Diplomarbeit, 2005
102 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Das strategische Management im Spannungsfeld zwischen Risiken und Chancen
2.1 Die notwendige Handhabung der Risiken
2.1.1 Der Umgang mit Risiken als Unternehmerische Zieldimension
2.1.1.1 Der Risikobegriff
2.1.1.2 Das Risikomanagement
2.1.2 Der Umgang mit Risiken vor dem Hintergrund gesetzlicher Erfordernisse
2.2 Die Anpassungsnotwendigkeit der Unternehmung im Wandel der Wirtschaftsordnung vor dem Hintergrund wachsender Risiken und notwendiger Chancenerkennung
2.2.1 Das Wandlungsfähige Unternehmen
2.2.2 Die Ausrichtung des Unternehmens am Machbaren Früherkennung von Chancen
2.3 Die Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs als oberstes Unternehmensziel
2.3.1 Die Steigehrung des Unternehmenswertes
2.3.2 Die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
2.3.2.1 Die Wettbewerbssituation im steigendem Wettbewerbsdruck
2.3.2.2 Wettbewerbsstrategien
2.3.3 Die Voraussetzungen dauerhaften Wachstums
2.3.3.1 Wachstum von Unternehmen durch Strategiewechsel und Ressourcenakkumulation
2.3.3.2 Strategische Flexibilität als höchste Erscheinungsform der Unternehmensflexibilität
2.4 Zwischenfazit Die Voraussetzungen langfristigen Erfolgs
3 Strategisches Management
3.1 Begriffliche Abgrenzung
3.1.1 Das Strategieverständnis
3.1.2 Das Managementverständnis
3.1.3 Das Strategische Management
3.2 Theoretische Perspektiven des Strategischen Management
3.2.1 Die rational-entscheidungsorientierte Perspektive
3.2.2 Die ökonomische Perspektive
3.2.3 Systemorientierte Perspektive
3.3 Der Prozess des Strategischen Management: vom finden bis zur Umsetzung der richtigen Strategie
3.3.1 Visionen, Leitbilder und die strategische Zielplanung
3.3.2 Strategische Analyse und Prognose
3.3.3 Strategieformulierung und Bewertung
3.3.4 Strategische Implementierung
3.4 Zwischenfazit
4 Frühaufklärungsansätze zur Erkennung von Chancen
4.1 Von der Frühwarnung zur Frühaufklärung
4.1.1 Die 1. Entwicklungsstufe (Frühwarnsysteme)
4.1.2 Die 2. Entwicklungsstufe (Früherkennungssysteme)
4.1.3 Die 3. Entwicklungsstufe (Frühaufklärungssysteme)
4.2 Frühaufklärungsansätze im Wandel der Generationen
4.2.1 Frühaufklärungsansatz der ersten Generation: Kennzahlen und Hochrechnungsorientierte Frühaufklärung
4.2.2 Frühaufklärungsansatz der zweiten Generation: Indikatororientierte Frühaufklärung
4.2.3 Frühaufklärungsansatz der dritten Generation: an den Erfolgspotenzialen orientierte Frühaufklärung
4.3 Zwischenfazit: Abgrenzung der Frühaufklärungssysteme bezüglich ihre Eignung zur Identifizierung strategische Chancen
5 Chancen der strategischen Unternehmensführung
5.1 Der Chancenbegriff
5.2 Der prozessgesteuerte Umgang mit Chancen
5.3 Die Identifikation strategischer Chancen
5.3.1 Wertkettengestützte Identifikation
5.3.2 Vernetzte Ansätze zur Identifikation
5.3.3 Das betriebliches Chancenvorschlagssystem
5.3.4 Die Strategische Frühaufklärung
5.3.4.1 Auf der Suche nach schwachen Signalen: ihre Quellen und ihre Erfassung
5.3.4.2 Scanning, Identifikation und Monitoring von schwachen Signalen
5.3.4.3 Die Analyse der schwachen Signale: Verdichtung zu Trends und Zukunftsvisionen
5.3.4.3.1 Die Bildung von Trendlandschaften als induktive Methode
5.3.4.3.2 Die Szenariotechnik als deduktive Methode
5.3.4.4 Die Formulierung von strategischer Chancen als Resultat des strategischen Frühaufklärungsprozesses
5.4 Die Bewertung der strategischen Chancen
5.4.1 Die Chancenbewertungsmatrix: Vorstellung und Eigenschaften des Bewertungskonzeptes
5.4.1.1 Schematischer Aufbau ausgehend von zwei Faktoren
5.4.1.2 Die Erstellung der 2. Ebene
5.4.1.3 Die Zusammenführung in der Chancenbewertungsmatrix
5.4.2 Die Chancen Scorecard
6 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Methodik der Früherkennung von Chancen als integralen Bestandteil des strategischen Managements. Angesichts eines turbulenten Marktumfeldes, das von rasantem Wandel und zunehmender Komplexität geprägt ist, verfolgt die Arbeit das Ziel, den Chancenbegriff zu definieren, Identifikationsansätze zu strukturieren und ein Bewertungskonzept für strategische Chancen zu entwickeln, um langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
Die notwendige Handhabung der Risiken
“Wer nie ein Risiko eingeht, kann ein Unternehmen nicht erfolgreich führen, weil dann kein Wachstum möglich ist.“ Diese Aussage eines CEO klingt zunächst einmal einleuchtend und logisch, jedoch ist sie, bei näherer Betrachtung, eher irreführend und sollte nicht als generelle Anleitung zum Umgang mit Risiken verstanden werden.
Treffender wird die Zieldimension im Umgang mit Risiken vom Leiter einer internen Revision formuliert: “Wenn wir Margen von 30 bis 40 Prozent hätten (was wir nicht haben), wäre das Risiko weniger wichtig; aber bei Margen von 3 bis 4 Prozent (...) müssen Sie schon sehr genau auf Risiken achten.“ Noch besser formuliert jedoch der Finanzdirektor eines Transportunternehmens das Phänomen des Risikos: “Risiko an sich ist keine gute Sache. Es kostet nur Geld.“ Aus diesen drei Zitaten lassen sich folgende, den unternehmerischen Umgang mit Risiken beschreibende, Thesen ableiten:
(1) Unternehmen streben nach Wachstum und sind bereit, hierzu auch Risiken einzugehen, solange sie sich in einem angemessenen und überschaubaren Maß bewegen.
(2) Auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sind Unternehmen gut beraten, Risiken systematisch und strukturiert zu analysieren und zu händeln.
(3) Der Umgang mit Risiken soll im höchstmöglichsten Maße kosteneffizient gestaltet werden.
(4) Der Umgang mit Risiken ist ein abteilungsübergreifender, dynamischer und fortwährender Prozess.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Strukturwandels und der zunehmenden Turbulenzen ein und definiert das Ziel der Arbeit, eine fundierte Methode zur Erkennung und Bewertung strategischer Chancen zu erarbeiten.
2 Das strategische Management im Spannungsfeld zwischen Risiken und Chancen: Hier werden die Risikohandhabung sowie die Anpassungsnotwendigkeit von Unternehmen im Wandel der Wirtschaftsordnung thematisiert, um die Basis für das langfristige Unternehmensziel zu schaffen.
3 Strategisches Management: Dieses Kapitel befasst sich mit der begrifflichen Abgrenzung von Strategie und Management sowie den theoretischen Perspektiven und dem Prozess des strategischen Managements.
4 Frühaufklärungsansätze zur Erkennung von Chancen: Hier wird die historische Entwicklung der Frühaufklärung von Frühwarnsystemen bis hin zur modernen, auf Erfolgspotenziale ausgerichteten Frühaufklärung betrachtet.
5 Chancen der strategischen Unternehmensführung: Das Hauptkapitel widmet sich der Definition des Chancenbegriffs sowie verschiedenen Ansätzen zur Identifikation und Bewertung strategischer Chancen mittels spezifischer Instrumente wie der Chancenbewertungsmatrix.
6 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und unterstreicht die Bedeutung einer systematischen Früherkennung von Chancen für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Strategisches Management, Frühaufklärung, Chancenmanagement, Risikomanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenswert, strategische Flexibilität, schwache Signale, Erfolgsfaktoren, Unternehmensführung, Marktveränderungen, Diskontinuitäten, Chancenbewertung, Innovationsmanagement, Wettbewerbsstrategien.
Die Arbeit analysiert die Früherkennung von Chancen als essenzielles Handlungsfeld des strategischen Managements, um in turbulenten Märkten langfristigen Erfolg zu sichern.
Zentrale Themen sind der Risikobegriff, das strategische Management im Wandel der Wirtschaftsordnung, die historische Entwicklung der betriebswirtschaftlichen Frühaufklärung sowie spezifische Instrumente zur Chancenidentifikation und -bewertung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie eine strategische Chance definiert, identifiziert und fundiert bewertet werden kann, um das übergeordnete Unternehmensziel zu erreichen.
Der Autor verwendet eine Literaturanalyse zur Herleitung von Begriffen und Konzepten sowie eine deduktive Modellbildung zur Darstellung der Chancenbewertung (z.B. durch die Chancenbewertungsmatrix).
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretischen Perspektiven des strategischen Managements sowie die praktische Umsetzung der Frühaufklärung zur Identifikation schwacher Signale und deren Bewertung in einem normativen Managementkontext.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie strategisches Management, Frühaufklärung, Chancenmanagement, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenswert charakterisieren.
Schwache Signale dienen als frühzeitige Anzeichen für diskontinuierliche Entwicklungen; ihre Identifikation ermöglicht es Unternehmen, den Wettbewerb zu antizipieren, anstatt nur reaktiv zu handeln.
Die Chancen Scorecard ist ein tabellarisches Bewertungsinstrument, das strategische Chancen auf Basis verschiedener gewichteter Faktoren vergleichbar macht, um der Unternehmensführung eine klare Priorisierungsentscheidung zu ermöglichen.
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