Diplomarbeit, 2007
99 Seiten, Note: 2.7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Bedeutung des Themas
1.2 Methodischer Aufbau der Arbeit
2. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland
2.1 Definition der kleinen und mittelständischen Unternehmen
2.2 Die Bedeutung der kleinen und mittelständischen Unternehmen für die deutsche Volkswirtschaft
2.3 Entwicklung der kleinen und mittelständischen Unternehmen
3. Ursachen für die Nachfolgeproblematik
3.1 Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft
3.1.1 Demografischer Wandel in Deutschland
3.1.2 Bevölkerungsstruktur
3.1.3 Auswirkungen des Demografischen Wandels
3.2 Selbständigkeit in Deutschland
3.2.1 Definition der Selbständigkeit
3.2.2 Selbständigenquote in Deutschland
3.3 Die Nachfolgeproblematik aus der Sicht des Alteigentümers
4. Bestimmungsgründe für die Wahl der Selbständigkeit und Determinanten für den Gründungserfolg
4.1 Motive für die Gründung
4.2 Die Person des Gründers
4.2.1 Soziodemografische Merkmale
4.2.2 Schulische und berufliche Qualifikation
4.2.3 Persönlichkeitsmerkmale
4.2.4 Kapitalausstattung
4.3 Die Geschäftsidee als Grundlage der Unternehmung
4.4 Die Einflüsse und Bedingungen der Umwelt
4.4.1 Familie und Freundeskreis
4.4.2 Unterstützung durch Beratung und Förderung
4.4.3 Gründungsklima und Rahmenbedingungen
5. Der UnternehmensKauf als alternative Gründungsform
5.1 Der Unternehmenskauf im Vergleich mit der Neugründung
5.2 Die Suche nach einem geeigneten Unternehmen
5.3 Die Überprüfung und Bewertung des Unternehmens
5.3.1 Erste Eindrücke und Erkenntnisse des Käufers
5.3.2 Due-Diligence-Prüfung
5.3.3 Unternehmensbewertung im Rahmen der Due Diligence
5.3.4 Bewertungsmethoden zur Kaufpreisermittlung
5.4 Die Vertragsverhandlungen und der weitere Ablauf
5.4.1 Vertragsverhandlung, Einigung und Übergang
5.4.3 Neuausrichtung des Unternehmens
5.5 Finanzierungsmöglichkeiten
6. Fazit und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Fragestellung, ob die Unternehmensnachfolge in kleinen und mittelständischen Unternehmen eine attraktive Alternative zur klassischen Existenz-Neugründung für Existenzgründer darstellt, wobei insbesondere die Motive, Hürden und Erfolgsfaktoren beleuchtet werden.
Die Nachfolge in kleinen und mittelständischen Unternehmen als Alternative für den Existenzgründer
Die nahe liegende Lösung für den Fall, dass kein natürlicher Nachfolger gefunden werden kann, ist daher der Verkauf des Unternehmens. In der Regel bedarf die familienexterne Nachfolgelösung einer langen und intensiven Vorbereitung, denn der Prozess der Suche nach einem geeigneten externen Nachfolger ist für ein übergabereifes Unternehmen erfolgsentscheidend. An diesem Punkt setzt die vorliegende Diplomarbeit an und geht folgender Frage nach: Stellt die Nachfolge in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen eine Alternative für den Existenzgründer dar? Denn aus der Perspektive des Existenzgründers bestehen verschiedene Möglichkeiten den Weg in die Selbständigkeit zu bestreiten. Dabei ist die Neugründung nicht unbedingt die beste Option, seine eigenen Ideen und Träume zu verwirklichen.
Gerade in Bezug auf die zukünftige Unternehmensentwicklung und das Risiko des Scheiterns, kann die Übernahme eines bereits bestehenden Unternehmens die bessere Variante sein. Um zu erfahren, welche Existenzgründungsform für den Gründer und sein Gründungsvorhaben am besten geeignet erscheint, werden die Motive bei der Wahl der selbständigen Tätigkeit betrachtet. Gleichzeitig werden die Determinanten, die den Gründungserfolg beeinflussen, analysiert. Hierbei steht die Person des Gründers im Focus, da die richtungsweisenden Entscheidungen von ihm getroffen werden. Aber nicht nur sein individuelles Handeln, sondern auch die äußeren Rahmenbedingungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf den Gründungserfolg. Um dieser Komplexität Herr zu werden, ist der Gründer auf die Hilfe externer Berater angewiesen. Bei der strategischen Neuausrichtung ‚seines’ Unternehmens steht dann die Realisierung der eigenen Vorstellungen und Ideen im Vordergrund.
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich des Generationenwechsels in KMU und Skizzierung des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland: Definition und Abgrenzung der KMU sowie Erläuterung ihrer zentralen volkswirtschaftlichen Funktionen.
3 Ursachen für die Nachfolgeproblematik: Analyse des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen auf das Nachfolgeangebot sowie Betrachtung der Nachfolgeproblematik aus der Perspektive des Alteigentümers.
4 Bestimmungsgründe für die Wahl der Selbständigkeit und Determinanten für den Gründungserfolg: Untersuchung der Motive für eine Gründung und der kritischen Erfolgsfaktoren hinsichtlich der Person, der Geschäftsidee und des Umfelds.
5 Der UnternehmensKauf als alternative Gründungsform: Detaillierte Betrachtung des Prozesses der Unternehmensübernahme, von der Suche über die Due-Diligence-Prüfung bis hin zur Finanzierung und strategischen Neuausrichtung.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen im Bereich der Unternehmensnachfolge.
Existenzgründung, Unternehmensnachfolge, Mittelstand, KMU, Familienunternehmen, Due Diligence, Unternehmensbewertung, Generationswechsel, Gründungsmotive, Demografischer Wandel, Selbständigkeit, Unternehmenskauf, Finanzierung, Unternehmertum, Existenzgründer.
Die Arbeit analysiert die Unternehmensnachfolge in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) als strategische Alternative für potenzielle Existenzgründer gegenüber einer klassischen Neugründung.
Im Fokus stehen die volkswirtschaftliche Relevanz von KMU, die Ursachen für Nachfolgeprobleme durch demografische Effekte, die notwendigen Voraussetzungen für Gründer sowie der detaillierte Prozess eines Unternehmenskaufs.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen die Übernahme eines bestehenden Unternehmens eine sinnvolle und erfolgversprechende Option für Existenzgründer darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, der Aufarbeitung empirischer Daten zur Unternehmensstruktur in Deutschland und der systematischen Darstellung von Prozessen wie der Due Diligence und Unternehmensbewertung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung von KMU, die Analyse der Nachfolgeproblematik, die Bestimmungsgründe für eine Selbständigkeit (Person, Idee, Umwelt) und den praktischen Ablauf einer Unternehmensübernahme.
Wichtige Begriffe sind Existenzgründung, Unternehmensnachfolge, Mittelstand, Due Diligence, Generationswechsel und Unternehmensbewertung.
Die Due-Diligence-Prüfung ist entscheidend, um Informationsasymmetrien zwischen Käufer und Verkäufer abzubauen, Risiken zu minimieren und eine fundierte Grundlage für die Kaufpreisermittlung zu schaffen.
Aufgrund der hohen Komplexität von Übernahmeprozessen, rechtlicher Risiken und Finanzierungsanforderungen hilft professionelle Beratung, folgenschwere Fehlentscheidungen bereits in der Gründungsphase zu vermeiden.
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