Diplomarbeit, 2007
76 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Qualitative Konzepte des internationalen Unternehmens
2.1 Konzept von Perlmutter
2.2 Konzept von Bélis-Bergouignan, Bordenave und Lung
2.3 Konzept von Bartlett und Ghoshal
2.3.1 Multinationales Unternehmen
2.3.2 Internationales Unternehmen
2.3.3 Globales Unternehmen
2.3.4 Transnationales Unternehmen
2.3.4.1 Integriertes Netzwerk
2.3.4.2 Rolle der Tochtergesellschaften
2.3.4.3 Konfiguration der Wertschöpfungsketten
3 Internationalisierungsstrategien europäischer Automobilhersteller
3.1 Ausgangsituation der europäischen Automobilhersteller Anfang der 90er Jahre
3.2 Internationalisierungsstrategien am Beispiel von Renault, Volkswagen und Daimler
3.2.1 Renault
3.2.1.1 Historischer Abriss
3.2.1.2 Wandel des Internationalisierungsprofils in den 90er Jahren
3.2.1.3 Entstehung der Allianz Renault-Nissan
3.2.1.4 Struktur der Allianz Renault-Nissan
3.2.1.4.1 Funktionale Ebenen der Zusammenarbeit
3.2.1.4.2 Regionale Ebenen der Zusammenarbeit
3.2.2 Volkswagen
3.2.2.1 Historischer Abriss
3.2.2.2 Internationalisierungsgeschichte von Volkswagen
3.2.2.3 Wandel des Internationalisierungsprofils in den 90er Jahren
3.2.3 Daimler
3.2.3.1 Historischer Abriss
3.2.3.2 Wandel des Internationalisierungsprofils in den 90er Jahren
3.2.3.2.1 Restrukturierung des Konzerns
3.2.3.2.2 Die Fusion mit Chrysler
3.2.3.2.3 Die Trennung von Chrysler und die Refokussierung auf Mercedes-Benz
4 Bewertung der Internationalisierungsstrategien der europäischen Automobilhersteller
4.1 Produktstrategie
4.2 Produktionsstruktur
4.3 Internationale Marktpräsenz
4.4 Vergleich zur japanischen Automobilindustrie
5 Fazit
Diese Diplomarbeit untersucht die strategische Neuausrichtung europäischer Automobilhersteller ab den 1990er Jahren vor dem Hintergrund der Transnationalisierungstheorie nach Bartlett und Ghoshal, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zu analysieren.
2.3.4 Transnationales Unternehmen
Alle in den vorherigen Kapiteln vorgestellten Typen eines Unternehmens sind durch unterschiedliche kulturelle, historische und persönliche Einflüsse geprägt. Dabei weisen Bartlett und Ghoshal allen Modellen Stärken und Schwächen in verschiedenen Bereichen zu. In einem multinationalen Unternehmen ist es möglich, sensibel auf nationale Marktunterschiede und politische Erfordernisse zu reagieren. Dagegen kann das internationale Unternehmen sein Wissen wirksam an die Märkte anpassen. Um koordinierte Strategien zu entwickeln und weltmarktorientierte Größenvorteile zu erreichen, ist laut Bartlett und Ghoshal das globale Unternehmen am besten geeignet.
Da sich für viele Branchen herausstellte, dass alle diese Elemente gleichermaßen erreicht werden müssen, entwickelten Bartlett und Ghoshal das Modell des transnationalen Unternehmens. Das transnationale Unternehmen versucht, globale Effizienz, lokale Anpassungsfähigkeit und weltweite Lernfähigkeit zu verbinden. Das transnationale Unternehmen erstrebt weltweite Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienz. Dabei ist Marktnähe ein Instrument, um im internationalen Geschäft flexibel reagieren zu können. Innovationen werden als Ergebnis umfassender Lernprozesse angesehen, an denen jede Einheit des Unternehmens beteiligt ist.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Wettbewerbsschwäche der europäischen Automobilindustrie Anfang der 90er Jahre und definiert das Ziel der Arbeit, Transnationalisierungsstrategien am Beispiel von Renault, Volkswagen und Daimler zu untersuchen.
2 Qualitative Konzepte des internationalen Unternehmens: Dieses Kapitel stellt theoretische Ansätze zur Typologisierung internationaler Unternehmen vor, mit besonderem Fokus auf das Modell des transnationalen Unternehmens von Bartlett und Ghoshal.
3 Internationalisierungsstrategien europäischer Automobilhersteller: Hier werden die historischen Ausgangslagen sowie die konkreten strategischen Internationalisierungsverläufe der Konzerne Renault, Volkswagen und Daimler intensiv analysiert.
4 Bewertung der Internationalisierungsstrategien der europäischen Automobilhersteller: Das Kapitel evaluiert, inwieweit die untersuchten Unternehmen Merkmale eines transnationalen Unternehmens entwickelt haben, unterteilt in Produktstrategie, Produktionsstruktur und Marktpräsenz.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet den Transformationsprozess der europäischen Automobilhersteller vor dem Hintergrund der Herausforderungen moderner Unternehmensmodernisierung ein.
Transnationalisierung, Automobilindustrie, Internationalisierungsstrategie, Bartlett und Ghoshal, Renault-Nissan Allianz, Volkswagen-Konzern, DaimlerChrysler, Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfungskette, Global Sourcing, Plattformstrategie, Produktionsnetzwerk, lokale Anpassung, Produktportfolio, Automobilhersteller.
Die Arbeit analysiert, wie europäische Automobilhersteller ihre Strategien ab den 1990er Jahren änderten, um durch Transnationalisierung ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Die zentralen Themen sind internationale Managementkonzepte, Strategieentwicklung in der Automobilbranche, Unternehmensfusionen, Produktionsnetzwerke und die Anpassung an globale Marktbedingungen.
Das Ziel ist es, anhand der Praxisbeispiele Renault, Volkswagen und Daimler die Relevanz und Umsetzung transnationaler Strategien nach dem Modell von Bartlett und Ghoshal aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine qualitative Analyse, die theoretische Konzepte des internationalen Managements auf konkrete Unternehmensbeispiele und deren historische Entwicklung anwendet.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, der historischen Ausgangssituation der europäischen Hersteller sowie einer detaillierten Analyse der Internationalisierungsverläufe von Renault, Volkswagen und Daimler.
Wichtige Begriffe sind Transnationalisierung, Automobilindustrie, Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfungsketten, Plattformstrategien und globale Produktionsnetzwerke.
Der Autor führt die Fusion als Beispiel für die Schwierigkeiten eines Transformationsprozesses an und stuft sie nach der Trennung im Jahr 2007 als gescheitert ein, da Synergieeffekte nur in geringem Maße realisiert werden konnten.
Die Plattformstrategie wird als Grundlage für integrierte Produktionsnetzwerke bewertet, da sie eine Balance zwischen lokaler Anpassung und globaler Effizienz ermöglicht und ein effizientes Benchmarking zwischen Standorten erlaubt.
Der Autor stellt fest, dass die japanischen Hersteller in den 70er und 80er Jahren aus einer Position der Stärke heraus und mittels einer globalen Strategie expandierten, während die europäischen Hersteller in den 90ern unter Wettbewerbsdruck zur Neuorientierung gezwungen waren.
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