Diplomarbeit, 2007
110 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Bildungslandschaft des Deutschen Kaiserreichs von 1871 bis 1914 mit dem Fokus auf den Einfluss des Schulsystems auf wirtschaftlichen Aufschwung, soziale Mobilität und veränderte Bildungschancen. Ziel ist es, die Reaktionen der etablierten Klassen auf den Aufstieg des Mittelstands sowie den Einfluss der Familiensozialisation auf die Bildungsbeteiligung zu beleuchten.
Die Einleitung bietet einen Überblick über die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit. Sie erläutert die Relevanz einer heutigen Betrachtung der bildungsgeschichtlichen Entwicklung und beleuchtet die aktuelle Forschungslage zum Thema soziale Mobilität im Kaiserreich.
Kapitel 2 beschreibt die Grundstruktur des Bildungssystems im Kaiserreich, einschließlich der Volkschule, des Mittelschulwesens, der Progymnasien und der höheren Schulen.
Kapitel 3 analysiert den zyklischen Wechsel von Mangel und Überfüllung in akademischen Berufen und beleuchtet die Auswirkungen auf das Bildungsverhalten im Kaiserreich.
Kapitel 4 untersucht die Maßnahmen der Schließung und sozialen Ausgrenzung, die zur Reproduktion der etablierten Klassenstrukturen beitrugen.
Kapitel 5 beleuchtet den Einfluss der Familie auf die Bildungsbeteiligung im Kaiserreich.
Die zentralen Themen der Arbeit sind das deutsche Kaiserreich, Bildungssystem, soziale Mobilität, Bildungschancen, Familiensozialisation, etablierte Klassen, Aufstieg des Mittelstands und der „deutsche Sonderweg“.
Die Arbeit diskutiert, inwieweit das starre Bildungssystem soziale Mobilität zuließ oder eher zur Reproduktion der bestehenden Klassenstrukturen diente.
Es gab Phasen, in denen zu viele Absolventen in akademische Berufe drängten, was zu Gegenmaßnahmen der etablierten Schichten zur sozialen Abgrenzung führte.
Es bestand aus der Volksschule für die breite Masse, Mittelschulen und den höheren Schulen (Gymnasien), die den Zugang zur Universität und zum sozialen Aufstieg ermöglichten.
Die familiäre Herkunft und Sozialisation waren entscheidend für den Bildungsweg; Aufstieg war oft nur durch enorme familiäre Anstrengungen und Entbehrungen möglich.
Er bezeichnet die Debatte über die spezifische historische Entwicklung Deutschlands hin zur Moderne, die im Kaiserreich ihre Wurzeln in der Verknüpfung von Bildung und Stand hatte.
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