Examensarbeit, 2007
121 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Material und Methoden
2.1 Chemikalien, Materialien und Geräte
2.1.1 Chemikalien
2.1.2 Materialien und Geräte
2.2 Herstellung der verwendeten Reagenzien und Medien
2.2.1 Herstellung des Hefe-Salzmediums (Grundmedium)
2.2.2 AFMK, AMK, AMMC und MQA
2.3 Herstellung der Hefe-Suspension
2.4 Umsatz von N1-Acetyl-N2-formyl-5-methoxykynuramin (AFMK) zu N1-Acetyl-5-methoxykynuramin (AMK)
2.4.1 Inkubationen in Gegenwart von Wasserstoffperoxid (H2O2) in verschiedenen Konzentrationen
2.4.2 Inkubationen in Abwesenheit von Wasserstoffperoxid (H2O2) und Untersuchung der AFMK-Aufnahmekapazität der Hefezellen
2.5 Intensitätsunterschiede in der AFMK-Umsatzrate durch H2O2-Zugabe und veränderte Inkubationsbedingungen
2.5.1 Auswirkungen von H2O2-Zugabe auf die AFMK-Umsatzrate
2.5.2 Lyse der Hefezellen in hypotonem Medium (aq. dest.)
2.5.3 Inkubation eines größeren Hefevolumens bei höherer Temperatur und Glucose-Konzentration
2.5.4 Weitere Verlängerung der Inkubationszeit und Untersuchung des Einflusses der Sauerstoffverfügbarkeit
2.6 Qualitative Analyse des entstandenen putativen AMK mittels photometrischer und fluorometrischer Messungen
2.6.1 Aufnahme eines Absorptionsspektrums des entstandenen putativen AMK im Spektralphotometer
2.6.2 Fluorometrischer Nachweis von AMK durch Überführung in AMMC
2.7 Beeinflussung des AFMK- und AMK-Umsatzes durch Zugabe verschiedener N-Quellen und hyperosmotischen Stress
2.7.1 Versuch des weiteren Umsatzes von aus AFMK entstandenem AMK durch Hefen zu AMMC mittels Zugabe einer N-Quelle
2.7.2 Auswirkungen von hyperosmotischem Stress auf den AFMK-Umsatz
2.7.3 Auswirkungen verschiedener N-Quellen auf den AFMK-Umsatz
2.8 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes durch Hefezellen mittels Photometrie
2.8.1 Aufnahme der Absorptionsspektren von AFMK und AMK in Ethylacetat
2.8.2 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes in reinem Salzmedium
2.8.3 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes bei hyperosmotischem Stress
2.8.4 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes nach Zugabe unterschiedlicher N-Quellen
2.8.5 Nähere Untersuchung der Ergebnisse aus 2.8.2 und 2.8.4 durch weitere experimentelle Modifikationen
2.8.5.1 Vergleich des AFMK-Umsatzes in reinem Salzmedium bei leicht saurem und alkalischem pH
2.8.5.2 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Arginin bzw. Guanidin bei leicht saurem und alkalischem pH
2.8.5.3 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Asparagin bzw. Asparaginsäure (Aspartat)
2.8.5.4 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Glutamin bei leicht saurem und alkalischem pH
2.9 Qualitative Auswertung des AFMK-Umsatzes durch Hefen in Glutamin-Salzmedium bei pH 5,8 und 10,5
2.10 Produktanalysen
2.10.1 Extraktion
2.10.2 Dünnschichtchromatographie
2.10.3 Reelution
2.10.4 Photometrie
2.10.5 Fluorometrie
3. Ergebnisse
3.1 Umsatz von N1-Acetyl-N2-formyl-5-methoxykynuramin (AFMK) zu N1-Acetyl-5-methoxykynuramin (AMK) in Hefezell-Suspensionen
3.1.1 Inkubationen in Gegenwart von Wasserstoffperoxid (H2O2) in verschiedenen Konzentrationen
3.1.2 Untersuchung der AFMK-Aufnahmekapazität der Hefezellen
3.1.3 Beladung der Zellen mit AFMK und anschließende Nachinkubation
3.1.4 Lyse der Hefezellen in hypotonem Medium (aq. dest.)
3.2 Bedingungen für den Umsatz von AFMK in Hefezell-Suspensionen
3.2.1 Bildung von AMK aus AFMK bei verlängerter Inkubation
3.2.2 Verlängerte Inkubation mit AFMK in Gegenwart von H2O2
3.2.3 Inkubation eines größeren Hefevolumens bei höherer Temperatur und Glucose-Konzentration
3.2.4 Weitere Verlängerung der Inkubationszeit und Untersuchung des Einflusses der Sauerstoffverfügbarkeit
3.3 Qualitative Analyse des entstandenen putativen AMK mittels photometrischer und fluorometrischer Messungen
3.3.1 Aufnahme eines Absorptionsspektrums des putativen AMK im Spektralphotometer
3.3.2 Fluorometrischer Nachweis von AMK durch Überführung in AMMC
3.4 Beeinflussung des AFMK- und AMK-Umsatzes durch Zugabe verschiedener N-Quellen und hyperosmotischen Stress
3.4.1 Prüfung auf Bildung von Metaboliten des AFMK in Hefezellen unter dem Einfluss von Arginin als N-Quelle
3.4.2 Auswirkungen von hyperosmotischem Stress auf den AFMK-Umsatz
3.4.3 Auswirkungen verschiedener N-Quellen auf den AFMK-Umsatz
3.5 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes durch Hefezellen mittels Photometrie
3.5.1 Absorptionsspektren von AFMK und AMK in Ethylacetat
3.5.2 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes in reinem Salzmedium und bei hyperosmotischem Stress
3.5.3 Quantitative Messung des AFMK-Umsatzes nach Zugabe unterschiedlicher N-Quellen
3.5.4 Vergleich des AFMK-Umsatzes in reinem Salzmedium bei leicht saurem und alkalischem pH
3.5.5 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Arginin bzw. Guanidin bei leicht saurem und alkalischem pH
3.5.6 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Asparagin bzw. Asparaginsäure (Aspartat)
3.5.7 Vergleich des AFMK-Umsatzes nach Zugabe von Glutamin bei leicht saurem und alkalischem pH
3.6 Qualitative Auswertung des AFMK-Umsatzes durch Hefen in Glutamin-Salzmedium bei pH 5,8 und 10,5
4. Diskussion
5. Zusammenfassung
6. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht den kynurischen Stoffwechselweg von Melatonin in der Hefe Saccharomyces cerevisiae, mit dem Ziel, die Aufnahme und Verstoffwechselung der Kynuramine AFMK und AMK durch diesen Modellorganismus zu analysieren und zu optimieren.
1. Einleitung
Melatonin (Abb. 1) war seit seiner Entdeckung als Neurohormon immer wieder Gegenstand zahlreicher Untersuchungen in Bezug auf seine Funktion, Struktur und Wirkung. Während eine ursprüngliche Rolle in Pigmentierungseffekten der Haut gesehen wurde (Lerner et al., 1958, 1959), zeigte sich eine weitaus bedeutsamere Funktion als Mediator der Information Dunkelheit. Die klassische Vorstellung, dass Melatonin lediglich als Hormon des Pinealorgans sowohl bei tag- als auch nachtaktiven Vertebraten circadiane Rhythmen mit ausgeprägten nächtlichen Gipfeln aufweist und als Chronobiotikum wirkt (Arendt, 1985, 1986; Reiter, 1989, 1991 a,b, 1993; Binkley, 1993), erfuhr durch die Entdeckung extrapinealer Bildungsorte, z.B. in diversen Zellen und Organen wie der Retina, der Haut, des Gastrointestinaltrakts, den enterochromaffinen Zellen sowie der HARDERschen Drüse und Leukocyten, eine beträchtliche Erweiterung (Zusf.: Pang und Allen, 1986; Huether et al., 1992; Huether, 1993; Hardeland und Rodríguez, 1995; Hardeland, 1996, 1997).
Schließlich rechtfertigt die Entdeckung von Melatonin in Bakterien, Protozoen, Pflanzen, Pilzen und Invertebraten (Zusf.: Balzer und Hardeland, 1995, 1996; Hardeland und Fuhrberg, 1996; Hardeland et al., 1996a; Hardeland, 1999; Reiter et al., 2001; Hardeland und Poeggeler, 2003) von ubiquitärem Vorkommen zu sprechen. Im Wirbeltierkörper wird Melatonin nicht nur an diversen Orten gebildet, sondern vermag aufgrund seiner Amphiphilie aus der Zirkulation in alle Organe einzutreten und durch subzellulare Kompartimente zu permeieren (Poeggeler et al., 2002). Diese Eigenschaft beruht auf dem Besitz einer O-Methyl- und einer N-Acetylgruppe. Wie neuere Untersuchungen zeigten, sind diese beiden funktionellen Gruppen zudem für die antioxidative Wirkung und weitere biologisch relevante Eigenschaften wie immunmodulierende und neuro-endokrine Aktivitäten von Bedeutung (Poeggeler et al., 2002; Poeggeler, 2005; Pandi-Perumal et al., 2006).
1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Bedeutung von Melatonin als Neurohormon, seine extrapineale Verbreitung sowie den kynurischen Stoffwechselweg, der zur Bildung von AFMK und AMK führt.
2. Material und Methoden: Hier werden die verwendeten Chemikalien, Geräte und die experimentellen Verfahren beschrieben, einschließlich der Inkubationsansätze, Extraktionsmethoden und der angewandten chromatographischen, photometrischen sowie fluorometrischen Analysen.
3. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Versuchsdaten zur Aufnahme und zum Umsatz von AFMK durch Hefezellen unter verschiedenen Versuchsbedingungen, einschließlich der Analysen von Nebenprodukten und dem Einfluss von Stickstoffquellen.
4. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und in den Kontext des bekannten Melatonin-Stoffwechsels sowie der physiologischen Relevanz in biologischen Systemen gesetzt, wobei auch die Rolle der Hefe als Modellorganismus evaluiert wird.
5. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet eine komprimierte Übersicht über die wesentlichen experimentellen Ansätze und die daraus abgeleiteten wissenschaftlichen Schlussfolgerungen der Arbeit.
6. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen aufgeführt.
Melatonin, AFMK, AMK, Saccharomyces cerevisiae, Kynuramin, Stoffwechsel, Hefe, Photometrie, Dünnschichtchromatographie, oxidativer Stress, N-Stoffwechsel, AMMC, MQA.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des kynurischen Metabolismus von Melatonin, speziell der Umwandlung von AFMK in AMK durch den Modellorganismus Saccharomyces cerevisiae.
Zentrale Themen sind der indolische Stoffwechsel von Hefen, die enzymatische und nicht-enzymatische Umwandlung von Melatonin-Metaboliten unter verschiedenen Umweltbedingungen sowie deren quantitative Erfassung.
Das Ziel ist die Überprüfung, ob Hefezellen die Kynuramine AFMK und AMK aufnehmen und weiterverstoffwechseln können, sowie die Optimierung dieser Stoffwechselvorgänge durch Anpassung experimenteller Parameter.
Es werden vor allem Dünnschichtchromatographie (DC), Photometrie zur Konzentrationsbestimmung und Fluorometrie für spezifische Stoffwechselanalysen eingesetzt.
Der Hauptteil dokumentiert detailliert die verschiedenen Inkubationsreihen, bei denen Faktoren wie H2O2-Konzentrationen, N-Quellen (wie Arginin oder Glutamin), osmotischer Stress und veränderte Inkubationstemperaturen auf ihre Wirkung auf den AFMK-Umsatz getestet wurden.
Wichtige Begriffe sind Melatonin, AFMK, AMK, Saccharomyces cerevisiae, Stoffwechselaktivität und Kynuramin-Analytik.
Hefezellen enthalten kaum zelleigene Pigmente, was die spektroskopische und chromatographische Auswertung der Versuchsansätze erleichtert, da keine störenden Fluoreszenzsignale auftreten.
Die Arbeit zeigt, dass die Zugabe bestimmter Stickstoffquellen wie Arginin den AFMK-Umsatz signifikant steigern kann, wobei der resultierende pH-Anstieg im Medium eine entscheidende Rolle spielt.
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