Forschungsarbeit, 2007
18 Seiten
Die Abhandlung beschreibt die Inversion eines dynamischen Systems im Kontext der Turbulenzmodellierung für Hubschrauber. Dieses Verfahren ist notwendig, um die turbulenzäquivalente Steuereingabe zu erhalten, die für Simulationen ohne expliziten Turbulenzeingang verwendet werden kann.
Die Arbeit erläutert die Bedeutung der Turbulenzmodellierung für Hubschrauber und stellt das generelle Prinzip der Turbulenzmodellextraktion vor. Dabei wird die alternative Realisierung der Turbulenzmodellierung mittels MATLAB/SIMULINK beschrieben, die von den deutschen Partnern - Hochschule Bremen und DLR - eingebracht wurde.
Dieses Kapitel behandelt die Inversion eines linearen zeitinvarianten (LTI) Systems, das als gebrochen rationale Übertragungsfunktion dargestellt werden kann. Es wird gezeigt, wie die Inversion durch Vertauschen von Zähler und Nenner der Übertragungsfunktion erreicht werden kann. MATLAB führt die Inversion mit dem inv-Befehl aus, der die Pole des Originalsystems in Nullstellen des inversen Systems umwandelt und umgekehrt.
Dieses Kapitel beschreibt die Inversion eines dynamischen Systems im Zustandsraum. Es werden die Gleichungen für die Zustandsraumdarstellung eines LTI-Systems und die Auflösung nach dem Eingangsvektor vorgestellt. Die Matrizen des inversen Systems können durch Vertauschen der Ein- und Ausgangsgrößen der ursprünglichen Gleichungen abgeleitet werden.
Turbulenzmodellierung, Hubschrauberdynamik, Inversion, Übertragungsfunktion, Zustandsraum, MATLAB, SIMULINK, LTI-System, Turbulenzextraktion, Pilotensteuereingabe, Steuereingabe, Simulation, Regelung.
Inversion bedeutet das mathematische Umkehren eines Systems, um aus den Ausgangsgrößen die ursprünglichen Eingangsgrößen zu berechnen.
Um die turbulenzäquivalente Steuereingabe des Piloten zu extrahieren, die notwendig ist, um reale atmosphärische Störungen in der Simulation abzubilden.
In MATLAB erfolgt dies oft durch den inv-Befehl oder das Vertauschen von Zähler- und Nennerpolynom der gebrochen rationalen Funktion.
Die Systemmatrizen werden so umgeformt, dass der ursprüngliche Ausgang zum neuen Eingang wird, wobei die Ein- und Ausgangsvektoren ihre Rollen tauschen.
Ein lineares zeitinvariantes System, dessen Verhalten sich über die Zeit nicht ändert und das die Superpositionseigenschaft erfüllt.
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