Diplomarbeit, 2007
46 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Determinanten von Direktinvestitionen und untersucht, welche unternehmensspezifischen Faktoren die Entscheidung für eine Direktinvestition beeinflussen. Die Arbeit analysiert verschiedene Theorien, die die Entscheidungsprozesse von multinationalen Unternehmen in diesem Kontext erklären.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik der Direktinvestitionen und ihre Bedeutung für die globale Wirtschaft. Kapitel 2 beleuchtet die verschiedenen Determinanten von Direktinvestitionen und präsentiert die wichtigsten Theorien auf Landes- und Branchenebene, wie den Eclectic Approach und das OLI-Paradigma. Kapitel 3 konzentriert sich auf die unternehmensspezifischen Faktoren, die die Entscheidung für eine Direktinvestition beeinflussen. Hierbei wird die Unterscheidung zwischen Export und FDI, die verschiedenen FDI-Varianten und das Konzept der sequenziellen Investitionen behandelt. Kapitel 4 untersucht die empirische Evidenz der vorgestellten Theorien, indem es verschiedene Studien und Analysen zu den Determinanten von Export vs. FDI, FDI-Varianten und sequenziellen Investitionen beleuchtet. Das fünfte Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Analyse und zieht Schlussfolgerungen für die Bedeutung unternehmensspezifischer Determinanten von Direktinvestitionen.
Direktinvestitionen, FDI, Multinationales Unternehmen, MNE, Export, Joint Venture, Fusionen & Übernahmen, OLI-Paradigma, Eclectic Approach, Proximity-Concentration Trade-off, sequenzielle Investitionen, empirische Evidenz, Unternehmensspezifika, Determinanten.
Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) sind Kapitalanlagen multinationaler Unternehmen in einem fremden Land, die über reine Portfolioinvestitionen hinausgehen und der langfristigen wirtschaftlichen Interaktion dienen.
Zwischen 1980 und 2005 stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt um den Faktor 3,8 an, während die jährlich getätigten FDI im gleichen Zeitraum um den Faktor 16,6 zulegten, was ihre wachsende Bedeutung unterstreicht.
Das OLI-Paradigma (Eclectic Approach) analysiert Direktinvestitionen anhand von drei Faktoren: Ownership (Eigentumsvorteile), Location (Standortvorteile) und Internalization (Internalisierungsvorteile).
Unterschiedliche Internationalisierungsstrategien innerhalb einer Branche lassen sich oft durch die Heterogenität der Unternehmen, insbesondere durch Unterschiede in der individuellen Produktivität, erklären.
Dieser Ansatz beschreibt das Abwägen zwischen der Marktnähe (Proximity) durch FDI und der Konzentration der Produktion an einem Standort (Concentration) zur Nutzung von Skaleneffekten beim Export.
Sequenzielle Investitionen betrachten FDI als dynamischen Prozess, bei dem Investitionsentscheidungen zeitlich aufeinander aufbauen und sich Motive im Zeitverlauf verändern können.
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