Diplomarbeit, 2006
68 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Hedgefonds - Allgemein
2.1 Überblick über die Entstehung
2.2 Abgrenzung zu traditionellen Investmentfonds
2.2.1 Der „Absolute Return“ Ansatz
2.2.2 Instrumente
2.2.3 Spezifische Risiken
2.2.4 Weitere Besonderheiten von Hedgefonds
3 Fund of Hedgefunds - Dach-Hedgefonds
3.1 Charakteristika
3.1.1 Investment-Ansatz
3.1.2 Laufzeit, Fristen und Gebühren
3.2 Vorteile von Dach-Hedgefonds
3.3 Kritische Punkte
3.4 Investmentprozess
4 Strategien
4.1 Relative Value Strategien
4.1.1 Convertible Arbitrage
4.1.2 Fixed Income Arbitrage
4.1.3 Equity Market Neutral
4.2 Event Driven Strategien
4.2.1 Merger Arbitrage
4.2.2 Distressed Securities
4.3 Opportunistische Strategien
4.3.1 Long/Short Equity
4.3.2 Short Sellers
4.3.3 Emerging Markets
4.3.4 Global Macro
4.4 Managed Futures
5 Empirische Analyse
5.1 Quantitative Analyse
5.1.1 Anlageziele österreichischer Dach-Hedgefonds
5.1.2 Performance österreichischer Dach-Hedgefonds
5.1.3 Deutsche Dach-Hedgefonds
5.1.4 Korrelationen
5.2 Qualitative Kriterien österreichischer Dach-Hedgefonds
6 Zusammenfassung
Diese Arbeit hat zum Ziel, einen fundierten Überblick über den österreichischen Markt für Dach-Hedgefonds zu geben und die bisherige Leistungsfähigkeit der einzelnen Fonds durch eine empirische Analyse zu bewerten und einander gegenüberzustellen. Um angesichts der jungen Historie des österreichischen Marktes aussagekräftige quantitative Ergebnisse zu erzielen, wird die Analyse methodisch auf den deutschen Dach-Hedgefonds Markt ausgeweitet.
2.2.1 Der „Absolute Return“ Ansatz
Traditionelle Anlagefonds sind in der Regel sehr stark an den allgemeinen Verlauf des Marktes gebunden, bedingt durch die Beschränkung auf Long-only Strategien. Daher dient als Maßstab für die Performance solcher Fonds eine Benchmark (meist ein repräsentativer Index), zu welcher der relative Verlauf des einzelnen Fonds bewertet wird. Für den Fondsmanager leitet sich also als primäres Ziel das Übertreffen der Benchmark um einen bestimmten Wert ab, auch wenn das unter Umständen z.B. in Baisse Zeiten einen absoluten Verlust bedeuten kann. Die Idee des Absolute Return Ansatzes ist es, jederzeit unabhängig von der allgemeinen Marktlage positive Erträge zu erzielen. Hierzu ist die Anwendung weiterer Finanzinstrumente außer dem Long-only Investment von Nöten, speziell das Short Selling oder etwaige Derivativinstrumente, die eine positive Rendite auch bei fallenden Kursen ermöglichen. In Zusammenhang mit diesem Ansatz fällt auch häufig der Begriff „Marktneutrale Investments“. Der Begriff bezieht sich auf den Versuch einiger Strategien konstante absolute Erträge über Investitionen in unkorrekt bewertete Finanztitel, unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung durch entsprechendes Hedging des Marktrisikos, zu erzielen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Historie und den aktuellen Stand von Hedgefonds sowie Dach-Hedgefonds in Österreich ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung sowie das methodische Vorgehen.
2 Hedgefonds - Allgemein: Dieses Kapitel erläutert den Ursprung von Hedgefonds und grenzt diese von traditionellen Investmentfonds ab, wobei insbesondere die Anlageansätze, Instrumente und Risikoprofile beleuchtet werden.
3 Fund of Hedgefunds - Dach-Hedgefonds: Hier werden die spezifischen Charakteristika von Dach-Hedgefonds analysiert, einschließlich ihrer Investment-Ansätze, Vorteile sowie der zugrunde liegenden Investmentprozesse.
4 Strategien: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Erläuterung der gängigen Hedgefonds-Strategien, unterteilt in Relative Value, Event Driven, Opportunistische Ansätze und Managed Futures, inklusive deren Vorgehensweisen und Risikofaktoren.
5 Empirische Analyse: Dieses Kapitel bildet den Schwerpunkt der Arbeit, in dem eine quantitative Leistungsbewertung österreichischer und deutscher Dach-Hedgefonds durchgeführt und durch eine qualitative Betrachtung der Kriterien ergänzt wird.
6 Zusammenfassung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Performance- und Effizienzanalyse zusammen und ordnet die untersuchten österreichischen Dach-Hedgefonds in eine ergebnisbezogene Gruppierung ein.
Hedgefonds, Dach-Hedgefonds, Absolute Return, Investment-Ansatz, Risikomanagement, Performanceanalyse, Relative Value, Event Driven, Opportunistische Strategien, Sharpe Ratio, Sortino Ratio, Korrelation, Due Diligence, Portfolio, Asset Allocation
Die Arbeit analysiert den Markt für Dach-Hedgefonds, insbesondere mit Fokus auf die Situation in Österreich und unter Einbeziehung des deutschen Marktes zur quantitativen Stärkung der Datenbasis.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Abgrenzung, der Vorstellung verschiedener Anlagestrategien, der detaillierten Beschreibung von Investmentprozessen sowie der empirischen Auswertung von Performance und Risiko.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die österreichischen Dach-Hedgefonds zu schaffen und deren bisherige Leistungsfähigkeit mittels quantitativer Methoden zu bewerten und vergleichbar zu machen.
Es werden historische monatliche Renditedaten für die quantitative Analyse genutzt. Dabei kommen Kennzahlen wie die Sharpe Ratio und die Sortino Ratio zum Einsatz, um die risikoadjustierte Performance und die Korrelation der Fonds zu verschiedenen Benchmarks zu messen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Hedgefonds-Universen und -Strategien (Kapitel 2-4) sowie den Kern der Arbeit: die empirische Analyse der österreichischen und deutschen Dach-Hedgefonds hinsichtlich ihrer quantitativen Kennzahlen und qualitativen Kriterien (Kapitel 5).
Zentrale Begriffe sind Dach-Hedgefonds, Absolute Return, Performanceanalyse, Risikomanagement, Asset Allocation sowie die verschiedenen Strategietypen wie Relative Value und Event Driven.
Neben einer allgemeinen Verwaltungsgebühr ist bei Hedgefonds eine Performancegebühr üblich, die typischerweise ca. 20 Prozent des Ertrags oder der Outperformance gegenüber einem Referenzwert ausmacht.
Zu den wesentlichen Kritikpunkten zählen die zusätzliche Gebührenebene, eine fehlende Kontrolle der einzelnen Strategien, verminderte Transparenz sowie mögliche Auswirkungen durch Cashflows anderer Investoren.
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