Bachelorarbeit, 2007
67 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen des Coachings
2.1 Begriff von Coaching
2.2 Bedeutung von Coaching in der Berufspraxis
2.3 Anlässe von Coaching
2.4 Funktionen und Ziele von Coaching
2.5 Varianten von Coaching
2.5.1 Interne und Externe Coachs
2.5.2 Settings
2.5.2.1 Einzel-Coaching
2.5.2.2 Gruppen- und Team-Coaching
3 eCoaching
3.1 Verbreitung von Internetzugang und Internetanbindung
3.2 Kommunikationsformen
3.2.1 Face-to-Face-Kommunikation (FTF)
3.2.2 Computervermittelte Kommunikation (CvK)
3.2.2.1 Klassifizierung computervermittelter Kommunikation
3.2.2.2 Kennzeichen computervermittelter Kommunikation
3.3 eCoaching-Prozess
3.4 Anforderungen an den eCoach
3.5 Klassifizierung von eCoaching-Formen
3.5.1 Asynchrone eCoaching-Form (eMail)
3.5.2 Synchrone eCoaching-Formen
3.5.2.1 Voice over IP
3.5.2.2 Videokonferenzen
3.6 Medienwahl
3.7 Beispiel für ein eCoaching-Konzept
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eCoaching durch den Einsatz moderner Medien das klassische Coaching effektiv ersetzen oder als ergänzende Beratungsmethode effizienter gestalten kann, wobei insbesondere die technischen Voraussetzungen, die Unterschiede in der Kommunikationsform sowie spezifische Anforderungen an den eCoach beleuchtet werden.
3.2.2.2 Kennzeichen computervermittelter Kommunikation
Die grundlegenden Kennzeichen computervermittelter Kommunikation (CvK) sollen anhand eines Vergleichs mit den Kennzeichen der unvermittelten Face-to-Face-Kommunikation dargestellt werden. Bezüglich des Einsatzes von CvK wird häufig auf das Problem der Kanalreduktion hingewiesen (vgl. Beck 2006; Döring 2003; Boos, Jonas und Sassenberg 2000). Die mit ihr einhergehenden Begriffe Entkörperlichung, Textualität, Entzeitlichung / Enträumlichung, Entkontextualisierung sollen neben der Digitalisierung herangezogen werden, um die grundlegenden Merkmale der computervermittelten Kommunikation zu veranschaulichen.
Während sich die Face-to-Face-Kommunikation (F-T-F) durch körperliche Kopräsenz, die wiederum durch Reichhaltigkeit der Sinnesbeteiligung gekennzeichnet ist, auszeichnet verschwindet bei einigen Formen der CvK der Körper als Zeichenträger (vgl. Misoch 2006, S. 56). Werden Botschaften vom Sender per Tastatur eingegeben wie bspw. bei der Nutzung von eMail, Chat oder Newsgroups, bleiben die Körper der Sender unsichtbar und es entsteht eine gewisse Entkörperlichung. In diesem Zusammenhang ist auch die Textualität als Form der Kanalreduktion zu nennen, denn die CvK kann ausschließlich in verschriftlichter Form stattfinden, ist jedoch nicht auf den Textkanal reduziert (vgl. Misoch 2006, S. 58). Die gesendeten Botschaften werden vom Empfänger ausschließlich vom Auge wahrgenommen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Dynamik der Arbeitswelt ein und stellt die Forschungsfrage, ob moderne Medien das klassische Coaching effizienter gestalten oder ersetzen können.
2 Grundlagen des Coachings: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Coachings, seine Bedeutung in der Berufspraxis, sowie dessen Anlässe, Ziele und verschiedene Settings wie Einzel- oder Gruppencoaching.
3 eCoaching: Dieses Kernkapitel untersucht die Voraussetzungen, Kommunikationsformen, Prozessabläufe, Kompetenzanforderungen und verschiedene Formen des eCoachings unter Berücksichtigung der Medienwahl.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zur Effektivität des eCoachings zusammen und weist auf die Notwendigkeit von Qualitätsstandards für eine zukünftige Etablierung hin.
Coaching, eCoaching, computervermittelte Kommunikation, Medienwahl, Online-Beratung, Face-to-Face-Kommunikation, Personalentwicklung, digitale Medien, Kommunikationsformen, eMail-Coaching, Videokonferenzen, VoIP, Kompetenzanforderungen, Beratungsprozess, virtuelle Räume
Die Arbeit untersucht das Potenzial von eCoaching als moderne Beratungsform im Vergleich zum klassischen Face-to-Face-Coaching unter Berücksichtigung neuer Medien.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Grundlagen des Coachings, die Analyse der computervermittelten Kommunikation und die praktische Anwendung von eCoaching-Formen.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob eCoaching das klassische Coaching durch die Nutzung neuer Medien ersetzen oder Teile der Beratung effizienter gestalten kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien zur Coaching-Praxis und Internetnutzung basiert.
Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen für eCoaching, vergleicht Kommunikationsformen, leitet ein Anforderungsprofil für eCoachs ab und evaluiert verschiedene eCoaching-Techniken wie E-Mail, VoIP und Videokonferenzen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie eCoaching, digitale Kommunikation, Kanalreduktion, Medienkompetenz und Beratungsqualität charakterisiert.
Die Kanalreduktion bezeichnet den Verlust nonverbaler Signale, wird aber in der Arbeit auch als Chance zur Fokussierung auf die eigentliche Problemstellung diskutiert.
Da jeder Coaching-Anlass eine spezifische Emotionalität aufweist, muss das gewählte Medium die passende Reichhaltigkeit bieten, um Missverständnisse zu vermeiden und den Prozess zu unterstützen.
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