Diplomarbeit, 2007
44 Seiten, Note: 1,3
1. Warum braucht man IT-Controlling?
2. Begriffsklärung
2.1. Definition von IT-Controlling
2.2. Entwicklung des IT-Controllings
2.3. Strategisches IT-Controlling
2.4. Strategisches IT-Controlling - die Aufgaben im Überblick
2.5. Strategieformulierung
3. IT – Infrastruktur
4. IT-Sicherheit
4.1. Gefahrenpotenziale
4.2. IT-Risikomanagement
4.3. Kosten der Sicherheit
4.4. Sicherheitsstandards
4.4.1. BSI
4.4.2. ISO/IES 27009
4.4.3. COBIT
4.4.4. Telekommunikationsdatenschutzgesetz
5. IT-Kennzahlen
5.1. Return on Investment (ROI)
5.2. Total Cost of Ownership (TCO)
5.3. Benchmarking
5.4. IT-Balanced-Scorecard
5.5. IT – Portfoliomanagement
5.6. Outsourcing
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das strategische IT-Controlling umfassend darzustellen und kritisch zu würdigen. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie IT-Controlling als Grundstein der IT-Planung effektiv in die Unternehmensstrategie eingebunden werden kann, um eine zielgerichtete Steuerung und Wirtschaftlichkeitsüberwachung der IT-Infrastruktur sicherzustellen.
2. Begriffsklärung
„Kennst Du den Gegner und kennst Du Dich, so magst Du 100 Schlachten ohne Gefahr schlagen. Kennst Du Dich, aber den Gegner nicht, so sind Deine Aussichten auf Gewinn und Verlust gleich. Kennst Du weder Dich noch den Gegner, so wirst Du in jeder Schlacht geschlagen werden.“
So ist bereits vor circa 2500 Jahren von dem chinesischen Philosophen und Militärstrategen Sun Tse der Begriff Strategie erklärt worden. Darüberhinaus werden im Rahmen der Unternehmensstrategieplanung die Analyse der Stärken und Schwächen und die Umfeldanalyse (Chancen und Risiken) abgeleitet und auf die Wirtschaftsebene übertragen. Um den Unternehmenserfolg sicherzustellen, stimmen die beiden Betrachtungsbereiche überein.
Die etymologische Herkunft des Wortes Controlling lässt sich auf das lateinische „contra“ zurückführen, was man mit „das Führen einer Gegenrolle“ übersetzen kann.
In die deutsche Sprache kam der Begriff Controlling aus dem englischem „to control“ und dem französischen „contrerôle“. Unter „control“ wird hierbei das Steuern und Lenken eines Unternehmens verstanden. Fälschlicherweise wird Controlling im Deutschen oft mit Kontrolle verwechselt. „Contrerôle“ definiert das Controlling als erforderlichen Gegenpart zur Unternehmensführung, die es unterstützen soll. In weiteren Auslegungen wird der „Controller“ als „ökonomischer Souffleur“ oder „betriebswirtschaftliches Gewissen“ verstanden.
Als wissenschaftliche Disziplin wurde das Controlling aus der Unternehmenspraxis übernommen und aufgebaut.
1. Warum braucht man IT-Controlling?: Dieses Kapitel erläutert die steigende Bedeutung des IT-Controllings für die Unternehmensstrategie und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der kritischen Würdigung dieses Fachbereichs.
2. Begriffsklärung: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem der Begriff der Strategie historisch eingeordnet und die etymologische Herkunft sowie die betriebswirtschaftliche Bedeutung von Controlling analysiert werden.
3. IT – Infrastruktur: Dieses Kapitel behandelt die Anforderungen an eine zuverlässige IT-Infrastruktur und betont die Notwendigkeit einer unternehmensweiten Standardisierung zur Kostenkontrolle.
4. IT-Sicherheit: Der Fokus liegt auf Gefahrenpotenzialen, Risikomanagement und der Vorstellung etablierter Sicherheitsstandards wie BSI, ISO/IES 27009 und COBIT sowie juristischer Rahmenbedingungen.
5. IT-Kennzahlen: Dieses Kapitel untersucht verschiedene Messmethoden wie ROI, TCO, Benchmarking und die IT-Balanced-Scorecard zur Steuerung der IT-Leistung und zur Kostensenkung.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse über die zunehmende Relevanz des strategischen IT-Controllings für die Transparenz und den Erfolg moderner Unternehmen.
IT-Controlling, Strategisches Management, Unternehmensstrategie, IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit, Risikomanagement, Kennzahlensysteme, ROI, TCO, Benchmarking, Balanced-Scorecard, Portfoliomanagement, Outsourcing, BSI, COBIT
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle und Bedeutung des strategischen IT-Controllings als wichtigem Instrument zur Steuerung und wirtschaftlichen Überwachung der Informationstechnik in modernen Unternehmen.
Die Kerngebiete umfassen die Definition von Controlling, die Gestaltung der IT-Infrastruktur, das Management von IT-Sicherheit, die Messung von IT-Kennzahlen sowie Strategien zur Kostensenkung durch Outsourcing und Portfoliomanagement.
Das Hauptziel ist eine fundierte Darstellung und kritische Würdigung, wie IT-Controlling das IT-Management effektiv bei der Formulierung und Umsetzung einer zukunftsorientierten IT-Strategie unterstützen kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Modelle, die mit Praxisbeispielen und theoretischen Definitionen aus dem IT-Management kombiniert werden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Begriffsdefinitionen als auch praktische Werkzeuge wie Sicherheitsstandards (BSI, COBIT), Kennzahlen (ROI, TCO, BSC) und Managementmethoden (Outsourcing) detailliert erörtert.
Wichtige Begriffe sind IT-Controlling, Unternehmensstrategie, IT-Sicherheit, Kennzahlen, Risikomanagement und Benchmarking.
Das strategische IT-Controlling ist langfristig ohne festen Zeithorizont auf die Effektivität und Unternehmensziele ausgerichtet, während das operative IT-Controlling auf kurz- bis mittelfristige Effizienzsteigerung und Gewinnerzielung zielt.
Der Faktor Mensch gilt als wesentliches Risiko, weshalb IT-Benutzer durch Richtlinien und Sicherheitsprinzipien geschult werden müssen, um die IT-Infrastruktur effektiv zu schützen.
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