Diplomarbeit, 2002
88 Seiten, Note: 1,3
0. Zusammenfassende Vorwegnahme der Ergebnisse
1. Wellness als Geschäftsidee
1.1. Allgemeines und Hinführung zum Thema
1.2. Die Bedeutung von Gesundheit, Ernährung und Fitness im Geschäftsfeld Wellness und Definitionen zentraler Begriffe
1.3. Konkretisierung der Idee eines Gesundheitsdienstleistungsunternehmens
1.3.1. Die angebotenen Dienstleistungen im untersuchten Unternehmen
1.3.2. Betriebsstandort
1.3.3. Eigenschaften von Gründer und Team
2. Elemente des Konzepts
2.1. Das Organisationskonzept
2.1.1. Aufbauorganisation unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsform
2.1.2. Ablauforganisation
2.2. Das Marketingkonzept
2.2.1. Kundenbedürfnisse
2.2.2. Beschreibung von Marktsegmenten
2.2.2.1. Gewerbekunden
2.2.2.2. Endverbraucher
2.2.3. Konkurrenzanalyse
2.2.3.1. Volkshochschulen
2.2.3.2. Krankenkassen
2.2.3.3. Staatliche Beratungsstellen
2.2.3.4. Freiberufliche Kräfte
2.2.3.5. Fitness-Studios
2.2.3.6. Weight Watchers
2.2.3.7. Weitere aktuelle und potenzielle Konkurrenten
2.2.4. Gestaltung der Marketingstrategie zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen
2.2.4.1. Dienstleistungsangebot
2.2.4.2. Preisgestaltung
2.2.4.3. Vertrieb der Dienstleistung
2.2.4.4. Kommunikationspolitik
2.3. Konzept zur Personalplanung
2.3.1. Personalbedarfsermittlung
2.3.2. Personalbeschaffung
2.3.3. Personaleinsatz
2.3.4. Personalführung, -motivation und -honorierung
2.3.5. Personalerhaltung und -entwicklung
2.3.6. Personalfreistellung
2.4. Finanzierungskonzept
2.4.1. Geplante Investitionen zu Beginn und in den Folgejahren
2.4.2. Finanzbedarf für geplante Investitionen und laufende Kosten
2.4.3. Planzahlen für die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens
2.4.4. Der Liquiditätsplan als Garant für permanente Liquidität
2.4.5. Rentabilitätssteuerung durch angepasstes Controlling
2.4.6. Die geplante Kapitalstruktur
2.4.7. Schätzung des Unternehmenswertes
3. Zeitliche Umsetzung des Konzepts
3.1. Schnelles Wachstum als Strategie
3.2. Entwicklungsplan und Etappenziele
4. Risiken der Unternehmung und Bewältigungsstrategien
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines praxisorientierten Businessplans für ein neu zu gründendes Gesundheitsdienstleistungsunternehmen. Die Arbeit untersucht die unternehmerischen Anforderungen, analysiert Marktpotenziale im Wellness-Bereich und entwickelt Strategien zur effizienten Personalplanung sowie Finanzierung.
1.3.1. Die angebotenen Dienstleistungen im untersuchten Unternehmen
Durch die Gesundheitsreform 2000 wurde im Bereich Primärprävention (nach § 20 Abs. 1 SGB V) eine Bezuschussung von entsprechenden Leistungen wieder möglich gemacht. Auch für private Unternehmen ist somit das Anbieten eines entsprechenden Kurs- und Seminarprogramms wieder interessanter geworden. Hierbei müssen alle Anforderungen der kassenärztlichen Vereinigung und der Spitzenverbände der Krankenkassen erfüllt sein, um eine Förderung möglich zu machen. Neben geeignetem Fachpersonal für die Kursdurchführung, müssen Kurskonzepte einen verhaltenstherapeutischen Ansatz aufweisen, um nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten, erfolgversprechend zu sein. Des weiteren finden die Kurstreffen in geschlossenen Gruppen mit einer begrenzten Teilnehmerzahl statt. Bei Teilnahme an mindestens 80 % der stattgefundenen Kurstreffen ist eine Bezuschussung von bis zu 80 % der Teilnahmegebühr (75 € und mehr bei einzelnen Betriebskrankenkassen) möglich.
Gleichzeitig wurde durch Änderungen in § 40 SGB V das „Reha-Konzept“ (gültig ab 01.01.2002) eingeführt. Hierbei soll ein ganzheitlicher Ansatz den Menschen in den Mittelpunkt stellen und eine langfristig erfolgreichere Behandlung sicherstellen. Erforderlich werden dadurch auch Änderungen im Personalbereich: Jedes ambulante Reha-Zentrum benötigt ab 01.01.2002 (Übergangsfrist gewährt bis 31.06.2002) Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter, Diätassistenten oder Diplom-Ökotrophologen, Ergotherapeuten und Ärzte mit höheren Zusatzqualifikationen (Orthopädie mit Schwerpunkt Sozialmedizin oder Rehabilitationswesen). Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, kann keine Zulassung für den Bereich ambulante Rehabilitation von den Krankenkassen und Rentenversicherern (LVA bzw. BfA) vergeben werden. Diese Anforderungen vor allem im personellen Bereich können nur von wenigen erfüllt werden. Ein Gesundheitsdienstleistungs- bzw. Personaldienstleistungsunternehmen kann hier das benötigte Fachpersonal auf Stundenbasis zur Verfügung stellen.
0. Zusammenfassende Vorwegnahme der Ergebnisse: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Ziel der Geschäftsplanung und skizziert die Rolle des Unternehmens als spezialisierter Dienstleister im Bereich der Gesundheitsprävention.
1. Wellness als Geschäftsidee: Hier werden der Markttrend „Wellness“ sowie die grundlegende Konzeption der Geschäftsidee, der Standort und die Anforderungen an das Gründerteam erläutert.
2. Elemente des Konzepts: Dieses umfangreiche Kapitel detailliert die Kernbereiche Organisation, Marketing, Personalplanung und Finanzierung, die für einen Businessplan essenziell sind.
3. Zeitliche Umsetzung des Konzepts: Dieser Abschnitt beschreibt die Wachstumsstrategie und die Meilensteine des Unternehmensaufbaus.
4. Risiken der Unternehmung und Bewältigungsstrategien: Abschließend werden potenzielle unternehmerische Risiken analysiert und entsprechende Strategien zur Risikominimierung dargestellt.
Businessplan, Wellness, Gesundheitsdienstleistungen, Existenzgründung, Personalplanung, Personalleasing, Marketingkonzept, Primärprävention, Unternehmenswert, Finanzierung, Liquidität, Outsourcing, Marktsegmentierung, Kosten-Nutzen, Risikomanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines professionellen Businessplans für ein neu gegründetes Unternehmen im Sektor der Gesundheitsdienstleistungen und Wellness.
Die zentralen Themen umfassen die Markt- und Wettbewerbsanalyse, Organisationsstruktur, Marketingstrategien, Personalmanagement und die Finanzplanung.
Ziel ist es, ein tragfähiges Unternehmenskonzept zu entwickeln, das aufzeigt, wie durch Flexibilität, Fachpersonal-Leasing und präventive Kursangebote eine Marktlücke im Gesundheitswesen besetzt werden kann.
Es handelt sich primär um eine betriebswirtschaftliche Analyse und Konzeption, basierend auf Literaturrecherchen zu Gründungsmanagement und spezifischen Branchenberichten.
Der Hauptteil gliedert sich in das Organisationskonzept, das Marketingkonzept, die Personalplanung und das umfassende Finanzierungskonzept inklusive Liquiditäts- und Rentabilitätssteuerung.
Die wichtigsten Begriffe sind Businessplan, Wellness, Gesundheitsdienstleistungen, Existenzgründung und Personalleasing.
Die Rechtsform ist ausschlaggebend für die Haftungsrisiken des Gründers, die steuerliche Belastung sowie die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung und Außendarstellung.
Personalleasing fungiert als strategisches Instrument, um ambulanten Reha-Zentren bei Engpässen Fachpersonal zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Fixkosten des eigenen Unternehmens gering zu halten.
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