Examensarbeit, 2003
250 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Konzeption der Arbeit
1.3. Material und Methoden
2. Tourismus allgemein
2.1. Definitionen von Tourismus
2.2. Kurzer historischer Abriß der Tourismusentwicklung
2.3. Entwicklungsländer-Tourismus
2.4. Forschungsstand
3. Grundlagen des Tourismus in Namibia
3.1. Naturgeographische Grundlagen
3.1.1. Geographische Lage, Größe
3.1.2. Relief
3.1.3. Geologische Voraussetzungen
3.1.4. Böden
3.1.5. Klima
3.1.6. Hydrographie
3.1.7. Flora
3.1.8. Fauna
3.2. Kulturgeographische Grundlagen
3.2.1. Geschichte Namibias
3.2.2. Staats- und Verwaltungsgliederung
3.2.3. Wirtschaftsstruktur
3.2.3.2. Industrie und Bergbau
3.2.3.3. Dienstleistungen
3.2.4. Infrastruktur
3.2.4.1. Luftverkehr
3.2.4.2. Straßenverkehr
3.2.4.3. Bahnverkehr
3.2.4.4. Elektrizität
3.2.4.5. Telekommunikation
3.2.4.6. Wasserversorgung
3.2.5. Bildungsstruktur
3.2.6. Bevölkerungsstruktur
3.2.6.1. Bevölkerungsentwicklung nach der Unabhängigkeit
3.2.6.2. Ethnische Gruppen und deren Sprachen
3.2.6.3. Räumliche Verteilung der Bevölkerung
3.2.6.4. Altersaufbau-Lebenserwartung
3.2.7. Siedlungsstruktur
4. Tourismus in Namibia
4.1. Entwicklung des Tourismus in Namibia
4.2. Struktur des Tourismus in Namibia
4.2.1. Tourismusorganisationen
4.2.2. Touristische Nachfrage
4.2.2.1. Struktur der Touristen
4.2.2.2. Reisemotive
4.2.2.3. Reiseart
4.2.2.4. Vermarktung
4.2.3. Touristische Angebote
4.2.3.1. Im Norden
4.2.3.2. In der Landesmitte
4.2.3.3. Im Süden
4.3. Tourismus am Beispiel der Stadt Swakopmund
4.3.1. Entwicklung des Tourismus in Swakopmund
4.3.2. Touristische Angebote in Swakopmund
4.3.2.1. Ursprüngliches Angebot
4.3.2.2. Abgeleitetes Angebot
4.3.3. Auswirkungen des Tourismus in Swakopmund
5. Auswirkungen des Tourismus auf das Entwicklungsland Namibia
5.1. Wirtschaftliche Auswirkungen
5.2. Agrargeographische Auswirkungen
5.3. Bevölkerungs- und sozialgeographische Auswirkungen
5.4. Siedlungsgeographische Auswirkungen
5.5. Verkehrsgeographische Auswirkungen
5.6. Ökologische Auswirkungen
6. Die Zukunft des Tourismus in Namibia – Chancen und Risiken
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Tourismus in Namibia, wobei der Fokus auf den natur- und kulturgeographischen Grundlagen, der heutigen Tourismusstruktur sowie den Auswirkungen des Tourismus auf das Entwicklungsland liegt. Das Hauptziel ist es, die Komplexität der namibischen Tourismusbranche zu erfassen, aktuelle Herausforderungen wie die touristische Nutzung und infrastrukturelle Probleme zu analysieren und Ansätze für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung unter Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung aufzuzeigen.
Die Zeit der Missionare und der Entdecker
Die Missionare, die selbst oft aus tiefer innerer Überzeugung den afrikanischen Menschen das Christentum näher bringen wollten, wurden von den Regierungen der Kolonialmächte England und Holland dazu benutzt, Einfluß auf die Bevölkerung zu nehmen, indem sie europäische Kultur, Bildung etc. einführten.
Die im Jahr 1795 gegründete Londoner Missionsgesellschaft begann 1806 mit der Missionierung der Gruppe der Nama. Das erste Missionshaus wurde in Warmbad errichtet. 1799 formierte sich die Rotterdamer Missionsgesellschaft. 1840 bekam die Rheinische Missionsgesellschaft alle Rechte der Londoner Missionsgesellschaft zugesprochen.
Im Jahr 1805 errichteten die Missionare Albrecht aus Berlin das erste Lehmhaus Namibias in Warmbad und 1811 folgte das – laut Peter und Livia Pack – angeblich erste Steinhaus Namibias in Bethanien durch den Missionar namens Schmelen. Weitere Missionsstationen wurden beispielsweise in Windhoek (1842), Okahandja (1844), Rehoboth (1845), Gobabis (1851), Keetmanshoop (1866) und Omaruru (1867) gegründet.
Die Oorlam-Nama aus der Kapregion, die dort von der Regierung unterdrückt worden waren, flohen um 1840 in Richtung Norden und baten Missionare, mit ihnen zu kommen.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Autorin, die Examensarbeit über Namibia zu schreiben, und legt die methodische Herangehensweise sowie die Zielsetzung dar.
2. Tourismus allgemein: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem verschiedene Tourismusdefinitionen, die historische Entwicklung sowie die spezifischen Aspekte des Tourismus in Entwicklungsländern beleuchtet werden.
3. Grundlagen des Tourismus in Namibia: Hier werden die wesentlichen natur- und kulturgeographischen Voraussetzungen Namibias detailliert analysiert, die die Grundlage für das heutige touristische Angebot bilden.
4. Tourismus in Namibia: Dieser umfangreiche Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung und Struktur des namibischen Tourismus, beinhaltet empirische Ergebnisse und untersucht exemplarisch die Stadt Swakopmund.
5. Auswirkungen des Tourismus auf das Entwicklungsland Namibia: Es werden die verschiedenen wirtschaftlichen, agrarischen, sozialen, siedlungsgeographischen, verkehrstechnischen und ökologischen Folgen des Tourismus für das Land kritisch hinterfragt.
6. Die Zukunft des Tourismus in Namibia – Chancen und Risiken: Das abschließende Kapitel diskutiert zukunftsorientierte Konzepte, um den Tourismus nachhaltig zu gestalten und die einheimische Bevölkerung besser zu integrieren.
Namibia, Tourismus, Entwicklungsländer, Tourismusforschung, Geographie, Swakopmund, Ökotourismus, nachhaltige Entwicklung, Infrastruktur, Tourismusstatistik, Landfrage, Kulturgeographie, Naturschutz, Reiseverhalten.
Die Hausarbeit widmet sich einer geographischen Untersuchung des Tourismus in Namibia unter Berücksichtigung naturgeographischer, kultureller und infrastruktureller Aspekte.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Tourismus, der touristischen Infrastruktur, der Angebotsstruktur, insbesondere am Beispiel von Swakopmund, sowie der Analyse der Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.
Ziel ist es, die touristische Situation in Namibia fundiert zu analysieren und aufzuzeigen, wie ein nachhaltiger Tourismus gestaltet werden kann, der ökonomische Chancen mit ökologischer und sozialer Verantwortung in Einklang bringt.
Die Arbeit basiert auf Literaturanalyse, der Auswertung statistischer Daten sowie auf eigenen Erhebungen, wie Umfragen und Interviews mit Touristen und Einheimischen vor Ort.
Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, die natur- und kulturgeographischen Basisdaten sowie die spezifischen Strukturen des Tourismus, illustriert durch Fallstudien zu Orten wie Swakopmund.
Namibia, Tourismus, nachhaltige Entwicklung, Infrastruktur, Kulturgeographie, Ökologie und wirtschaftliche Auswirkungen.
Die Autorin weist darauf hin, dass es schwierig ist, verlässliche aktuelle statistische Daten zum Tourismus zu erhalten, da offizielle Zahlen teils lückenhaft oder widersprüchlich sind.
Es dient dazu, die einheimische Bevölkerung in die Tourismusbranche zu integrieren und sicherzustellen, dass die Gewinne aus dem Fremdenverkehr direkt der lokalen Bevölkerung zugutekommen.
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