Bachelorarbeit, 2007
60 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen
2.1. Sozialisation
2.2. Organisationale Sozialisation
2.3. Verschiedene Perspektiven organisationaler Sozialisation
2.3.1. Organisationale Sozialisation aus der Perspektive aufeinander folgender Phasen.
2.3.2. Organisationale Sozialisation aus der Perspektive bestimmter Sozialisationsstrategien
2.4. Zusammenfassung
3. Methoden der organisationalen Sozialisation
3.1. Traineeprogramme
3.2. Mentoring
3.3. Zusammenfassung
4. Organisationale Sozialisation – Eine Analyse empirischer Studien
4.1. Empirische Studien organisationaler Sozialisation im Längsschnittdesign
4.1.1. Socialization Tactics; Self Efficacy and Newcomers Adjustment to Organizations
4.1.2. Organizational Socialization Tactics: A Longitudinal Analysis of Links to Newcomers‘ Commitment And Role Orientation
4.1.3. Socialization Tactics: Longitudinal Effects on Newcomer Adjustment
4.1.4. Newcomer adjustment: The relationship between organizational socialization tactics, information acquisition and attitudes
4.2. Empirische Studien organisationaler Sozialisation im Querschnittdesign
4.2.1. Newcomer Socialization: The Role of Job Standardization
4.2.2. Do Organizational Socialization Tactics Influence Newcomer Embeddedness And Turnover?
4.2.3. Socialization Tactics, Employee Proactivity, and Person- Oganization Fit
4.2.4. Organizational socialization tactics and newcomer proactive behaviors: An integrative study
4.3. Zusammenfassung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, dem Leser ein grundlegendes Verständnis der organisationalen Sozialisation zu vermitteln und durch die Analyse empirischer Studien zu ermitteln, welche Faktoren für eine erfolgreiche Einarbeitung neuer Mitarbeiter ausschlaggebend sind. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation von Einflussmöglichkeiten, um Fluktuation zu senken und die Bindung an das Unternehmen zu stärken.
2.3.1. Organisationale Sozialisation aus der Perspektive aufeinander folgender Phasen
Bei diesem Ansatz organisationaler Sozialisation, unterscheiden die Autoren meist drei oder vier aufeinander folgende Phasen. Da die Bezeichnung der unterschiedlichen Phasen zwischen den einzelnen Forschern stark variiert und die Übersetzung englischer Begriffe in die deutsche Sprache oft mit Verlusten der Aussagekraft einhergeht, schlägt Rehn (1990) zur Vereinheitlichung vor, den Sozialisationsprozess in die Phasen der Vorbereitung, der Organisation und der Bewältigung zu unterteilen. Unter der Vorbereitungsphase versteht Rehn die gedankliche Vorwegnahme der künftigen Situation. Mit Orientierung ist das Zurechtfinden zu Beginn der Zeit in der neuen Organisation gemeint und in der Phase der Bewältigung wird gelernt, mit den Konflikten aus der Einarbeitungszeit umzugehen und sie zu bewältigen. Exemplarisch für die verschiedenen Phasenmodelle wird an dieser Stelle der Ansatz zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter von Kieser (1990) detaillierter vorgestellt. Kieser hat den Eingliederungsprozess in vier Phasen unterteilt (vgl. Abb. 1).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die mit dem Arbeitsplatzwechsel verbundenen Unsicherheiten und die daraus resultierende Problematik hoher Fluktuationsraten, was eine strukturierte Einarbeitung für Unternehmen existenziell macht.
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen: Dieses Kapitel definiert den Sozialisationsprozess, erläutert dessen organisationale Form und stellt verschiedene Perspektiven vor, insbesondere die Phasenmodelle und Sozialisationsstrategien.
3. Methoden der organisationalen Sozialisation: Es werden gängige Instrumente wie Traineeprogramme und Mentoring vorgestellt, in das Schema der Sozialisationstaktiken von Van Maanen & Schein eingeordnet und gegeneinander abgegrenzt.
4. Organisationale Sozialisation – Eine Analyse empirischer Studien: Dieses zentrale Kapitel analysiert verschiedene empirische Längs- und Querschnittstudien, um den Einfluss von Sozialisationstaktiken auf verschiedene Ergebnisse zu untersuchen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Notwendigkeit, zukünftig verstärkt den interaktionistischen Ansatz zu verfolgen, der individuelle Bedürfnisse stärker einbezieht.
organisationale Sozialisation, Einarbeitung, Sozialisationstaktiken, Mitarbeiterbindung, Fluktuation, Mentoring, Traineeprogramme, Rollenorientierung, Anpassung, interaktionistischer Ansatz, empirische Studien, Längsschnittdesign, Querschnittdesign, organisationales Commitment, Eigeninitiative.
Die Arbeit analysiert die organisationale Sozialisation und untersucht, durch welche Methoden und Einflussfaktoren eine erfolgreiche Integration neuer Mitarbeiter in ein Unternehmen gewährleistet werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Sozialisation, praktischen Methoden wie Traineeprogrammen und Mentoring sowie einer fundierten Auswertung aktueller empirischer Studien zur Wirksamkeit von Sozialisationstaktiken.
Ziel ist es, ein Verständnis für organisationale Sozialisation zu schaffen und auf Basis empirischer Belege Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten, um Fluktuation zu reduzieren und eine erfolgreiche Einarbeitung zu gestalten.
Es handelt sich um eine Literatur- und Studienanalyse, bei der bestehende empirische Forschung (im Längs- und Querschnittdesign) systematisch zusammengetragen, klassifiziert und ausgewertet wird.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Perspektiven und den konkreten Einarbeitungsmethoden (Traineeprogramme, Mentoring) detailliert verschiedene empirische Studien analysiert, die den Einfluss von Sozialisationstaktiken auf Variablen wie Commitment, Rollenorientierung und Leistung untersuchen.
Wichtige Begriffe sind organisationale Sozialisation, Sozialisationstaktiken (nach Van Maanen & Schein), Mitarbeiterbindung, Fluktuation, Mentoring, Traineeprogramme sowie der interaktionistische Ansatz.
Während Traineeprogramme meist kollektiv, formal und systematisch strukturiert sind, findet Mentoring primär in einer individuellen 1:1-Beziehung statt, die tendenziell eher aufbauend und informell organisiert ist.
Der interaktionistische Ansatz wird favorisiert, da er den Trend weg von einer rein organisationszentrierten Einarbeitung hin zur stärkeren Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und der Eigeninitiative des neuen Mitarbeiters widerspiegelt.
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