Magisterarbeit, 2007
70 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit untersucht die Performance-Kunst des US-amerikanisch-mexikanischen Autors und Performance-Künstlers Guillermo Gómez-Peña mit Blick auf die Frage, wie er durch seine Performances die Grenzen zwischen Kultur, Nation und Identität auflöst. Dabei werden seine Strategien der (Nicht-)Identität und die Anwendung der umgekehrten Anthropologie in den Performances Border Brujo und The New World Border analysiert.
Kapitel 1 beleuchtet den Begriff der Performance-Kunst und fokussiert auf die spezifischen Merkmale von Chicano/a Performance. Kapitel 2 untersucht die Performance-Kunst von Guillermo Gómez-Peña und die Strategie der (Nicht-)Identität in seinen Performances Border Brujo und The New World Border. Kapitel 3 analysiert die Auswirkungen von NAFTA und Gómez-Peñas Performances im Kontext der transkulturellen Beziehungen zwischen Mexiko und USA. Kapitel 4 analysiert die intermedialen und performativen Aspekte im Werk von Gómez-Peña. Kapitel 5 zeigt den aktuellen Stand der Kunst in der Grenzstadt Tijuana am Beispiel des Künstlerkollektivs Bulbo.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Performance-Kunst, transkulturell, intermedial, Identität, Grenze, Mexiko, USA, Chicano/a, NAFTA, The New World Border, Border Brujo, Temple of Confessions, Tijuana, Bulbo, Medien, Körper, Performativität, Hybridität, Deterritorialisierung.
Er ist ein US-amerikanisch-mexikanischer Performance-Künstler und Autor, der in seinen Werken Identitäts- und Grenzdiskurse zwischen Mexiko und den USA thematisiert.
Es bezeichnet Kunst, die im Grenzraum (borderlands) entsteht und die Dichotomie zwischen Zentrum und Peripherie sowie nationale Identitäten auflöst.
In Performances wie "The New World Border" dreht Gómez-Peña den kolonialen Blick um, indem er die westliche Kultur aus einer fiktiven, "exotischen" Perspektive betrachtet und so Stereotype entlarvt.
Der Körper dient als primäres Medium und Ausdrucksform für transkulturelle Erfahrungen, oft kombiniert mit intermedialen Elementen wie Video oder neuen Medien.
Die Stadt Tijuana gilt aufgrund ihrer Lage und Dynamik als Brennpunkt für kulturelle Brechungen und innovative Künstlerkollektive wie Bulbo.
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