Diplomarbeit, 2006
77 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht, ob sich die „Dilemmata der Führung“, wie sie von Oswald Neuberger formuliert wurden, mithilfe verhaltenstheoretischer Modelle erklären lassen. Der Fokus liegt dabei auf dem Konzept der Identität nach George Herbert Mead. Die Arbeit zielt darauf ab, die Möglichkeiten zu eruieren, wie eine Förderung der Fähigkeit zur Selbstreflexion das Führungsverhalten verbessern kann. Das Bewusstwerden der eigenen Identität und ihrer Entstehung, insbesondere die Fähigkeit, sich selbst mit den Augen Anderer zu sehen, spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Einleitung führt in die Thematik der „Dilemmata der Führung“ ein und skizziert den Forschungsansatz der Arbeit. Kapitel 2 definiert den Begriff „Führung“ und beleuchtet die Notwendigkeit von Führung in der Arbeitswelt. Kapitel 3 stellt verschiedene Führungstheorien vor und untersucht deren Stärken und Schwächen. Kapitel 4 analysiert die von Oswald Neuberger formulierten Dilemmata der Führung. Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Identitätstheorie von George Herbert Mead und erläutert deren Relevanz für Führungsverhalten. Kapitel 6 untersucht den Zusammenhang zwischen Dilemmata der Führung, Führungstheorien und dem Identitätskonzept nach Mead. Kapitel 7 erörtert die Bedeutung von Selbstreflexion für Führung und Identität.
Führung, Führungstheorien, Dilemmata der Führung, Identität, Selbstreflexion, George Herbert Mead, Verhaltenstheorie, Personalwirtschaft, Führungskräfteauswahl.
Es sind widersprüchliche Anforderungen an Führungskräfte, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, gleichzeitig verschiedene Rollen und Erwartungen zu erfüllen.
Meads Theorie betont, dass Identität durch soziale Interaktion entsteht. Führungskräfte müssen lernen, sich selbst mit den Augen anderer zu sehen, um ihr Handeln zu reflektieren.
Selbstreflexion ermöglicht es, sich der eigenen Identität und Wirkung bewusst zu werden, was zu einer authentischeren und effektiveren Führung führt.
Untersucht werden die Eigenschaftstheorie, Rollentheorie und Attributionstheorie, die oft nur "schablonenartige" Erklärungen für Führungserfolg bieten.
Unternehmen sollten verstärkt auf die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die soziale Kompetenz achten, anstatt nur auf fachliche Qualifikationen oder starre Persönlichkeitsmerkmale.
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