Diplomarbeit, 2008
148 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich der politischen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in der DDR und der BRD. Dabei werden die verschiedenen staatlichen Institutionen und ihre Methoden zur Formung der politischen Einstellungen und Werte junger Menschen analysiert. Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Sozialisationsprozesse in beiden deutschen Staaten aufzuzeigen und deren Auswirkungen auf das politische Bewusstsein und Verhalten der heutigen Generation zu untersuchen.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und beleuchtet die Bedeutung politischer Sozialisation im historischen Kontext. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Konzepte und Theorien der politischen Sozialisation erläutert, sowie die Rolle der verschiedenen Sozialisationsinstanzen wie Familie, Gleichaltrige, Massenmedien und Schule. Die Kapitel 3 und 4 widmen sich der politischen Sozialisation in der DDR und der BRD. Sie analysieren die staatlichen Initiativen zur politischen Sozialisation in beiden Systemen und erforschen die Wirksamkeit dieser Maßnahmen.
Das fünfte Kapitel vergleicht die Strukturen politischer Sozialisation und die Wertesysteme in der DDR und der BRD. Im sechsten Kapitel werden die Auswirkungen der unterschiedlichen Sozialisationsprozesse auf die Wertemuster, politischen Einstellungen, das bürgerschaftliche Engagement, die Gerechtigkeitsvorstellungen, das deutsche Selbstverständnis und die Problematik des Rechtsextremismus untersucht.
Politische Sozialisation, DDR, BRD, Staatsbürgerkunde, Bildungssystem, Jugendorganisationen, Wertemuster, politische Einstellungen, Rechtsextremismus, bürgerschaftliches Engagement, deutsche Identität.
Die Arbeit vergleicht die Methoden und Ziele der politischen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in der DDR und der BRD sowie deren langfristige Auswirkungen auf heutige Wertemuster.
In der DDR gab es eine Einheit von Erziehung und Bildung. Fächer wie Staatsbürgerkunde, polytechnischer Unterricht und Wehrerziehung dienten gezielt der sozialistischen Formung der Schüler.
In der DDR dominierten staatlich gelenkte Organisationen wie die Jungpioniere und die FDJ. In der BRD gab es vielfältigere Angebote, unter anderem durch die Zentralen für politische Bildung und unabhängige Jugendorganisationen.
Die Arbeit untersucht, ob sich eigenständige DDR- und BRD-Identitäten gebildet haben, die sich noch heute in unterschiedlichen politischen Einstellungen, Gerechtigkeitsvorstellungen und bürgerschaftlichem Engagement zeigen.
Ja, die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit Rechtsextremismus als eine mögliche (Spät-)Folge der spezifischen DDR-Sozialisation betrachtet werden kann.
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