Diplomarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 1,7
1 Ziel der Arbeit
2 Grundlagen des KAM
2.1 Einführung des KAM
2.2 Grundbegriffe und Definitionen
2.3 Dimensionen des KAM
2.3.1 Strategische Ebene
2.3.2 Operative Ebene
2.3.3 Organisatorische Ebene
2.3.4 Personelle Ebene
2.4 Ziele des KAM
2.4.1 Strategische Ziele
2.4.2 Operative Ziele
3 Analyse der Controlling-Instrumente
3.1 Strategische Instrumente
3.1.1 Qualitative Selektion
3.1.2 Ranking aller Kunden
3.1.3 Kundenbezogene ABC-Analyse
3.1.4 Scoring-Methode
3.1.5 Kundenportfolio-Analyse
3.1.6 Kundenlebenszyklusanalyse
3.2 Operative Instrumente
3.2.1 Kundendeckungsbeitragsrechnung
3.2.2 Prozesskostenrechnung
3.2.3 Customer Lifetime Value
3.2.4 Lebenszyklusorientierte Deckungsbeitragsrechnung
4 Die XY AG
4.1 Praktische Anwendung der strategischen Instrumente
4.2 Praktische Anwendung der operativen Instrumente
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert strategische und operative Controlling-Instrumente, um die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit von Key Accounts in Unternehmen zu bewerten und deren praktische Anwendbarkeit am Beispiel der XY AG zu überprüfen.
3.1.2 Ranking aller Kunden
Das Ranking aller Kunden ermöglicht die Vergleichbarkeit zwischen den Kunden. Es wird dabei auf die im letzten Abschnitt beschriebenen qualitativen Einschätzungen individueller Geschäftsbeziehungen Bezug genommen. Aus diesen wird ein Kriterium, wie z. B. die Unternehmensstrategie des Nachfragers im Hinblick auf die eigene Unternehmensstrategie, ausgewählt. Dann werden alle Kunden hinsichtlich dieses Kriteriums in eine Reihenfolge gebracht.
Das KAM kann durch die Aufstellung eines Kundenrankings einen Überblick über seine bestehende Kundenstruktur und gleichzeitig eine Vergleichsmöglichkeit anhand des ausgewählten Kriteriums gewinnen. Die Key Accounts sollten dabei zu den Kunden der oberen Ränge gehören. Bei potenziellen Neukunden kann das Ranking als Orientierungshilfe für weiterführende Entscheidungen zur Auswahl der Schlüsselkunden dienen.
Nachteilig ist bei diesem Verfahren wie auch bei der Qualitativen Selektion die subjektive Bewertung der Kunden nach qualitativen Kriterien. Diese Subjektivität kann zu einer gewissen Willkür bei der Bewertung der Kunden und damit z. B. zu ökonomisch nicht vertretbaren Entscheidungen führen. Es sollte daher primär versucht werden, die Kunden anhand von quantitativen Kriterien, wie z. B. Marktanteil oder Anzahl der Filialen, in eine Reihenfolge zu bringen.
1 Ziel der Arbeit: Einleitung in die Bedeutung von Topkunden und die Notwendigkeit des Key Account Managements zur Kundenbindung.
2 Grundlagen des KAM: Definition und Erläuterung der strategischen, operativen, organisatorischen und personellen Dimensionen des KAM sowie dessen Zielsetzungen.
3 Analyse der Controlling-Instrumente: Untersuchung verschiedener strategischer und operativer Instrumente zur Analyse und Steuerung von Key Accounts.
4 Die XY AG: Überprüfung der praktischen Anwendbarkeit der zuvor untersuchten Controlling-Instrumente im spezifischen Geschäftskontext der XY AG.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der theoretischen Erkenntnisse und praxisorientierte Empfehlungen für das Controlling im KAM.
Key Account Management, Controlling, Kundenattraktivität, Wirtschaftlichkeit, Strategische Instrumente, Operative Instrumente, Kundendeckungsbeitragsrechnung, Prozesskostenrechnung, Customer Lifetime Value, Kundenbindung, Kundenportfolio-Analyse, XY AG, Kennzahlen.
Die Arbeit untersucht, wie Controlling-Instrumente effektiv eingesetzt werden können, um Key Accounts in einem Unternehmen zu steuern und deren wirtschaftlichen Beitrag transparent zu machen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Key Account Managements, die Analyse von strategischen und operativen Controlling-Verfahren sowie deren praktische Implementierung.
Das Ziel ist die Bereitstellung von fundierten Controlling-Methoden, die dem Key Account Management helfen, die Attraktivität von Kunden zu bewerten und deren Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse zu Controlling-Instrumenten, gefolgt von einer fallstudienbasierten Analyse der praktischen Anwendbarkeit dieser Instrumente bei der XY AG.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Analyse strategischer (z.B. Portfolio-Analyse) und operativer (z.B. Kundendeckungsbeitragsrechnung) Instrumente sowie deren anschließende Anwendung in der Praxis der XY AG.
Key Account Management, Controlling-Instrumente, Wirtschaftlichkeitsprüfung, Kundenlebenszyklus, Deckungsbeitragsrechnung und Prozesskostenrechnung.
Da das Ranking oft auf subjektiven qualitativen Kriterien basiert, besteht die Gefahr von Willkür bei der Bewertung, weshalb quantitative Kriterien als Ergänzung notwendig sind.
Da die XY AG keine klassischen Herstellkosten hat, bietet die Prozesskostenrechnung einen transparenten Weg, indirekte Kosten verursachungsgerecht auf einzelne Key Accounts zu verteilen.
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