Magisterarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Akteur-Netzwerk-Theorie im Kontext der neueren deutschen Techniksoziologie. Ziel ist es, die zentrale Rolle des Symmetrieprinzips in dieser Theorie zu beleuchten und die Herausforderungen zu untersuchen, die sich aus der Anwendung dieses Prinzips auf technische Aktivitäten ergeben.
Die Arbeit beleuchtet die Kernbegriffe der Akteur-Netzwerk-Theorie, die Handlungstheorie im Kontext der Techniksoziologie, die Rolle von Technik in der Gesellschaft und die Analyse von Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen menschlichen und technischen Aktivitäten. Wichtige Schlüsselwörter sind Symmetrieprinzip, Handlungstheorie, Techniksoziologie, Künstliche Intelligenz, Robotik, Distributed Actions, Sachtechnik, Expertenhandeln und Laienwissen.
Das Symmetrieprinzip besagt, dass menschliche und nicht-menschliche Akteure (Technik, Dinge) in soziologischen Analysen gleichberechtigt behandelt werden sollten, um Netzwerke zu erklären.
Die Arbeit untersucht, welche Handlungseigenschaften Robotern zugeschrieben werden können. Dabei wird zwischen menschlicher Intentionalität und technischer Agency (Handlungsträgerschaft) unterschieden.
Dieser Begriff beschreibt Handlungen, die nicht allein von einem Menschen ausgehen, sondern durch das Zusammenwirken von Menschen und technischen Systemen (z.B. Softwareagenten) entstehen.
KI-Systeme fordern die Soziologie heraus, da sie zunehmend autonom wirken. Die Forschung untersucht, wie diese „Aktanten“ soziale Strukturen beeinflussen und verändern.
Sachtechnik (wie Türschließer) ist statisch und dient als Ressource, während moderne Robotik und Softwareagenten durch Embodiment und Situiertheit eine dynamischere Form der Handlungsbeteiligung zeigen.
Sozionik ist ein interdisziplinäres Feld an der Schnittstelle von Soziologie und Verteilter Künstlicher Intelligenz (VKI), das soziale Konzepte auf Multiagentensysteme überträgt.
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