Diplomarbeit, 2007
105 Seiten, Note: 1,6
1 EINLEITUNG
1.1 WAS IST PROJEKTCONTROLLING
1.1.1 DEFINITION
1.1.2 BEDEUTUNG DES PROJEKTCONTROLLINGS
1.2 AUSGANGSLAGE IM UNTERNEHMEN
1.3 ZIELSETZUNG
1.4 PROBLEMSTELLUNG
2 BEDARFSANALYSE
2.1 BASISANALYSE
2.1.1 ERHEBUNG
2.1.2 DIE ANALYSE
2.2 SOLL-ANALYSE
2.2.1 ERHEBUNG
2.2.2 AUFBAU DES FRAGEBOGENS
2.2.3 AUSWERTUNG DES FRAGEBOGENS
2.3 BEDARFSANFORDERUNGEN
3 VORAUSWAHL DER STANDARDSOFTWARE
3.1 VORGEHENSWEISE BEI DER AUSWAHL VON STANDARDSOFTWARE
3.2 MARKTUNTERSUCHUNG UND VORAUSWAHL DER ANBIETER
3.3 DIE ALTERNATIVEN
3.4 ANBIETERBEFRAGUNG
3.4.1 ANSCHREIBEN AN DIE ANBIETER
3.4.2 INHALT UND AUFBAU DER ANBIETERBEFRAGUNG
4 BEWERTUNG DER ALTERNATIVEN
4.1 VORGEHENSWEISE BEI DER BEWERTUNG
4.1.1 VORBEMERKUNG
4.1.2 DAS VERFAHREN ZUR ALTERNATIVENBEWERTUNG
4.2 BEWERTUNG MIT HILFE DER NUTZWERTANALYSE
4.2.1 FUNKTIONALER ABLAUF
4.2.2 GRENZEN DES METHODENEINSATZES
4.2.3 FESTLEGUNG UND ORDNUNG DER KRITERIEN
4.2.4 GEWICHTUNG
4.2.5 NUTZWERTBERECHNUNG
5 SCHLUSSEMPFEHLUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein geeignetes, gesamtheitliches Unternehmens- und Projektcontrollinginstrument für eine mittelständische Unternehmensgruppe zu evaluieren und auszuwählen, um bestehende ineffiziente Individualentwicklungen zu ersetzen und eine zentrale Steuerung zu ermöglichen.
1.1.1 Definition
Die Norm DIN 69904 (Projektmanagementsystem), Abschnitt 5.17, definiert Projektcontrolling als „Prozesse und Regeln, die innerhalb des Projektmanagements zur Sicherung des Erreichens der Projektziele beitragen“. Diese Aussage verdeutlicht, dass sich Projektcontrolling nicht auf die Planung und Kontrolle der Kosten beschränkt, sondern das gesamte Projektportfolio eines Unternehmens umfasst. Der Servicecharakter eines Projektcontrollings, welchen die Unterstützung bei der grundsätzlichen Gestaltung und laufenden Abstimmung der Projektmanagementaufgaben bietet, wird erkennbar. Man kann sagen, das Projektcontrolling ist die koordinierte Überwachung und analytische Bewertung für Steuerungs-maßnahmen des gesamten Projektportfolios.1
Für das Verständnis ist es wichtig, die Stellung des Projektcontrollings zum Projektmanagement und zum allgemeinen Unternehmenscontrolling herauszuarbeiten. Das Projektcontrolling unterstützt zum einen die Projektleitung bei der Wahrnehmung ihrer Führungsaufgaben im Rahmen des Projektmanagements, zum anderen garantiert es die Verbindung der Projektplanung, -steuerung und -kontrolle mit dem Unternehmenscontrolling. Projektcontrolling kann dabei als Spezialfunktion des Unternehmenscontrollings gesehen werden. Weitere Felder des Unternehmenscontrollings sind z.B. Angebotswesen, Vertriebs-, Beschaffungs-, Personal-, Finanz- und Investitionscontrolling sowie DV.
1 EINLEITUNG: Definiert die Grundlagen des Projektcontrollings und erläutert die spezifische Ausgangslage sowie die Zielsetzung der Systemimplementierung in der Unternehmensgruppe.
2 BEDARFSANALYSE: Beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Ist-Analyse und die Durchführung einer Soll-Analyse mittels Mitarbeiterbefragung, um den Anforderungskatalog zu erstellen.
3 VORAUSWAHL DER STANDARDSOFTWARE: Erläutert das Phasenkonzept zur Anbieterauswahl, die Marktrecherche und präsentiert zwölf potenzielle Software-Alternativen.
4 BEWERTUNG DER ALTERNATIVEN: Detailliert die Anwendung der Nutzwertanalyse als Entscheidungsinstrument zur Bewertung der Alternativen anhand definierter Kategorien und Kriterien.
5 SCHLUSSEMPFEHLUNG: Zieht ein Fazit aus der Nutzwertanalyse und gibt eine fundierte Empfehlung für die drei Anbieter, die in die engere Auswahl genommen werden sollten.
Projektcontrolling, Unternehmenscontrolling, Standardsoftware, Bedarfsanalyse, Soll-Analyse, Nutzwertanalyse, Anforderungskatalog, Softwareauswahl, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Kostenkontrolle, Systemevaluation, Individualentwicklung, KMU, Bewertungskriterien
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedarfs- und Auswahlanalyse für die Einführung eines neuen, gesamtheitlichen Unternehmens- und Projektcontrollinginstruments in einer mittelständischen Unternehmensgruppe.
Die zentralen Themen umfassen die Identifikation funktionaler Anforderungen, den Vergleich von Standardsoftware-Lösungen am Markt und deren methodische Bewertung.
Das Ziel ist die Ablösung ineffizienter Individualentwicklungen durch ein ganzheitliches, zentral steuerbares Standardsoftwaresystem, um kaufmännische und technische Bereiche enger zu verzahnen.
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die Nutzwertanalyse (NWA) zur strukturierten, nachvollziehbaren Bewertung der verschiedenen Software-Alternativen.
Im Hauptteil werden die Bedarfsanalyse, das Auswahlvorgehen für Softwareanbieter und die detaillierte Bewertung mittels eines gewichteten Kriteriensystems erläutert.
Wesentliche Begriffe sind Projektcontrolling, Standardsoftware, Nutzwertanalyse, Anforderungskatalog und Prozessoptimierung.
Die Entscheidung fällt zugunsten von Standardsoftware, da diese geringere Entwicklungskosten pro Anwender, sofortige Verfügbarkeit und einen niedrigeren Personalaufwand bei der Einführung bietet.
Die Priorisierung erfolgt durch einen Paarvergleich und eine anschließende Gewichtung der Kriterien in Systeminhalte, Systemeigenschaften und Anbieterkriterien.
Auf Basis der Nutzwertanalyse wird die engere Auswahl der drei Anbieter ConAktiv, Acclaro und Projectile empfohlen, da diese den höchsten Gesamtnutzwert erzielen.
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