Examensarbeit, 2007
65 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Schulsozialarbeit als einer wichtigen Kooperationsform zwischen Jugendhilfe und Schule. Ziel ist es, einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Schulsozialarbeit in Deutschland zu geben und die verschiedenen Aspekte der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen zu beleuchten. Dabei werden sowohl die Vorteile als auch die Schwierigkeiten der Kooperation aufgezeigt.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen und Themen wie Schulsozialarbeit, Kooperation, Jugendhilfe, Schule, Lebensweltorientierung, Integration, strukturelle Probleme, veränderte Lebenswelten, Kinderarmut, Migration, Trägermodelle, rechtliche Grundlagen und Projekte.
Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe direkt am Ort Schule. Sie verbindet die Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule mit den Methoden und Prinzipien der Sozialpädagogik, um Schüler in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Das Konzept hat seine Wurzeln in den USA, wo bereits um 1906 in Städten wie Boston und New York erste Formen der "School Social Work" eingeführt wurden.
Ziel ist es, soziale Benachteiligungen auszugleichen, individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden und ein förderliches Lernklima zu schaffen, indem beide Institutionen ihre Ressourcen bündeln.
Die wesentliche Grundlage findet sich im SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), insbesondere in Paragraphen, die die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit regeln.
Herausforderungen ergeben sich oft aus unterschiedlichen Strukturen, unzureichenden rechtlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern, zeitlich begrenzten Projektfinanzierungen und unterschiedlichen beruflichen Selbstverständnissen von Lehrern und Sozialarbeitern.
Das „Mobile Sorgenbüro“ ist ein Praxisbeispiel für ein Projekt der Schulsozialarbeit, das Schülern eine niederschwellige Anlaufstelle bei Problemen im Schulalltag oder im privaten Umfeld bietet.
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