Wissenschaftliche Studie, 2001
16 Seiten, Note: 1,0
Diese Hausarbeit untersucht das soziale Verhältnis zur psychischen Krankheit in Deutschland. Im Zentrum steht die Frage, ob psychisch kranke Menschen durch mangelnde Aufklärung gesellschaftlich ausgegrenzt werden.
Die Einleitung erläutert den aktuellen Trend zur Ent-Hospitalisierung psychisch kranker Menschen in Deutschland. Es wird auf die zunehmende Akzeptanz des Konzepts der „gemeindenahen Betreuung“ hingewiesen und gleichzeitig auf die bestehenden Vorurteile und die Ablehnung in der Bevölkerung gegenüber psychischen Erkrankungen aufmerksam gemacht.
Kapitel 2 beschreibt die Methoden, die für die Untersuchung verwendet wurden. Neben einer schriftlichen Befragung von 107 Personen im Alter von 16 bis 83 Jahren, die in Zügen der Deutschen Bahn durchgeführt wurde, erfolgte eine Inhaltsanalyse von Zeitungen, um die Medienberichterstattung über psychische Krankheiten zu analysieren.
Kapitel 3 analysiert die Ergebnisse der Untersuchung und befasst sich mit dem Aufklärungsstand der Bevölkerung hinsichtlich psychischer Erkrankungen. Dabei wird auf die Ergebnisse der Befragung und der Medienanalyse Bezug genommen.
Die Hausarbeit befasst sich mit den Themen Psychische Krankheit, Soziale Distanz, Aufklärungsmangel, Medienberichterstattung, Ent-Hospitalisierung, Gemeindenaher Betreuung, Einstellungen, Vorurteile, Empirische Sozialforschung, Deutschland.
Es beschreibt den Trend, psychisch kranke Menschen weniger stationär in Kliniken "wegzuschließen" und stattdessen vermehrt ambulant in ihrem sozialen Umfeld zu betreuen.
Dieses Konzept ermöglicht Patienten den Verbleib in ihrem Alltag, was die soziale Wiedereingliederung erleichtert und eine Entfremdung von der Gesellschaft verhindert.
Häufige Gründe sind mangelnde Aufklärung, Vorurteile und das Klischee des "unberechenbaren und gefährlichen Geisteskranken", was zu sozialer Distanz führt.
Die Medienanalyse der Arbeit zeigt, dass Berichterstattungen oft Klischees bedienen, statt sachlich aufzuklären, was die Tabuisierung des Themas verstärkt.
Die Untersuchung stellt einen erheblichen Aufklärungsmangel fest. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, psychische Krankheiten korrekt zu erkennen und begegnen Betroffenen mit Skepsis.
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