Examensarbeit, 2007
112 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 DIFFERENZIERUNG
2.1.1 Definition
2.1.2 Voraussetzung, Ziele, Umsetzungsmöglichkeiten und Grenzen einer Binnendifferenzierung
2.2 DER GRAMMATIKUNTERRICHT IN DER GRUNDSCHULE
2.2.1 Definition des Grammatikunterrichts
2.3 DIE WORTART ADJEKTIV
2.3.1 Definition und Eigenschaften
2.3.2 Aufgabe der Wortarten in der Grundschule
2.3.3 Bedeutung des Adjektivs in der Grundschule
2.3.4 Grundlagen und Vermittlung des handelnd – reflektierenden Grammatikunterrichts
3. PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.1 AUSFÜHRUNGEN ZUR KLASSENSITUATION
3.2 INHALTLICHE LERNVORAUSSETZUNGEN
3.3 SACHANALYSE DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.4 DIDAKTISCHE ENTSCHEIDUNGEN
3.5 METHODISCHE BEGRÜNDUNGEN
3.6 GESAMTÜBERSICHT ÜBER DIE UNTERRICHTSEINHEIT
3.7 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.7.1 Begründung für die Auswahl der ausführlichen Stunden
3.7.2 Ausführliche Darstellung der 1. Stunde
3.7.2.1 Stundenthema und Ziel
3.7.2.2 Inhaltliche Lernvoraussetzungen
3.7.2.3 Sachinformation
3.7.2.4 Didaktische Begründungen
3.7.2.5 Methodische Begründungen
3.7.2.6 Verlauf
3.7.2.7 Reflexion der ersten Stunde
3.7.3 Kurzdarstellung der 2. Stunde
3.7.3.1 Stundenthema und Ziel
3.7.3.2 Verlauf
3.7.3.3 Reflexion der zweiten Stunde
3.7.4 Ausführliche Darstellung der dritten Stunde
3.7.4.1 Stundenthema und Ziel
3.7.4.2 Inhaltliche Lernvoraussetzungen
3.7.4.3 Sachinformation
3.7.4.4 Didaktische Begründungen
3.7.4.5 Methodische Begründungen
3.7.4.6 Verlauf
3.7.4.7 Reflexion der dritten Stunde
3.7.5 Kurzdarstellung der 4. Stunde
3.7.5.1 Stundenthema und Ziele
3.7.5.2 Verlauf
3.7.5.3 Reflexion der vierten Stunde
3.7.6 Kurzdarstellung der 5. Stunde
3.7.6.1 Stundenthema und Ziele
3.7.6.2 Verlauf
3.7.7 Reflexion der 5. Stunde
3.7.8 Ausführliche Darstellung der 6. Stunde
3.7.8.1 Stundenthema und Ziele
3.7.8.2 Inhaltliche Lernvoraussetzungen
3.7.8.3 Sachinformation
3.7.8.4 Didaktische Begründungen
3.7.8.5 Methodische Begründungen
3.7.8.6 Verlauf
3.7.8.7 Reflexion der 6. Stunde
4. GESAMTREFLEXION
Die Arbeit untersucht, wie durch den Einsatz qualitativer Binnendifferenzierung und eines handlungsorientierten, reflektierenden Grammatikunterrichts die Wortart Adjektiv bei Schülern und Schülerinnen einer leistungsheterogenen Klasse eingeführt und gefestigt werden kann, um Lernziele effektiv zu erreichen.
2.1.1 Definition
„Unter Differenzierung wird einmal das variierte Vorgehen in der Darbietung und Bearbeitung von Lerninhalten verstanden, zum anderen die Einteilung bzw. Zugehörigkeit von Lernenden zu Lerngruppen nach bestimmten Kriterien. Es geht um die Einlösung des Anspruchs, jedem Lernenden auf optimale Weise Lernchancen zu bieten.“2 Differenzierung kann daher auch als eine Vielzahl von Maßnahmen zur Optimierung der Inhaltsvermittlung betrachtet werden. Im Allgemeinen wird Differenzierung in eine innere und äußere unterteilt.
Die äußere Differenzierung, also jene nach Lerngruppen, ist für meine Arbeit von untergeordneter Bedeutung, da die Form meiner Lerngruppe vorgegeben ist. Die innere Differenzierung dagegen, auch Binnendifferenzierung genannt, ist diejenige, mit der ich mich in meiner Arbeit intensiv auseinandersetze: „Unter Binnendifferenzierung […] wird eine gruppeninterne Differenzierung verstanden. Die zugrundeliegenden Differenzierungskriterien können unterschiedlich sein: Lerngeschwindigkeit, Arbeitsmenge, Leistungshöhe, Lernschwierigkeiten, Arbeitsweisen, Kooperation, Interessen usw.“3 Für diese Kriterien ist die Größe der Lerngruppe nicht von vorrangiger Bedeutung. Des Weiteren strebt „Binnendifferenzierung […] keine Dauerlösungen an, sie bleibt in der Regel ‚situations- und lernzielgebunden‘.“4 Sie selbst wird wiederum in eine quantitative, der Umfang des Lerninhalts, und in eine qualitative, die Variation und Darbietung des Lernangebots und -materials, unterteilt.
1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet ihre Arbeit mit der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft und entwickelt eine Forschungsfrage zur Vermittlung der Wortart Adjektiv durch Binnendifferenzierung.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Binnendifferenzierung, den Grammatikunterricht in der Grundschule sowie die theoretischen Grundlagen der Wortart Adjektiv.
3. PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Hier wird die konkrete Unterrichtseinheit vorgestellt, einschließlich der Klassensituation, der Sachanalyse sowie der detaillierten Planung und Reflexion der einzelnen Unterrichtsstunden.
4. GESAMTREFLEXION: Die Autorin reflektiert den Lernerfolg der Klasse und zieht ein Fazit über die Wirksamkeit der eingesetzten Differenzierungsmaßnahmen.
Binnendifferenzierung, Grundschule, Deutschunterricht, Wortart Adjektiv, handlungsorientierter Unterricht, Grammatik, Lerntheke, Stationsarbeit, Sprachgebrauch, individueller Förderbedarf, Leistungsheterogenität, Unterrichtsplanung, Eigenschaftswort, Sprachgefühl, Didaktik.
Die Arbeit behandelt die Einführung der Wortart Adjektiv in einer leistungsheterogenen Grundschulklasse unter Anwendung verschiedener Binnendifferenzierungsmaßnahmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Binnendifferenzierung, den fachwissenschaftlichen Grundlagen der Wortart Adjektiv und der Planung eines handlungsorientierten Grammatikunterrichts.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie durch qualitative Differenzierung und handlungsorientierte Ansätze die Merkmale des Adjektivs sowie eine Wortschatzerweiterung bei allen Schülern erreicht werden können.
Die Arbeit basiert auf einem induktiven, handelnd-reflektierenden Grammatikunterricht nach Bartnitzky, der durch eine detaillierte Unterrichtsplanung und -reflexion evaluiert wird.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung sowie die detaillierte Planung, Beschreibung und kritische Reflexion der durchgeführten Unterrichtseinheit über sechs Stunden.
Wichtige Begriffe sind Binnendifferenzierung, Adjektiv, handlungsorientierter Grammatikunterricht, Lerntheke, Stationsarbeit und individuelle Förderung.
Diese Schüler werden als Fallbeispiele für individuelle Lernschwierigkeiten herangezogen, um den Bedarf an spezieller Förderung und die Grenzen der Differenzierung in der Praxis zu verdeutlichen.
Der "Adjektiv-Paule" dient als visuelle Gedächtnisstütze und motivierendes Bastelprojekt, an dem die Kinder gemeinsam Definitionen erarbeiten und festigen können.
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