Diplomarbeit, 2007
57 Seiten, Note: 1,2
Diese Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen der Novellierung der GVO 1475/95 zur GVO 1400/02 auf den Automobilhandel, dargestellt am Beispiel der Auto-Staiger GmbH. Die Arbeit untersucht die neuen Rahmenbedingungen für den Vertrieb neuer Kraftfahrzeuge und den After-Sales-Markt, insbesondere im Hinblick auf Mehrmarkenvertrieb und die Zulassung von unabhängigen Werkstätten.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik der Diplomarbeit. Es werden die Relevanz des Themas und die Forschungsfragen sowie der Aufbau der Arbeit vorgestellt.
Kapitel 2 analysiert die rechtlichen Grundlagen der GVO 1400/02 im Kontext des Wettbewerbsrechts. Es werden die relevanten EU-Rechtsnormen erläutert und die Auswirkungen der Novellierung auf den Automobilhandel dargestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit dem Vertrieb neuer Kraftfahrzeuge. Es werden verschiedene Vertriebsmodelle, wie selektiver, exklusiver und Direktvertrieb, vorgestellt und deren Auswirkungen auf den Automobilhandel diskutiert.
Kapitel 4 analysiert die Regelungen für den After-Sales-Markt, insbesondere die Selektion der zugelassenen Werkstätten und die Zulassung von unabhängigen Werkstätten.
Kapitel 5 analysiert die Auswirkungen der Novellierung der GVO 1475/95 zur GVO 1400/02 am Beispiel der Auto-Staiger GmbH. Es werden die konkreten Auswirkungen der neuen Regelungen auf den Vertrieb neuer Kraftfahrzeuge und den After-Sales-Markt dargestellt.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: GVO 1400/02, Automobilhandel, Vertrieb neuer Kraftfahrzeuge, After-Sales-Markt, Mehrmarkenvertrieb, unabhängige Werkstätten, Originalersatzteile, qualitativ gleichwertige Ersatzteile, Wettbewerbsrecht, EU-Recht, Auto-Staiger GmbH.
Die Verordnung brach das Monopol der Hersteller auf. Sie ermöglichte Mehrmarkenvertrieb, stärkte die Rechte unabhängiger Werkstätten und zielte auf eine Preisharmonisierung innerhalb der EU ab.
Händler erhielten durch die neue GVO das Recht, Fahrzeuge verschiedener Hersteller im selben Ausstellungsraum zu präsentieren, sofern bestimmte qualitative Standards eingehalten werden.
Hersteller dürfen den Zugang zu technischem Wissen und Originalersatzteilen nicht mehr auf Vertragswerkstätten beschränken. Auch unabhängige Werkstätten können nun nach Herstellervorgaben reparieren.
Qualitativ selektiv bedeutet, dass jeder Händler beliefert werden muss, der bestimmte Standards erfüllt. Quantitativ selektiv erlaubt dem Hersteller, die Anzahl der Händler in einem Gebiet zu begrenzen.
Durch den Wegfall der Standortklausel und die Möglichkeit zum Mehrmarkenvertrieb konnten Händler expandieren und ihr Serviceangebot diversifizieren, mussten aber auch einen höheren Wettbewerbsdruck verkraften.
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