicklungsaufgaben nach HAVIGHURST
2.5 Identitätsfindung als zentrales Thema im Jugendalter
2.5.1 Identität – eine begriffliche Klärung
2.5.2 Das Theorem der Identitätsentwicklung nach ERIKSON
2.5.3 Vier Formen des Identitätsstatus nach MARCIA
2.6 Lebensbereiche der Jugendlichen
2.6.1 Familie, Peergruppe und Partnerschaft
2.6.2 Berufswahl und der Weg zu Lebensperspektiven
2.7 Zukunftsperspektiven als zentrales Thema im Jugendalter
2.7.1 „Selbst“ – begriffliche Klärung und Abgrenzung
2.7.2 Zukunftskonzept nach KLAUS
2.7.3 Zukunftsperspektiven von Jugendlichen nach NURMI
2.8 Zukunftsperspektiven im Hinblick auf Identitätsbildung
2.9 Vorläufige Zusammenfassung
3. Fragestellungen und Hypothesen
4. Untersuchungsdesign
4.1 Angaben zur Untersuchung
4.2 Methodischer Zugang
4.2.1 Fragebogenkriterien
4.2.2 Aufbau des Fragebogens
4.2.3 Auswertungsverfahren des Fragebogens
5. Ergebnisse der Untersuchung
5.1 Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher
5.1.1 Bewertung der persönlichen Zukunft in Namibia
5.1.2 Lebensplanung und Zukunftswünsche der Jugendlichen
5.1.3 Ängste der Jugendlichen
5.1.4 Wertung vorgegebener Items nach Wichtigkeit
5.2 Bedeutsame Lebensereignisse
5.2.1 Unerfreuliche Lebensereignisse
5.2.2 Erfreuliche Lebensereignisse
6. Verallgemeinerung und Vergleich der Erkenntnisse
6.1 Bewährung der Arbeitshypothesen
6.2 Ausgewählte Studienergebnisse im Vergleich zu deutschen Studien
7. Interpretation der Hauptergebnisse mit kritischer Reflexion der Studie
7.1 Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung
7.2 Diskussion der Studie mit Reflexion
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher und deren Bedeutung für die Identitätsbildung. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine empirische Erhebung an der Namib Primary School in Swakopmund Einblicke in die Lebenspläne, Zukunftsvorstellungen und Ängste der Jugendlichen zu gewinnen und diese in einen theoretischen entwicklungspsychologischen Kontext zu setzen.
2.3 Charakteristik des Jugendalters
„Mit der Pubertät kommt die Zukunft nicht nur näher, sie richtet sich im Körper ein“ (Simone de Beauvoir, in: FLAAKE 1997, S. 93).
Wie das Zitat zeigt, stellt sich mit der Pubertät „die Zukunft“ im Körper eines Jugendlichen ein. Über die vielfältigen Veränderungen, mit denen der Heranwachsende konfrontiert wird, soll nun referiert werden. Folgendes Zitat strukturiert die typischen Merkmale des Jugendalters:
„Das Jugendalter ist eine Phase innerhalb des Lebenszyklus, die durch das Zusammenspiel biologischer, intellektueller und sozialer Veränderungen zur Quelle vielfältiger Erfahrungen wird“ (OERTER / DREHER 2002, S. 258). Die biologischen, intellektuellen und sozialen Veränderungen sowie deren Auswirkungen auf die Psyche des Jugendlichen werden nun spezifiziert.
1. Einleitung: Hinführung zur Thematik der Identitätsbildung im Jugendalter und Darlegung des Aufbaus sowie des Forschungsinteresses der Arbeit.
2. Theoretische Ausgangsposition: Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu Jugend, Identitätsentwicklung, Entwicklungsaufgaben und Zukunftskonzepten als Fundament der Untersuchung.
3. Fragestellungen und Hypothesen: Formulierung der forschungsleitenden Fragen und der aus der Theorie abgeleiteten Arbeitshypothesen für die empirische Erhebung.
4. Untersuchungsdesign: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, des Fragebogenaufbaus und des Kontextes der Untersuchung in Namibia.
5. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentation der empirischen Daten zu Zukunftsperspektiven, Ängsten und Lebensereignissen der namibischen Jugendlichen.
6. Verallgemeinerung und Vergleich der Erkenntnisse: Überprüfung der Arbeitshypothesen und Vergleich der namibischen Ergebnisse mit deutschen Jugendstudien.
7. Interpretation der Hauptergebnisse mit kritischer Reflexion der Studie: Zusammenfassende Deutung der Ergebnisse im Hinblick auf Identitätsbildung sowie Diskussion der Stärken und Grenzen der Studie.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Ausblick auf künftige Forschungsfragen im namibischen Kontext.
Jugendalter, Identitätsbildung, Zukunftsperspektiven, Entwicklungsaufgaben, Namibia, Selbstkonzept, Erik Erikson, James E. Marcia, Lebensplanung, AIDS, Armut, psychosoziales Wohlbefinden, empirische Untersuchung, Jugendforschung, Identitätsstatus.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher und deren wechselseitigem Einfluss auf die Identitätsbildung.
Die zentralen Themen sind die theoretische Einordnung des Jugendalters, die Identitätsfindung, die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben sowie die empirische Untersuchung von Wünschen und Ängsten namibischer Jugendlicher.
Ziel ist es, die Zukunftsvorstellungen von Schülern in Namibia zu identifizieren, zu analysieren und zu interpretieren, um deren Bedeutung für die Identitätsentwicklung im Jugendalter aufzuzeigen.
Es wurde eine empirische Fragebogenstudie (Querschnittsstudie) mit 112 Schülern der Namib Primary School in Swakopmund durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Entwicklungspsychologie und einen empirischen Teil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet und mit deutschen Studien vergleicht.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identitätsbildung, Zukunftsperspektiven, Entwicklungsaufgaben, Namibia und Selbstkonzept geprägt.
Die Arbeit identifiziert die AIDS-Problematik als einen zentralen Faktor, der Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Namibia massiv beeinträchtigt und zu einem Zusammenbruch von Lebensplanungen führen kann.
Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen ihre Zukunftsaussichten konstanter und teilweise optimistischer bewerten als Jungen, wobei insbesondere materielle Wünsche bei Jungen eine stärkere Rolle spielen.
Das integrierte namibische Schulsystem wird als ein Faktor diskutiert, der die Entwicklung von Zukunftsperspektiven beeinflusst, da es keine frühzeitige Aufteilung in unterschiedliche Schultypen gibt.
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