Diplomarbeit, 2006
99 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit "Handelsempfehlungen von Aktienanalysten" zielt darauf ab, den Entscheidungsprozess von Aktienanalysten bei der Erstellung von Handelsempfehlungen zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der verwendeten Methoden, der Informationsquellen und der Rationalität der Prognosen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Handelsempfehlungen von Aktienanalysten ein und skizziert den Aufbau der Arbeit. Das erste Kapitel behandelt die rationalen Anforderungen an Prognosen, wobei die Konzepte der rationalen Erwartungen, der Erwartungsnutzentheorie und des Behavioral Finance vorgestellt werden. Im zweiten Kapitel werden die Aufgaben, Methoden und das institutionelle Umfeld von Finanzanalysten beleuchtet. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Informationsaufnahme durch Analysten, wobei verschiedene Informationsquellen und deren Relevanz für die Bewertung untersucht werden. Das vierte Kapitel analysiert die Informationsverarbeitung, insbesondere die Rationalität von Gewinnprognosen. Dabei werden verschiedene Erklärungsansätze für Abweichungen von rationalen Prognosen untersucht, darunter Interessenkonflikte und behavioristische Faktoren. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Abgabe der Handelsempfehlung und der Qualität von Aktienkurszielen.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Aktienanalyse, Handelsempfehlungen, Finanzanalysten, Informationsverarbeitung, Rationalität, Interessenkonflikte, Behavioral Finance, Prognosegenauigkeit und Aktienkursziele. Die Arbeit untersucht die Anwendung dieser Konzepte in der Praxis und analysiert, welche Faktoren die Qualität von Handelsempfehlungen beeinflussen.
Sie sammeln Informationen über Unternehmen, verarbeiten diese und geben Handelsempfehlungen sowie Gewinnprognosen in Research Reports ab.
Analysten können unter Druck stehen, optimistische Berichte zu schreiben, um Provisionen zu generieren, die Beziehung zum Management zu pflegen oder Investmentbanking-Geschäfte nicht zu gefährden.
Sie erklärt psychologische Verzerrungen bei Prognosen, wie etwa die Ankerheuristik, Overconfidence Bias oder die Repräsentativitätsheuristik.
Empirische Studien zeigen oft Abweichungen von der Rationalität, was auf Interessenkonflikte, Kommunikationsstörungen oder kognitive Verzerrungen zurückzuführen ist.
Wesentliche Methoden sind die Fundamentalanalyse (Bewertung innerer Werte) und die technische Analyse (Chartanalyse).
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