Bachelorarbeit, 2007
66 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Begriffsbestimmung – was ist Identifikation?
2.2 Der Social Identity Approach
2.2.1 Die Theorie der sozialen Identität
2.2.2 Die Selbstkategorisierungstheorie
2.2.3 Identifikation im Sinne des Social Identity Approach
2.2.4 Der Social Identity Approach im organisationalen Kontext
2.3 Organisationale Identifikation - Definition
2.4 Abgrenzung zum Commitment-Begriff
2.5 Messung organisationaler Identifikation
3 Nutzenaspekte organisationaler Identifikation
3.1 Nutzen für das Individuum
3.1.1 Befriedigung von Bedürfnissen
3.1.1.1 Safety Needs – Sicherheitsbedürfnisse
3.1.1.2 Affiliation Needs – Zugehörigkeitsbedürfnisse
3.1.1.3 Self-Enhancement Needs – Selbstaufwertungsbedürfnisse
3.1.1.4 Holistic Needs – Ganzheitlichkeitsbedürfnisse
3.1.2 Körperliches Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit
3.1.2.1 Einschränkungen
3.2 Nutzen für die Organisation
3.2.1 Nutzen durch arbeitsbezogene Ziele oder Verhalten
3.2.1.1 Intragruppenkooperation vs. Intergruppenwettbewerb
3.2.1.2 Intergruppenbeziehungen innerhalb einer Organisation
3.2.1.3 Organisational Citizenship Behavior
3.2.1.4 Performance
3.2.2 Nutzen durch arbeitsbezogene Einstellungen
3.2.2.1 Arbeitszufriedenheit
3.2.2.2 Absentismus
3.2.2.3 Turnover
3.2.2.4 Arbeitszufriedenheit als Mediator zwischen Identifikation und Kündigungsabsichten
3.2.3 Aktuelle Nutzenaspekte
3.2.3.1 Kundenorientierung
3.2.4 Übersicht und die Meta-Analyse von Riketta
4 Identifikation fördern – Handlungsempfehlungen
4.1 Antezedenzen organisationaler Identifikation
4.1.1 Categorization Antecendents
4.1.2 Self-Enhancement Antecedents
4.1.3 SCT Antecedents
4.1.4 Weitere in der Literatur erwähnte Determinanten
4.1.4.1 Personale und situative Bestimmungsfaktoren
4.1.4.2 Support und Organizational Justice
4.2 Handlungsempfehlungen für Organisationen
4.2.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen
4.2.2 Personalpolitik
4.2.3 Corporate Identity – Identität und Image
5 Fazit
Die Arbeit untersucht das Konstrukt der organisationalen Identifikation, analysiert deren Antezedenzen (Determinanten) sowie deren vielfältige positive Nutzenaspekte für sowohl das Individuum als auch das Unternehmen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
3.1.1.2 Affiliation Needs – Zugehörigkeitsbedürfnisse
„Humans are social animals. No one […] lives entirely alone […]. We each seek out contact with others […] to enrich our lives […] (Haslam, 2004, S. 1). Auch das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist nach Maslow (1943, S. 380) ein Grundbedürfnis des Menschen. Identifikation kann auf das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bezogen werden. Der Mensch, als soziales Wesen, sucht Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen (Identifikation), um das Gefühl von Isolation zu reduzieren (Pratt, 1998, S. 182).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung weicher Faktoren und insbesondere der Mitarbeiteridentifikation als schwer imitierbare Ressource für den Wettbewerbsvorteil.
2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert den Social Identity Approach, definiert die organisationale Identifikation und grenzt sie von verwandten Konzepten wie dem organisationalen Commitment ab.
3 Nutzenaspekte organisationaler Identifikation: Es werden positive Effekte der Identifikation für das Individuum sowie für die Organisation detailliert analysiert und empirisch belegt.
4 Identifikation fördern – Handlungsempfehlungen: Hier werden Determinanten der Identifikation aufgezeigt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der Personalpolitik und die Corporate Identity abgeleitet.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Rolle der Identifikation als essentielles Element einer Organisation als Einheit.
Organisationale Identifikation, Social Identity Approach, Commitment, Arbeitszufriedenheit, Organisational Citizenship Behavior (OCB), Performance, Identitätsmanagement, Personalpolitik, Corporate Identity, Fluktuation, Absentismus, Bedürfnisse, Selbstaufwertung, Ganzheitlichkeit, Mitarbeiterbindung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Konstrukt der organisationalen Identifikation und untersucht deren Ursachen, den daraus resultierenden Nutzen für Individuen und Organisationen sowie Ansätze zur gezielten Förderung.
Die zentralen Themen sind der Social Identity Approach als theoretische Grundlage, die Auswirkungen der Identifikation auf Arbeitsverhalten und -einstellungen sowie praktische Gestaltungsempfehlungen für Unternehmen.
Das Ziel ist es, den Nutzen der Mitarbeiteridentifikation für Unternehmen aufzuzeigen und zu klären, ob durch die Förderung der Identifikation messbare Erfolge erzielt werden können.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch, basierend auf Forschungsberichten und Aufsätzen aus den Datenbanken PSYNDEX und PsycINFO, ergänzt durch die Auswertung verschiedener Meta-Analysen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Hintergründe, die Analyse der positiven Auswirkungen der Identifikation auf Arbeitszufriedenheit, OCB und Produktivität sowie Handlungsempfehlungen.
Wichtige Begriffe sind organisationale Identifikation, Social Identity Approach, Arbeitszufriedenheit, Commitment, OCB, Corporate Identity und Unternehmenserfolg.
Im Gegensatz zum Commitment, das oft austauschbasiert und relativ stabil ist, ist Identifikation ein selbstdefinitorisches Konstrukt, das flexibler auf verschiedene Situationen und Kontexte reagieren kann.
Die Corporate Identity dient als ganzheitliches Konzept, um durch ein attraktives Image und die Vermittlung gemeinsamer Werte die Verbundenheit der Mitarbeiter zu stärken und die Identifikation nach innen und außen zu fördern.
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