Diplomarbeit, 2007
76 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Guerilla-Marketing
2.1 Definition des Guerilla-Marketings
2.2 Entstehungsgeschichte
2.3 Eigenheiten des GM und Analogien zum klassischen Marketing
2.4 Ziele
3 Kommunikations- und Werbewirkungsmodelle
3.1 Konsumentenverhalten
3.2 Kommunikationsmodelle
3.2.1 Push-Strategie
3.2.2 Pull-Strategie
3.3 Werbewirkungsmodelle
3.3.1 AIDA-Modell
3.3.2 SOR-Modell
4 Unternehmenskommunikation
4.1 Kommunikationspolitik
4.2 Externe Kommunikation
4.3 Below-the-line Kommunikation
5 Instrumente des Guerilla-Marketings
5.1 Low-Budget Marketing
5.2 Online und Mobile Guerilla-Marketing
5.2.1 Online Guerilla-Marketing
5.2.1.1 Viral-Marketing
5.2.1.2 Chat/ Internetforum
5.2.1.3 Blogs
5.2.2 Mobile Guerilla-Marketing
5.3 Klassisches/ Offline Guerilla-Marketing
5.3.1 Buzz
5.3.2 Ambient Marketing
5.3.3 Sensation Marketing
5.3.4 Ambush Marketing
5.4 Guerilla-Public Relations
5.5 Strategisches Guerilla-Marketing
5.5.1 Guerilla-Prizing
5.5.2 Guerilla-Producting
5.5.3 Guerilla-Distributing
5.5.4 Trendscouting/ Influencer-Marketing/ Grassroots
6 Risiken und Gefahren des Guerilla-Marketings
6.1 Moralische und ethische Grenzen
6.2 Rechtliche Risiken
6.3 Sonstige Gefahren
7 Schlussbetrachtungen
7.1 Fazit
7.2 Zukunft des Guerilla-Marketings
Diese Arbeit untersucht Guerilla-Marketing als moderne Kommunikationsstrategie im Sport. Das primäre Ziel ist es, den Begriff des Guerilla-Marketings zu definieren, sein breites Instrumentarium aufzuzeigen und seine Einordnung in die Unternehmenskommunikation zu analysieren, wobei auch die mit der Strategie verbundenen Risiken kritisch beleuchtet werden.
2.1 Definition des Guerilla-Marketings
Das Wort Guerilla stammt ursprünglich von dem spanischen Wort „guerra“ ab und bedeutet so viel wie Kleinkrieg. Heutzutage wird es oft als Synonym für den Guerillakrieg an sich oder den Angehörigen einer Einheit verwendet, die einen Guerillakrieg führt (vgl. Duden 2006, S. 473). Der Begriff Guerilla bezeichnet den Widerstandskampf aus dem Untergrund gegen einen militärisch überlegenen Gegner. Um dessen Dominanz auszuhebeln, operieren Guerilla-Kämpfer abseits der offenen Schlachtfelder und versuchen mit zeitlich begrenzten Sabotageaktionen und Überraschungsangriffen ihre Rivalen zu zermürben und zum Rückzug zu zwingen. Diese Art von Partisanen werden erstmals namentlich im Spanischen Unabhängigkeitskrieg erwähnt. Die Taktik der Störmanöver und der Blockade des Nachschubes aus dem Hinterhalt wurde allerdings bereits in der Antike angewandt und wird auch von anderen größeren militärischen Auseinandersetzungen wie dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg überliefert.
Bekannte Vertreter in der Geschichte der Guerillas sind Ernesto „Che“ Guevara und Mao Tse-tung (vgl. Schulte, Pradel 2006, S. 20 f.). Angelehnt an den Kampf von nicht regulären Truppen gegen eine fremde Macht oder das eigene Regime, wurde dieses Konzept auf wirtschaftliche Fragestellungen und Belange übertragen. Da der Kunde im Ringen von zwei oder mehr Parteien jedoch meist nicht berücksichtigt wird (vgl. Kuttelwascher 2006, S. 31), wurde diese Prämisse in das gedankliche Konstrukt des GM übernommen. Aus der Sicht von Levinson bedeutet Guerilla-Marketing ganz einfach „… die unendlich vielen Gelegenheiten zu erkennen und jede einzelne zu nutzen“ (Levinson 1990, S. 15). Des Weiteren definiert er es als „… achieving conventional goals, such as profits and joy, with unconventional methods, such as investing energy instead of money“ (Levinson 2005). Im Laufe der Zeit wurde von den deutschen Marketing- und Werbeexperten Thorsten Schulte und Patrick Breitenbach unter Implementierung konstruktiver Ideen, Anregungen und Kritik aus dem Diskussionsverlauf in den Blogs www.werbeblogger.de und www.guerilla-marketingblog.de eine Definition erarbeitet, die wie folgt lautet:
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Marktsituation ein und begründet die Relevanz des Guerilla-Marketings als Kommunikationsstrategie.
2 Guerilla-Marketing: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Guerilla-Marketings, beschreibt dessen Entstehungsgeschichte und beleuchtet die zentralen Ziele sowie Analogien zum klassischen Marketing.
3 Kommunikations- und Werbewirkungsmodelle: Das Kapitel bietet einen Einblick in das Konsumentenverhalten sowie verschiedene Kommunikations- und Werbewirkungsmodelle, die als theoretische Basis für die Einordnung von Guerilla-Marketing dienen.
4 Unternehmenskommunikation: Es wird die Einordnung des Guerilla-Marketings in die Funktionsfelder der Unternehmenskommunikation dargelegt und die Bedeutung einer strategischen Kommunikationsplanung unterstrichen.
5 Instrumente des Guerilla-Marketings: Dieser zentrale Teil der Arbeit stellt ein vielfältiges Arsenal an Guerilla-Marketing-Instrumenten vor, unterteilt in Low-Budget, Online/Mobile, klassische/Offline-Ansätze sowie strategische Marketingformen.
6 Risiken und Gefahren des Guerilla-Marketings: Das Kapitel erörtert kritisch die moralischen, ethischen und rechtlichen Grenzen sowie potenzielle Gefahren bei der Umsetzung von Guerilla-Kampagnen.
7 Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Bedeutung von Guerilla-Marketing für den Sportmarkt zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und wachsende Bedeutung dieses Marketingansatzes.
Guerilla-Marketing, Sportwissenschaft, Kommunikation, Werbewirkungsmodelle, Low-Budget, Viral-Marketing, Ambient Marketing, Ambush Marketing, Sponsoring, Unternehmenskommunikation, Zielgruppenorientierung, Guerilla-PR, Cross-Media, Trendscouting, Guerilla-Instrumente
Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung und strategische Planung von Guerilla-Marketing als moderne und alternative Kommunikationsform, insbesondere im Kontext des Sportmarktes.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Vielfalt der Guerilla-Marketing-Instrumente und die notwendige strategische Einbindung dieser Maßnahmen in die Unternehmenskommunikation.
Das Ziel ist es, eine umfassende deutschsprachige Abhandlung über Guerilla-Marketing im Sport zu liefern, das Instrumentarium zu systematisieren und aufzuzeigen, wie diese Maßnahmen strategisch geplant und operativ erfolgreich angewandt werden können.
Der Autor führt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur und Fallbeispiele durch, um Guerilla-Marketing in bestehende Kommunikationsmodelle einzuordnen und seine Wirkungsweise zu erklären.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zu Kommunikationsmodellen, die Einordnung in die Unternehmenskommunikation sowie eine detaillierte Vorstellung und kritische Analyse verschiedenster Guerilla-Marketing-Waffen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Guerilla-Marketing, Sportmarketing, Kommunikationsstrategie, Viral-Marketing, Ambient Marketing und Ambush Marketing charakterisieren.
Die Push-Strategie zielt darauf ab, Produkte aktiv in den Handel zu drücken, während die Pull-Strategie darauf setzt, beim Endverbraucher eine Nachfrage zu stimulieren, die den Handel dazu veranlasst, das Produkt aktiv beim Erzeuger abzurufen.
Ethik ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da unpassende oder moralisch anstößige Kampagnen zu erheblichen Imageverlusten führen können; die Arbeit betont die Notwendigkeit, gesellschaftliche Normen und rechtliche Rahmenbedingungen zu respektieren.
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