Diplomarbeit, 2007
147 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1 Evaluation
1.1 Geschichtliche Entwicklung der Evaluation
1.2 Definitionen
1.2.1 Stufflebeam
1.2.2 Scriven
1.2.3 Cronbach et al.
1.2.4 Rossi/Freeman
1.2.5 Kirkpatrick
1.2.6 Joint Committee
1.2.7 Deutsche Autoren
1.2.8 Zusammenfassung Definitionen
1.3 Verortung des Evaluationsbegriffes
1.3.1 Wissenschaft und Evaluation
1.3.2 Evaluation als eigene Disziplin
1.3.3 Evaluation und Evaluationsforschung
1.4 Klassifizierung von Evaluation
1.4.1 Aufgaben und Ziele von Evaluation
1.4.2 Gegenstände
1.4.3 Methoden, Modelle und Verfahren
1.4.3.1 Formative und summative Evaluation
1.4.3.2 Interne und externe Evaluation
1.4.3.3 Quantitative und qualitative Evaluation
1.4.3.3.1 Quantitative Methoden
1.4.3.3.2 Qualitative Methoden
1.4.3.3.3 Triangulation (Kombination der Methoden)
1.4.3.4 Programmevaluation
1.4.3.5 Responsive Evaluation
1.5 Zusammenfassung Evaluation
1.6 Evaluation im Bereich Erwachsenenbildung
1.6.1 Geschichtliche Entwicklung
1.6.2 Die Entwicklung seit den 1990er Jahren
1.6.3 Grundsätzliche Skepsis der Erwachsenenbildung
1.6.4 Menschenbild der Erwachsenenbildung
1.6.5 Evaluation und Qualitätsbegriff
1.7 Zusammenfassung
2 E- Learning
2.1 Gesellschaftliche Veränderungen
2.2 E- Learning als Antwort
2.3 E- Learning – Begriff und Formen
2.3.1 Versuch einer einheitlichen Definition
2.3.2 E- Learning – verwandte Begriffe
2.3.3 Formen des E- Learning
2.3.4 Vorteile und Nachteile
2.3.5 Blended Learning
2.3.6 Weitere Begriffsverwendung
2.4 Einsatzbereiche von E- Learning
2.4.1 E- Learning und Hochschule
2.4.2 E- Learning und Weiterbildung
2.4.2.1 E- Learning und berufliche Weiterbildung
2.4.2.2 E- Learning und allgemeine Erwachsenenbildung
2.5 Zusammenfassung E-Learning
3 Evaluation von E- Learning
3.1 Evaluation von E- Learning: Grundlagen
3.1.1 Begriffsabgrenzung
3.1.2 Ausgangsfragen und Konzeption
3.1.3 Evaluationsgegenstände
3.1.4 Besonderheiten im E- Learning- Kontext
3.2 Methoden zur Evaluation von E- Learning
3.2.1 Befragung
3.2.1.1 Internetbasierte Befragungen
3.2.1.2 E-Interviews
3.2.2 Tests
3.2.3 Verhaltensrecording
3.2.3.1 Logfile-Analyse
3.2.3.2 Evaluationsstandards für technikbasierte Instrumente
3.2.4 Beobachtung
3.2.5 Dokumentenanalyse
3.2.6 Zusammenfassung Evaluationsmethoden
3.3 Modelle zur Evaluation von E- Learning
3.3.1 Qualitätsbegriff und Evaluation von E- Learning
3.3.2 Klassifizierungsmodell der Evaluationskonzepte
3.3.3 Expertenbeurteilung durch Kriterienkataloge
3.3.3.1 Kriterienkataloge – methodische Grundlagen
3.3.3.1.1 Numerische Gewichtung und Summierung (NGS)
3.3.3.1.2 Qualitative Gewichtung und Summierung (QGS)
3.3.3.2 Kriterienkatalog AKAB
3.3.3.3 Kriterienkataloge MEDA und MEDA 97
3.3.3.4 Weitere Kriterienkataloge – aktuelle Anwendungen
3.3.3.5 Zusammenfassende Bewertung
3.3.4 Der Evaluationskubus – ein Ordnungsmodell
3.3.5 Rahmenmodell der Evaluation nach Schenkel
3.3.6 Weitere Ordnungsmodelle
3.3.7 Paradigma zur Qualitätssicherung im Konstruktionsprozess multimedialer Instruktionssysteme
3.3.8 UCIT- basierte ganzheitliche Evaluation – Dresdner Ei
3.3.9 Weitere Evaluationsmodelle
3.4 Qualitätsmanagement - die nächste Stufe
3.5 Paradigmenwechsel der Evaluation
3.6 Zusammenfassung und Bewertung
4 Evaluationsprojekte zu E-Learning
4.1 Evaluation „E- Learning bei der RAG“
4.2 Evaluation von Lernplattformen
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und methodische Umsetzung von Evaluationen im Bereich des E-Learnings aus einer spezifisch erwachsenenpädagogischen Perspektive. Ziel ist es, den aktuellen Stand der Evaluationsforschung auf E-Learning-Szenarien anzuwenden und zu analysieren, wie die Qualität netzbasierter Bildungsangebote empirisch und methodisch fundiert beurteilt werden kann.
3.1.4 Besonderheiten im E- Learning- Kontext
Gerade bei Online- Seminaren ist es besonders wichtig, die Rolle der Evaluation herauszustellen. Die Beteiligung der Teilnehmer, die in der Regel nicht in eine Präsenz-Gruppe eingebunden sind, hängt stark von der eigenen Motivation ab. Die Beteiligung wird daher umso stärker sein, je mehr die Teilnehmer von den Zielen und Zwecken der Evaluation überzeugt sind (vgl. Gruber et al. 2003, S. 262). Die geänderten Rahmenbedingungen bei E- Learning haben allerdings nicht nur Auswirkungen auf die Organisation von Evaluationen, sondern es entstehen auch neue Anforderungen an Evaluationsmethoden und - konzepte.
Baumgartner nennt folgende Veränderungen und damit verbundene Herausforderungen an Evaluationen im E- Learning- Bereich: Die Interaktivität eröffnet weitere Dimensionen, da der Lernende im Gegensatz zu anderen Medien nicht mehr nur Rezipient ist, sondern handelnd eingreift. Durch den individuellen Zugang gibt es keine einheitlichen Zeiten, keine „gemeinsamen öffentlichen Örtlichkeiten“ für Lernprozesse mehr. Viele Evaluationsmethoden, die ursprünglich für den gruppenbasierten Unterricht konzipiert wurden, können nicht mehr ohne weiteres angewandt werden. Des Weiteren führt er an, dass individuelles Lernen oft eine heterogene Ausgangssituation und Bedürfnisstruktur (in demographischer und inhaltlicher Hinsicht, in Bezug auf Lernerfahrungen) hat. Diese sind auch für den Lernerfolg wichtig und müssen daher bei Evaluationen berücksichtigt werden. Unter Wahlfreiheit führt Baumgartner eine scheinbare Trennung von Inhalten und Lernprozessen durch die eingesetzten Medien an. Allerdings geht es nicht darum, eine inhaltlich- statische Qualität des Materials zu evaluieren, sondern um eine Analyse der durch das Material unterstützten Lernprozesse. Evaluation von E- Learning muss daher den Lernprozess fokussieren. Außerdem muss das Evaluationsdesign die besondere Lernsituation des netzgestützten Lernens berücksichtigen. Dabei ist zwischen Möglichkeiten und Effekten der Infrastruktur („delivery technology“) und der didaktischen Potenziale („instruction technology“) zu differenzieren. Gerade weil es sich beim E- Learning um ein alternatives Lernverfahren mit neuartiger Lernorganisation handelt, hält Baumgartner abschließend eine Kostenanalyse für wichtig. Diese sollte neben ökonomisch-finanziellen Kosten auch die sozialen Kosten berücksichtigen (vgl. Baumgartner 1999, S. 90ff.).
1 Evaluation: Dieses Kapitel erläutert die historischen Grundlagen, Definitionen und die methodische Klassifizierung der Evaluation mit einem Fokus auf dem Bereich der Erwachsenenbildung.
2 E- Learning: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über den Begriff E-Learning, dessen Formen, Vorteile und Nachteile sowie die Einsatzbereiche in Hochschule und Weiterbildung.
3 Evaluation von E- Learning: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Grundlagen, Methoden und Evaluationsmodelle, die für eine Qualitätssicherung von E-Learning-Anwendungen in der Praxis relevant sind.
4 Evaluationsprojekte zu E- Learning: Dieses Kapitel beschreibt zwei konkrete Praxisberichte, um die theoretischen Konzepte in realen Anwendungsszenarien zu veranschaulichen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über die Bedeutung der Evaluation für E-Learning und benennt notwendige künftige Entwicklungen im Bereich der Medienkompetenz und pädagogischen Konzeption.
Evaluation, E-Learning, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Qualitätssicherung, Evaluationsobjekte, Lernumgebung, Online-Seminar, formative Evaluation, summative Evaluation, Kriterienkatalog, Medienkompetenz, Lernerfolg, Instructional Design, Methodentriangulation
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation von E-Learning aus einer erwachsenenpädagogischen Perspektive, wobei untersucht wird, wie netzbasierte Lehr- und Lernformen qualitätsorientiert bewertet werden können.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Evaluation, die medienpädagogischen Herausforderungen durch E-Learning, die Anwendung von Evaluationsmodellen in der Praxis sowie die Rolle der Qualitätssicherung.
Das primäre Ziel ist es, eine Brücke zwischen theoretischen Evaluationsmodellen und der praktischen Anwendung in E-Learning-Szenarien zu schlagen, um die Qualität pädagogischer Angebote zu verbessern.
Die Arbeit stützt sich primär auf Literaturanalysen und eine systematische Aufarbeitung existierender Evaluationsmodelle und -methoden, ergänzt durch Fallbeispiele aus der Praxis.
Der Hauptteil erarbeitet intensiv die Grundlagen und spezifischen Methoden der Evaluation für E-Learning, inklusive der Klassifizierung von Verfahren und der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Evaluationsmodellen.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Evaluation, E-Learning, Erwachsenenbildung, Qualitätssicherung und Lernumgebung.
Kriterienkataloge dienen als standardisierte Instrumente zur Expertenbeurteilung von Lernsoftware, wobei die Arbeit kritisch zwischen numerischen und qualitativen Gewichtungsmodellen differenziert.
Da erwachsene Lerner spezifische Anforderungen an die Selbststeuerung, Relevanz und soziale Interaktion haben, ist eine Evaluation notwendig, die über rein technische Aspekte hinausgeht und den Lernprozess und die Lernziele ganzheitlich betrachtet.
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