Diplomarbeit, 2007
38 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Die einzelnen Tarifverträge
2.1. BAT
2.2. TVöD(Neues Tarifrecht)
2.3. TVÜ
2.4. TV-L
3. Vergleich von BAT/TVöD/TVÜ/TV-L
4. Stellungnahmen / Zielsetzungen / Standpunkte
4.1. von Ver.di
4.2. der Arbeitgeber
4.3. Vergleich der jeweiligen Stellungnahmen
5. Ziele
5.1. Erreichte Ziele
5.2. Nicht-erreichte Ziele
5.3. Gründe für die Nicht-Erreichung der Ziele
6. Wesentliche Probleme der Überleitung und der Tarifreform und jeweilige Lösungsvorschläge
7. Schlussbemerkungen
Die Arbeit untersucht den Übergang vom alten Tarifrecht (BAT) zum neuen Tarifrecht (TVöD/TV-L) im öffentlichen Dienst. Dabei werden die zentralen Probleme der Überleitung analysiert, die Zielsetzungen der Verhandlungsparteien verglichen und aufgezeigt, inwiefern die gesetzten Ziele in der Praxis erreicht wurden bzw. welche Herausforderungen weiterhin bestehen.
2.2.1. Struktur und Natur des TVöD
Strukturell unterteilt sich der TVöD in einen allgemeinen Teil und einen besonderen Teil - Verwaltung.
Der allgemeine Teil wiederum unterteilt sich in Abschnitt 1 mit allgemeinen Vorschriften, Abschnitt 2 über die Arbeitszeit, Abschnitt 3 über Eingruppierung, Entgelt und sonstige Leistungen, Abschnitt 4 über Urlaub und Arbeitsbefreiung, Abschnitt 5 über die Befristung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie in Abschnitt 6 mit den Übergangs- und Schlussvorschriften. Der besondere Teil, auch als BT-V bezeichnet, enthält Abschnitt 7 mit allgemeinen Vorschriften, sowie je einen Abschnitt 8 mit Sonderregelungen für den Bund und die VKA sowie je einen Abschnitt 9 mit Übergangs und Schlussvorschriften ebenfalls für den Bund und die VKA.
„Die besonderen Teile enthalten spartenspezifische Normen für Verwaltungen, Krankenhäuser, Sparkassen, Flughäfen und Entsorgungsbetriebe.“
1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung des Beamten- und Angestelltenwesens bis hin zur Notwendigkeit einer Tarifreform im 21. Jahrhundert.
2. Die einzelnen Tarifverträge: Es werden die wesentlichen Merkmale, Strukturen und Grundprinzipien des BAT, des TVöD, des TVÜ sowie des TV-L detailliert dargestellt.
3. Vergleich von BAT/TVöD/TVÜ/TV-L: Hier erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der Tarifwerke hinsichtlich ihrer Komplexität, Entgeltgruppen und Leistungsanreize.
4. Stellungnahmen / Zielsetzungen / Standpunkte: Die unterschiedlichen Positionen und strategischen Interessen von Ver.di und der Arbeitgeberseite vor und während der Verhandlungen werden beleuchtet.
5. Ziele: Dieses Kapitel bewertet, welche der formulierten Ziele der Verhandlungsparteien tatsächlich erreicht wurden und welche Gründe für das Scheitern bestimmter Forderungen vorlagen.
6. Wesentliche Probleme der Überleitung und der Tarifreform und jeweilige Lösungsvorschläge: Es werden konkrete Herausforderungen in der Umsetzung (z. B. Fluktuation, Wegfall familienbezogener Leistungen) diskutiert und Lösungsansätze skizziert.
7. Schlussbemerkungen: Zusammenfassend wird das Fazit gezogen, dass die Reform zu einer Vereinfachung führte, jedoch weitere Verhandlungen zu offenen Punkten wie Arbeitssicherheit und Leistungshonorierung erfordert.
Tarifrecht, Öffentlicher Dienst, BAT, TVöD, TV-L, TVÜ, Tarifreform, Leistungsentgelt, Überleitung, Ver.di, Arbeitgeber, Eingruppierung, Entgelttabelle, Arbeitszeit, Arbeitsrecht
Die Arbeit analysiert den komplexen Prozess der Ablösung des alten Tarifrechts (BAT) durch das neue Tarifrecht (TVöD/TV-L) im öffentlichen Dienst in Deutschland.
Im Fokus stehen die Struktur der Tarifverträge, der Vergleich zwischen dem alten und neuen System, die verschiedenen Interessen von Gewerkschaften und Arbeitgebern sowie die praktischen Probleme bei der Überleitung der Beschäftigten.
Ziel ist es, die Neugestaltung des Tarifrechts kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, ob die gesetzten Ziele wie Vereinfachung und Leistungsorientierung erreicht wurden und wo bei der Umsetzung nachgebessert werden muss.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse auf Basis der vorliegenden Vertragswerke, Gewerkschaftspublikationen, relevanter Fachliteratur und der aktuellen Rechtsprechung zum Zeitpunkt der Erstellung.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der einzelnen Verträge, den Vergleich untereinander, die Gegenüberstellung der Zielsetzungen der Vertragsparteien sowie eine Problemanalyse hinsichtlich der Überleitungsregeln.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Tarifreform, Leistungsentgelt, BAT, TVöD, Entgeltgruppen und Überleitungsmanagement charakterisiert.
Der Autor kritisiert den Wegfall insbesondere vor dem Hintergrund der staatlichen Verpflichtung aus Art. 6 GG zum Schutz von Ehe und Familie und sieht hier einen Widerspruch zu anderen staatlichen Fördermaßnahmen.
Das neue System soll durch variable Leistungsentgelte Anreize schaffen; der Autor weist jedoch darauf hin, dass die praktische Umsetzung Schwierigkeiten bei der objektiven Bewertung und ein mögliches Konkurrenzdenken unter Mitarbeitern birgt.
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