Diplomarbeit, 2006
123 Seiten, Note: 2,00
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 METHODIK UND AUFBAU
2 DAS IMAGE
2.1 DER BEGRIFF „IMAGE“
2.2 DAS WESEN DES IMAGE
2.3 DIE GLIEDERUNG DES IMAGE
2.3.1 Komponenten und Dimensionen des Image
2.3.2 Dimensionen des Image
2.4 DIE IMAGEARTEN
2.4.1 Das Unternehmensimage
2.4.2 Das Verhältnis von Unternehmensimage und Corporate Identity
2.4.3 Definition Unternehmens-Image
2.4.4 Die Relevanz des Unternehmensimage
2.5 IMAGEAUFBAU (IMAGEPOLITIK)
2.6 IMAGEANALYSE
2.7 DIE HILFSMITTEL DER IMAGEPOLITIK
2.8 IMAGE IM ÖBH
2.8.1 Die Ausgangslage
2.8.2 Image und Akzeptanz
2.8.3 Image und Legitimation
2.8.4 Imagepolitik im ÖBH
3 CORPORATE IDENTITY
3.1 BETRACHTUNGSWEISEN VON CI
3.2 DEFINITION CORPORATE IDENTITY
3.3 VORAUSSETZUNGEN FÜR CI
3.4 DER CORPORATE IDENTITY MIX
3.4.1 Unternehmenskultur (Corporate Culture)
3.4.2 Unternehmensphilosophie (Corporate Mission)
3.4.3 Unternehmens-Persönlichkeit (Corporate Personality)
3.4.4 Operative Ebene der CI
3.4.5 Unternehmens-Verhalten (Corporate Behavior (CB))
3.4.6 Unternehmens-Kommunikation (Corporate Communication (CC))
3.4.7 Unternehmens-Erscheinungsbild (Corporate Design (CD))
3.5 DIE EFFEKTE DER CORPORATE IDENTITY
3.6 DAS CORPORATE IDENTITY-KONZEPT IN ÖFFENTLICHEN BETRIEBEN
3.6.1 Unterschiede gegenüber privaten Unternehmen
3.6.2 Corporate Identity öffentlicher Verwaltungen
3.7 DIE ANWENDUNG VON CORPORATE IDENTITY IM ÖBH
3.7.1 Ausgangslage
3.7.2 Allgemeine, gesetzliche Bestimmungen
3.7.3 Die operativen Element der CI im ÖBH
3.7.3.1 Unternehmens-Kultur (Corporate Culture)
3.7.3.2 Unternehmens-Verhalten (Corporate Behavior)
3.7.3.3 Unternehmens-Kommunikation (Corporate Communication)
3.7.3.4 Unternehmens-Erscheinungsbild (Corporate Design)
4 BISHERIGE ERKENNTNISSE UND ABLEITUNG DER HYPOTHESEN
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
5.1 METHODIK
5.2 UNTERSUCHUNGSABLAUF UND INSTRUMENTARIUM
5.3 AUFBAU DES FRAGEBOGENS UND ABLAUF DER BEFRAGUNG
5.4 KURZBESCHREIBUNG DES ÖBH
5.4.1 Hauptaufgaben
5.4.2 Die Organisation
5.4.2.1 Die Landstreitkräfte
5.4.2.2 Die Luftstreitkräfte
5.4.2.3 Die Spezialeinsatzkräfte
5.4.3 Das ÖBH in Zahlen
5.4.4 Zukunftsperspektiven
5.4.5 Neue Herausforderungen
5.5 DAS BERUFSBILD DES SOLDATEN
5.5.1 Allgemeine Kriterien
5.5.2 Besonderheiten des Militärischen
5.6 FRAUEN BEI DEN STREITKRÄFTEN
5.6.1 Allgemeiner Überblick
5.6.2 Die Möglichkeiten der Frau im österreichischen Bundesheer
5.6.3 Internationaler Vergleich
6 ERGEBNISSE
6.1 ERGEBNISSE ZUR BEKANNTHEIT DES ÖBH
6.2 ERGEBNISSE ZUR BELIEBTHEIT DES ÖBH
6.3 ÜBERPRÜFUNG HYPOTHESE 1
6.4 ÜBERPRÜFUNG HYPOTHESE 2
6.5 CONCLUSIO
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Image des österreichischen Bundesheeres und dem geringen Frauenanteil in den Streitkräften, um zu klären, welche Faktoren Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren davon abhalten, eine militärische Laufbahn einzuschlagen.
1 Einleitung
Mit sinkenden Geburtenzahlen, dem Abgehen von der allgemeinen Wehrpflicht hin zu Berufsarmeen und nicht zuletzt der Emanzipation von Frauen steigt deren Anteil in den Streitkräften, was das Militär zum neuen Arbeits- und Karrierefeld für Frauen macht. Frauen stellen mittlerweile sogar den einen oder anderen Verteidigungsminister. Nach der Kanadierin Kim Campbell, dem ersten weiblichen Minister eines NATO-Staates, übt in Norwegen bereits die zweite Frau das Amt des Verteidigungsministers aus Österreich ist noch nicht soweit, hat jedoch beim soldatischen Dienst aufgeholt. Seit 1998 Jahren gibt es Frauen im österreichischen Bundesheer (in weiterer Folge mit ÖBH abgekürzt). Österreich öffnete damit als eines der letzten Länder der EU den Zugang zu den Streitkräften für die weibliche Bevölkerung. Seit November 2000 sind auch die Milizlaufbahn und die Teilnahme an Auslandseinsätzen für Frauen möglich.
Obwohl das österreichische Bundesheer durch die Monopolstellung als Sicherheitsinstrument des Staates sowie die Verbindung mit durchaus positiv besetzten Begriffen wie Sicherheit und Heimat einen Sympathievorteil gegenüber der Bevölkerung genießt, ist die Erarbeitung eines positiven Images sehr wichtig. Das Image einer Organisation spielt eine wichtige Rolle auf den verschiedenen Märkten. Nicht nur bei den Kunden des Unternehmens ist ein positives Image wichtig und von Vorteil, sondern auch auf dem Beschaffungsmarkt, hier ist insbesondere der Arbeitsmarkt von besonderer Bedeutung. Vor allem in Ländern, in denen nur wenige am Soldatenberuf Interesse haben, ist die Arbeit an einem positiven Image überlebenswichtig.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Kontext und stellt die Forschungsfrage nach dem Image des ÖBH bei jungen Frauen.
2 DAS IMAGE: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Image", dessen Komponenten und die Bedeutung der Imagepolitik für Organisationen.
3 CORPORATE IDENTITY: Das Kapitel erläutert das Corporate Identity-Konzept, den CI-Mix sowie die Spezifika von öffentlicher Verwaltung und dem ÖBH.
4 BISHERIGE ERKENNTNISSE UND ABLEITUNG DER HYPOTHESEN: Hier werden die theoretischen Überlegungen zusammengeführt und zwei zentrale Hypothesen zur Bekanntheit und Beliebtheit des ÖBH formuliert.
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik, die Auswahl der Zielgruppe und den Aufbau der Befragung zum Image des ÖBH.
6 ERGEBNISSE: Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten, inklusive der Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Eine abschließende Zusammenfassung der wesentlichen theoretischen und empirischen Erkenntnisse der Arbeit.
Österreichisches Bundesheer, Image, Corporate Identity, Frauen, Streitkräfte, Imagepolitik, Arbeitgeberattraktivität, Soldatenberuf, Personalmarketing, Empirische Untersuchung, öffentliche Verwaltung, Akzeptanz, Legitimation, Frauenquote, Soldaten.
Die Diplomarbeit untersucht das Image des österreichischen Bundesheeres (ÖBH) aus der Sicht von Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren und analysiert, ob ein Zusammenhang zwischen diesem Image und dem geringen Frauenanteil in der Armee besteht.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen von Image und Corporate Identity sowie deren Anwendung im Kontext öffentlicher Institutionen und im Speziellen bei den Streitkräften.
Ziel ist es zu klären, welches Bild junge österreichische Frauen vom Bundesheer haben und ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen Image und der Entscheidung gegen eine militärische Laufbahn nachweisbar ist.
Die Autorin nutzt einen quantitativen Forschungsansatz in Form einer schriftlichen Online-Befragung mittels Fragebogen, an der 335 junge Frauen teilgenommen haben.
Der Hauptteil widmet sich der Definition und Messbarkeit von Image, dem strategischen Konzept der Corporate Identity sowie den speziellen Anforderungen an die Imagepflege bei Sicherheitsbehörden.
Wichtige Begriffe sind Österreichisches Bundesheer, Corporate Identity, Frauen in Streitkräften, Imageanalyse und Arbeitgeberimage.
Die Befragung zeigt, dass das Logo zwar sehr bekannt ist, jedoch kaum Flexibilität oder Seriosität vermittelt, was zur negativen Einschätzung der Organisation als "starr" beigetragen hat.
Die Hypothese, dass ein höherer Bekanntheitsgrad automatisch zu mehr Soldatinnen führt, wurde widerlegt; hingegen bestätigte sich die Annahme, dass die Beliebtheit des Arbeitgebers maßgeblich für den Frauenanteil ist.
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