Diplomarbeit, 2007
113 Seiten, Note: 1,0
1 Kontext und Aufgabenstellung
2 Das Interface
2.1 Systemarchitektur
2.2 Echtzeitumgebung mit Real Time Windows Target
2.3 Simulink Interface
2.3.1 ActiveX
2.3.2 Virtuelles Hardware Board
2.3.3 Interface Funktionen
3 Das Modell
3.1 Erde
3.1.1 Geodätisches Bezugssystem
3.1.2 Atmosphäre
3.2 Boeing 737-800
3.2.1 Bewegungsgleichungen
3.2.2 Aerodynamik
3.2.2.1 Aerodynamische Kräfte und Momente
3.2.2.2 Aerodynamische Geschwindigkeiten und Winkel
3.2.2.3 Standardarbeitsbereich
3.2.2.3.1 Längsbewegung
3.2.2.3.2 Seitenbewegung
3.2.2.4 Verhalten bei großen Anstellwinkeln
3.2.2.5 Bodeneffekt
3.2.3 Triebwerke
3.2.3.1 Triebwerkskräfte und -momente
3.2.3.2 Kraftstoffverbrauch
3.2.4 Fahrwerk
3.2.4.1 Fahrwerkskräfte und -momente
3.2.4.2 Oleo-pneumatischer Dämpfer
3.2.4.3 Reibung
3.2.5.1 Skalare Masse
3.2.5.2 Trägheitstensor
3.2.5.3 Schwerpunktlage
3.2.6 Struktur
3.2.7 Stellerdynamik
4 Resümee und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung der Flugphysik-Software für einen Boeing 737-800 Fixed-Base Simulator an der Hochschule Bremen. Ziel ist die Implementierung eines Modells, das die Flugzeugbewegung basierend auf Piloteneingaben in Echtzeit berechnet.
2.2 Echtzeitumgebung mit Real Time Windows Target
Die MATLAB Simulink Toolbox „Real Time Windows Target“ nutzt ein und denselben Rechner als Host und Target. So kann ein Modell in gewohnter Simulink-Umgebung erstellt und direkt in Echtzeit zum Laufen gebracht werden.
Vom Standard Simulink Modell zur Echtzeitanwendung
Um Echtzeitmodelle möglich zu machen, generiert Real Time Windows Target anhand des in Simulink entworfenen Modells C-Code, aus dem - nachdem er mithilfe eines Drittcompilers kompiliert wurde (z.B. Open Watcom, Microsoft Visual C/C++ Compiler) – eine Executable erstellt wird, die über den Simulink External Mode als Echtzeitanwendung aufrufbar ist.
Einmal gestartet läuft die Echtzeitanwendung mit der RTWT Real Time Kernel auf CPU Ring Null (privilegierter Modus) und synchronisiert sich auf die PC-Uhr, die für ein präzises Sampling softwaremäßig auf eine höhere Frequenz getaktet wird. Die Kernel sitzt damit noch vor dem Betriebssystem, fängt Aufrufe an dieses ab und versorgt es mit Timer Interrupts der Originalfrequenz.
Dabei bleibt das Block Diagramm des Modells als Simulink GUI (Graphical User Interface) erhalten und gestattet eingeschränkte Veränderungen des Modells zur Laufzeit. Möglich macht dies der Simulink External Mode, der mittels einer .dll (rtwinext.dll) die Kommunikation zwischen Real Time Executable und normaler Simulink Ebene herstellt.
1 Kontext und Aufgabenstellung: Beschreibt die Zielsetzung des Projekts, einen Flugsimulator für die Hochschule Bremen zu entwickeln, sowie die Notwendigkeit der Erstellung einer neuen Flugphysik-Software.
2 Das Interface: Erläutert die Kommunikation zwischen Borland Delphi und MATLAB Simulink, inklusive Systemarchitektur, Echtzeitumgebung und Schnittstellenfunktionen wie Fehlererkennung und Initialisierung.
3 Das Modell: Detailliert die physikalischen Grundlagen des Flugzeugmodells, unterteilt in Erdmodell, Boeing 737-800 Flugphysik, Triebwerke, Fahrwerk, Massen und Struktur.
4 Resümee und Ausblick: Reflektiert den Entwicklungsprozess, bewertet die Validität des Modells und schlägt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Verfeinerung des Simulators vor.
Boeing 737-800, Flugsimulator, Flugphysik, MATLAB Simulink, Echtzeitmodell, Real Time Windows Target, Borland Delphi, Aerodynamik, Bewegungsgleichungen, Triebwerksmodell, Fahrwerk, Massenmodell, Schnittstellenprogrammierung, Flugdynamik, Stellerdynamik
Die Diplomarbeit dokumentiert die Erstellung der Flugphysik-Software für einen Boeing 737-800 Fixed-Base Flugsimulator an der Hochschule Bremen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Kopplung von Software-Entwicklungsumgebungen (Delphi/MATLAB), die Modellierung der Flugdynamik und die Echtzeitsteuerung des Simulators.
Das primäre Ziel ist es, eine funktionsfähige und ausreichend schnelle Echtzeitsimulation der Flugphysik zu schaffen, die auf Pilotenbefehle reagiert.
Es werden mathematische Bewegungsgleichungen genutzt und das Modell mittels MATLAB Simulink sowie der Toolbox "Real Time Windows Target" in eine Echtzeitumgebung implementiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Interface-Programmierung, die mathematische Herleitung der Flugzeugbewegung, die Modellierung aerodynamischer Kräfte, Triebwerkseigenschaften, Massenverteilung und Fahrwerksdynamik.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Flugphysik-Software, Boeing 737-800 Simulator, Echtzeitmodellierung und MATLAB Simulink beschreiben.
Der Autor nutzt die Microsoft COM Standard-Technologie und ActiveX, um eine steuerbare Schnittstelle zwischen der Controller-Anwendung in Delphi und MATLAB als Server zu etablieren.
Es dient dazu, der Echtzeitumgebung die Kommunikation mit anderen Simulatorkomponenten auf reiner Software-Basis zu ermöglichen, ohne auf reale Hardware-Inputs angewiesen zu sein.
Das Ping-Verfahren dient zur Überwachung der Datenübertragungszeit innerhalb der Echtzeit-Schleife, um die Synchronisation und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
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