Diplomarbeit, 1998
54 Seiten, Note: 2
1. GRUNDLAGEN DES TARGET COSTING
1.1. BEGRIFF DES TARGET COSTING
1.2. PROZEß DES TARGET COSTING
1.2.1. Zielkostenfestlegung
1.2.1.1. Market into Company
1.2.1.2. Out of Competitor
1.2.2. Zielkostenspaltung
1.2.2.1 Funktionsmethode
1.2.2.2. Komponentenmethode
1.3. PROBLEMATIK VON TARGET COSTING
2. ZIELKOSTENREALISIERUNG DURCH UMSETZUNG DER VERFAHRENS- UND ABLAUFRATIONALISIERUNG
2.1. PARALLELEN BEIDER METHODEN
2.1.1. Begriff der Rationalisierung
2.1.2. Prozeßkostenrechnung als Instrument zur Aufdeckung von Rationalisierungspotential
2.1.2.1. Grundlagen
2.1.2.2. Beispiel
2.1.2.3. Verknüpfung mit Target Costing
2.2. VERFAHRENSRATIONALISIERUNG
2.2.1. Definition
2.2.2. Kapitalbindung
2.2.2.1. Rationalisierung mit Kapitalbindung
2.2.2.2. Rationalisierung ohne Kapitalbindung
2.2.2.3. Darstellung einer Rationalisierungsmaßnahme
2.2.3. Zulieferermanagement
2.2.3.1. Fertigungstiefenabbau im Automobilbereich
2.2.3.2. Situation bei der Firma ANALYT AG
2.2.3.2. Kritik/mögliche Folgen
2.3. ABLAUFRATIONALISIERUNG
2.3.1. Definition
2.3.2. Gemeinkostenanalyseverfahren
2.3.2.1. Gemeinkosten-Wertanalyse
2.3.2.2. Zero-Base-Budgeting
2.3.2.3. Vergleich GWA - ZBB
2.3.3. Modernes Kostenstrukturmanagement
2.3.3.1. Simultaneous Engineering
2.3.3.2. Reengineering
3. ZUSAMMENFASSUNG/ KRITISCHE WÜRDIGUNG
Die Arbeit untersucht, ob das Instrument des Target Costing Potenziale zur Verfahrens- und Ablaufrationalisierung aufdecken kann und wie ergänzende Managementinstrumente die Zielkostenrealisierung unterstützen können.
1.2.1.2. Out of Competitor
Bei diesem Verfahren wird versucht, die Zielkosten aus den Kosten der Konkurrenz abzuleiten. Hierbei wird versucht, durch funktions- und prozeßorientierte Kostenvergleiche mit Unternehmen, die für den untersuchten Bereich als führend angesehen werden, Kostensenkungspotentiale aufzudecken. So kann es sinnvoll sein, seinen Logistikbereich mit dem eines Versandhandelsunternehmens zu vergleichen.
Im Gegensatz zu Market into Company, bei der man sich bei der Zielerreichung nach der Subtraktionsmethode bedient, wird hier die Additionsmethode angewandt. Diese arbeitet mit Vorgehensweisen des Kostenengineering und ermittelt Kosten des Unternehmens mit Hilfe von Kostengraphen und –parametern.
Dieses Vorgehen birgt zum einen die Gefahr in sich, immer nur der Zweitbeste zu sein und garantiert zum anderen nicht die konsequente Ausrichtung am Kundenwunsch, da dieser erst über Konkurrenzunternehmen in das eigene Unternehmen hereingetragen wird. Demzufolge ist die Marktorientierung hier nur noch mittelbar gegeben.
Andererseits eignet sich dieses Verfahren zur Bestimmung von Gesamtproduktzielkosten dann, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem besten Konkurrenzunternehmen aufzuholen. Das bedeutet, das bei Anwendung dieses Verfahrens die Marktanalyse entfällt und demzufolge Kosten eingespart werden können.
1. GRUNDLAGEN DES TARGET COSTING: Einführung in die Definition, den Prozess der Zielkostenfestlegung und die Zielkostenspaltung als strategisches Kostenmanagement-Instrument.
2. ZIELKOSTENREALISIERUNG DURCH UMSETZUNG DER VERFAHRENS- UND ABLAUFRATIONALISIERUNG: Analyse von unterstützenden Rationalisierungsinstrumenten zur Erreichung von Kostenzielen in Fertigungs- und Verwaltungsprozessen.
3. ZUSAMMENFASSUNG/ KRITISCHE WÜRDIGUNG: Kritische Bewertung, warum Target Costing eine isolierte Methode bleibt und die Verknüpfung mit anderen Konzepten für eine ganzheitliche Effizienzsteigerung erforderlich ist.
Target Costing, Zielkostenmanagement, Rationalisierung, Verfahrensrationalisierung, Ablaufrationalisierung, Prozeßkostenrechnung, Kapitalbindung, Zulieferermanagement, Gemeinkosten-Wertanalyse, Zero-Base-Budgeting, Simultaneous Engineering, Reengineering, Kostenstrukturmanagement, Marktorientierung.
Es wird untersucht, inwieweit das Instrument Target Costing geeignet ist, Rationalisierungspotenziale in betrieblichen Verfahren und Abläufen aufzudecken und realisieren zu können.
Die Themen umfassen die Kostenplanung mittels Target Costing, die Identifikation von Sparpotenzialen durch Verfahrensänderungen und die Optimierung von administrativen sowie logistischen Abläufen.
Das Ziel ist zu klären, ob Target Costing als isoliertes Instrument zur Rationalisierung ausreicht oder ob eine Kombination mit ergänzenden Methoden notwendig ist.
Der Autor nutzt eine systematische Analyse der Literatur sowie praktische Anwendungsbeispiele, wie die Berechnungen zu Rationalisierungsinvestitionen und die Fallstudie der ANALYT AG.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen des Target Costing sowie eine detaillierte Untersuchung der Verfahrens- und Ablaufrationalisierung inklusive konkreter Kostenmanagement-Instrumente.
Wichtige Begriffe sind Target Costing, Zielkostenspaltung, Gemeinkostenanalyse, Prozesskostenrechnung, Fertigungstiefe und Kundenorientierung.
Die ANALYT AG dient als praxisnahes Beispiel für den Fertigungstiefenabbau und zeigt die Herausforderungen der Zielkostenumsetzung bei komplexen medizinischen Analysegeräten.
Da Target Costing primär Produktkosten steuert, aber Gemeinkostenstrukturen oder organisatorische Mängel oft ignoriert, ist laut Autor die Einbindung ergänzender Instrumente wie GWA oder ZBB erforderlich.
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