Bachelorarbeit, 2006
47 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) und dessen Auswirkungen auf das urbane Grün in Deutschland. Die Arbeit analysiert die Biologie und Verbreitung des ALB, die geltenden gesetzlichen Regelungen und die möglichen Gegenmaßnahmen. Darüber hinaus wird die aktuelle Situation in Deutschland sowie die zukünftige Entwicklung des Problems untersucht.
Das erste Kapitel widmet sich der Einleitung und der Themenstellung der Arbeit. Es wird erläutert, warum der ALB eine Gefahr für das urbane Grün in Deutschland darstellt und welche Aspekte in der Arbeit näher beleuchtet werden. Das zweite Kapitel beschreibt die Biologie und Verbreitung des ALB. Es werden die taxonomische Stellung, der Entwicklungszyklus, das natürliche Verbreitungsgebiet, die Wirtswahl, das Schadbild, die Vektoren und Verbreitungswege sowie die Ausbreitung in Nordamerika und Europa behandelt. Zudem werden Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Käferarten aufgezeigt.
Das dritte Kapitel behandelt die gesetzlichen Regelungen zum ALB. Das vierte Kapitel widmet sich den möglichen Gegenmaßnahmen, die in natürliche Gegenspieler, biotechnische Maßnahmen, chemische Maßnahmen, Bekämpfungsmaßnahmen im natürlichen Verbreitungsgebiet sowie Erfahrungen mit Eradikationsmaßnahmen in Nordamerika und Europa unterteilt werden. Das fünfte Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation in Deutschland und betrachtet Käferfunde in Verpackungsholz, Freilandfunde mit Befall von Bäumen sowie Eradikationsmaßnahmen. Das sechste Kapitel schließlich beschäftigt sich mit der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung in Deutschland, wobei die Wirksamkeit von Präventions- und Eradikationsmaßnahmen, die Gefährdung von Waldbäumen und die Gefährdung von Bäumen im urbanen Grün analysiert werden.
Asiatischer Laubholzbockkäfer, Urbanes Grün, Biologie, Verbreitung, Gegenmaßnahmen, Eradikation, Gefährdung, Deutschland, Verpackungsholz, Freilandfunde, Präventionsmaßnahmen.
Der ALB (Anoplophora glabripennis) ist ein gefährlicher Quarantäneschädling aus Ostasien, der Laubbäume befällt. Er wurde vermutlich durch Verpackungsholz nach Europa und Nordamerika eingeschleppt.
Besonders gefährdet sind Ahornarten, Pappeln, Weiden, Eschen, Rosskastanien und Birken. Der Käfer befällt im Gegensatz zu vielen heimischen Arten auch völlig gesunde und vitale Bäume.
Bisherige Funde in Deutschland stammen überwiegend von Bäumen in Städten. Der Larvenfraß führt zum Absterben von Ästen und Kronenteilen, was die Stand- und Bruchsicherheit gefährdet und letztlich zum Tod des Baumes führt.
Die derzeit einzige wirkungsvolle Methode ist die Vernichtung (Fällung und Verbrennung) der befallenen Pflanzen. Es gibt Versuche mit chemischen oder biotechnischen Maßnahmen, aber die Ausrottung (Eradikation) bleibt schwierig.
Erste Freilandfunde gab es 2004 in Neukirchen am Inn und 2005 in Bornheim/Roisdorf. Seitdem wurden vermehrt Käferfunde im Zusammenhang mit Importen aus Asien gemeldet.
Ein typisches Schadbild sind kreisrunde Ausbohrlöcher (ca. 1 cm Durchmesser) am Stamm oder an Starkästen sowie Fraßgänge der Larven im Holz. Oft welken Teile der Krone vorzeitig ab.
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