Bachelorarbeit, 2002
28 Seiten, Note: sehr gut
Diese Arbeit untersucht die Entstehung des Begriffs "Mittelalter" im Kontext der Entwicklung des Fortschrittsbegriffs bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Sie analysiert, wie die Vorstellung einer "neuen Zeit" und der Fortschritt die historische Wahrnehmung und damit auch die Einteilung in Epochen beeinflusst hat.
Die Arbeit fokussiert auf die Begriffe "Fortschritt", "neue Zeit", "Mittelalter", "Geschichtsphilosophie", "Epochenbildung", "historische Wahrnehmung" und beleuchtet die Entwicklung und den Einfluss dieser Begriffe auf die Entstehung eines neuen Geschichtsbewusstseins im 18. Jahrhundert.
Der Begriff sowie die Einteilung in Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit) festigten sich erst im 18. Jahrhundert im Zuge der Aufklärung.
Das Mittelalter wurde als „dunkle Zwischenzeit“ konstruiert, um die eigene Gegenwart als fortschrittliche „neue Zeit“ (Neuzeit) davon abzugrenzen.
Die Aufklärung entwickelte ein neues Zeitbewusstsein, das Geschichte als linearen Fortschrittsprozess hin zu einer besseren Zukunft begriff.
Die Arbeit bezieht sich auf Kosellecks Theorien zur Begriffsgeschichte und zur Entstehung der „Neuzeit“ als historische Kategorie.
Die Arbeit hinterfragt die Haltbarkeit der Fortschrittsidee angesichts der postmodernen Kritik an den „großen Erzählungen“ der Geschichte.
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