Diplomarbeit, 2007
66 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Definitorische Grundlagen
2.1 Risiko
2.2 Risikomanagement
2.3 Risikocontrolling
2.4 Kennzahlen
2.5 DRK Kreisverband Eichsfeld e.V.
3. Risikomanagement und Kennzahlen
3.1 Risikomanagement
3.1.1 Ziele und Aufgaben
3.1.2 Gesetzliche Grundlagen
3.1.3 Risikoarten
3.2 Der Prozess des Risikomanagements
3.2.1 Risikoidentifikation
3.2.2 Risikoanalyse
3.2.3 Risikosteuerung
3.2.4 Risikoüberwachung
3.2.5 Prozessüberwachung
3.3 Kennzahlen
3.3.1 Arten und Aufgaben von Kennzahlen
3.3.2 Probleme mit Kennzahlen
3.3.3 Kennzahlensysteme
3.3.4 Kennzahlen und Risikomanagement
3.4 Risikomanagement und Kennzahlen im Kontext
3.4.1 Risikomanagement und Controlling
3.4.2 Risikomanagement und Qualitätsmanagement
3.4.3 Risikomanagement und Balance Scorecard
3.4.4 Risikomanagement und Corporate Governance
4. Strukturen des DRK Kreisverbandes Eichsfeld e.V im Hinblick auf Kennzahlen und ein Risikomanagementsystem
4.1 Interne Ressourcen
4.2 Die Finanzbuchhaltung als Informationsbasis
4.3 Die verbandsinterne DRK Strategie 2010plus
4.4 Das Kennzahlen-Frühwarnsystem der DRK Verbandsrevision
5. Organisation des Risikomanagement im DRK KV Eichsfeld e.V.
5.1 Risikokultur
5.2 Organisation und Zuständigkeiten
5.3 Kennzahlen als Frühwarnsystem
5.3.1 Strategische Kennzahlen
5.3.2 Operative Kennzahlen
5.4 Mindestanforderungen an Risikomanagementsysteme
5.5 Technische Umsetzung
5.6 Berichtswesen
6. Fazit
Die Arbeit untersucht praxisnah am Beispiel des DRK Kreisverbandes Eichsfeld e.V., wie Risikomanagement mithilfe von Kennzahlen effektiv und effizient in einer gemeinnützigen Organisation (NPO) implementiert werden kann, um Planungssicherheit zu erhöhen und Haftungsrisiken zu minimieren.
3.2.1 Risikoidentifikation
Die Risikoidentifikation dient der Entdeckung und Bestimmung der Art von Risiken, die ein Unternehmen auf sich nimmt, um unternehmerischen Erfolg zu erreichen. Es ist der erste und zugleich wichtigste Schritt des Risikomanagementprozesses. Durch eine Art Risikoinventur sollen alle nur denkbaren Risiken gesucht und dokumentiert werden. Grundrisiken, denen jedes Unternehmen gegenübersteht, werden erweitert durch eine hohe Anzahl von Risiken, die aus der Art der Geschäftstätigkeit des Unternehmens erwachsen. Bereits vorhandene aber auch potenzielle Risiken können sowohl durch einen Top-Down-Ansatz von der Geschäftsleitung aus als auch durch einen Bottum-Up-Ansatz seitens der Mitarbeiter ermittelt werden. Die frühzeitige Einbindung vieler Mitarbeiter in diesen Prozess soll dabei ein hohes Risikobewusstsein in allen Ebenen des Unternehmens fördern. Vermieden werden sollten dabei jedoch unstrukturierte Befragungen von Mitarbeitern, damit aktuell erscheinende Risiken die eigentlich relevanten Risiken - mit Auswirkung auf die Ziele des Unternehmens - nicht überdecken.
Als Instrumente bzw. Hilfsmittel der Risikoidentifikation dienen dabei z.B. eine Analyse der Wettbewerbskräfte nach Porter (Anbieter, Abnehmer, Lieferanten, Ersatzprodukte), eine Analyse des Produktlebenszyklus, bestimmte Kreativitätstechniken (insbesondere Brainstorming) oder eine SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken). Weiterhin können sogenannte Schwache Signale als Früherkennungsindikatoren auf zukünftige Entwicklungen hindeuten. So wertvoll dieses Hilfsmittel auch ist, so schwierig ist es auch. Probleme bereiten das meist zufällige Auftreten und die Glaubwürdigkeit der Quellen (Medien, Experten, persönliche Kontakte).
1. Einleitung: Darstellung der Relevanz von Risikomanagement für NPOs und Zielsetzung der Untersuchung am Beispiel des DRK Kreisverbandes Eichsfeld e.V.
2. Definitorische Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe Risiko, Risikomanagement, Risikocontrolling und Kennzahlen sowie kurze Skizzierung des Untersuchungsgegenstands.
3. Risikomanagement und Kennzahlen: Theoretische Herleitung des Risikomanagement-Prozesses und Darstellung der methodischen Eignung von Kennzahlen zur Risikosteuerung.
4. Strukturen des DRK Kreisverbandes Eichsfeld e.V im Hinblick auf Kennzahlen und ein Risikomanagementsystem: Analyse der internen Ressourcen und bestehender Informationsbasen des Kreisverbandes.
5. Organisation des Risikomanagement im DRK KV Eichsfeld e.V.: Entwicklung einer praxisorientierten Organisationsstruktur für das Risikomanagement unter Berücksichtigung von Risikokultur und Berichtswesen.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Praxistauglichkeit des vorgeschlagenen Risikomanagementsystems für den Kreisverband.
Risikomanagement, Kennzahlen, DRK, NPO, Risikocontrolling, Frühwarnsystem, Gemeinnützigkeit, Unternehmensführung, Finanzkennzahlen, Risikoidentifikation, Risikokultur, Berichtswesen, KonTraG, Leistungssteuerung, Effizienz.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung eines praxisnahen Risikomanagementsystems für den DRK Kreisverband Eichsfeld e.V. unter Verwendung von Kennzahlen.
Die zentralen Felder umfassen Risikomanagement-Prozesse, betriebswirtschaftliche Kennzahlensysteme, die spezifischen Anforderungen von Nonprofit-Organisationen (NPO) und die Verknüpfung von Controlling mit Risikominimierung.
Das primäre Ziel ist es, dem DRK Kreisverband Eichsfeld e.V. einen strukturierten Weg aufzuzeigen, wie er ein effizientes Risikomanagement aufbauen kann, ohne durch übermäßige Bürokratie die ideellen Ziele zu gefährden.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur Betriebswirtschaftslehre und Controlling-Methodik, kombiniert mit einer praxisorientierten Strukturanalyse des spezifischen Kreisverbandes und dessen Finanzdaten.
Der Hauptteil behandelt die Definition von Risikomanagement-Prozessen (Identifikation, Analyse, Steuerung, Überwachung), die Einordnung von Kennzahlen als Frühindikatoren sowie die konkrete organisatorische Ausgestaltung innerhalb des DRK.
Wichtige Schlüsselwörter sind Risikomanagement, Kennzahlen, NPO, Risikocontrolling, Frühwarnsystem und strategische Unternehmenssteuerung.
Obwohl das KonTraG primär für Aktiengesellschaften gilt, wird es im Rahmen freiwilliger Jahresabschlussprüfungen auch auf gemeinnützige Organisationen angewandt, was das Management zur Einrichtung eines Überwachungssystems verpflichtet, um Haftungsrisiken zu vermeiden.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Einführung einer Balanced Scorecard für den konkreten Kreisverband einen unverhältnismäßig großen Aufwand bedeuten würde und die Komplexität die praktische Umsetzung erschwert.
Die Buchhaltung dient als zentrale Datenquelle für Finanzkennzahlen und soll zukünftig durch eine neue Softwarelösung und durch die Erfassung "schwacher Signale" noch stärker als Informationssammelstelle fungieren.
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