Bachelorarbeit, 2007
66 Seiten, Note: 1,3
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Analyse, ob vom Ende nationaler Migrationspolitik vor dem Hintergrund der europäischen Vergemeinschaftung gesprochen werden kann. Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen dem Kooperationswillen und den Souveränitätsansprüchen der Nationalstaaten. Sie analysiert die Motive einer supranationalen Zusammenarbeit im Bereich der Migrationspolitik und beleuchtet, warum diese Thematik trotz der „Souveränitätsgeladenheit“ (Knelangen 2001, S. 32) zunehmend auf europäischer Ebene behandelt wird. Darüber hinaus wird das Spannungsverhältnis durch nationalstaatliche Sicherheitsbedürfnisse erweitert.
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie Europäisierung, Migrationspolitik, Souveränität, Sicherheit, Nationalstaat, EU, Schengener Abkommen, Haager Programm, Europäischer Haftbefehl, Kooperationsformen und Vergemeinschaftungsprozesse. Der Fokus liegt auf der Analyse der Spannungen zwischen den nationalstaatlichen Interessen und den Herausforderungen der europäischen Integration im Bereich der Migrationspolitik. Die Arbeit befasst sich außerdem mit den theoretischen Grundlagen von Migrationsformen und deren Ursachen.
Die Arbeit analysiert das Spannungsverhältnis zwischen dem Souveränitätsanspruch der Nationalstaaten und der Notwendigkeit supranationaler Kooperation in der EU.
Ein Hauptmotiv ist die Einsicht, dass nationale Sicherheit im Schengen-Raum angesichts grenzüberschreitender Migration oft nur durch europäische Zusammenarbeit gewährleistet werden kann.
Es markiert den Beginn einer verstärkten Zusammenarbeit und den Abbau von Binnengrenzkontrollen, was eine gemeinsame europäische Migrationsstrategie erforderte.
Er dient als Beispiel für die Herausforderungen der Kooperation, bei der trotz prinzipieller Einigung oft komplexe Verhandlungen aufgrund divergierender nationaler Interessen nötig sind.
Die Arbeit differenziert zwischen Flüchtlingsmigration, Arbeitsmigration und irregulärer Migration sowie deren jeweiligen Push- und Pullfaktoren.
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