Diplomarbeit, 2007
138 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen / Hypothesen
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Vorgangsweise der Expertengespräche
2 GRUNDLAGEN DER RFID-TECHNOLOGIE
2.1 Definition von RFID
2.2 Historischer Hintergrund
2.3 Funktionsweise von RFID-Systemen
2.3.1 Transponder
2.3.2 Leseeinheit
2.3.3 Frequenzbereiche
2.3.4 Reichweiten von RFID-Sytemen
2.4 Normierungen für die kontaktlose Chipkarte
2.5 Einsatzgebiete von RFID
2.5.1 Objektidentifikation
2.5.2 Personenidentifikation
2.5.3 Tieridentifikation
3 GRUNDLAGEN DES BARGELDLOSEN ZAHLUNGSVERKEHRS
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Entwicklungsgeschichte
3.3 Funktionen der Kreditkarte
3.4 Arten von Kreditkarten
3.4.1 Kreditkarten
3.4.2 Debitkarten
3.4.3 Prepaidkarten
3.5 Funktionsweise
3.5.1 Bestandteile einer Kreditkarte
3.5.2 Involvierte Parteien
3.5.3 4 Parteien System
3.5.4 3 Parteien System
3.5.5 Ablaufbeschreibung einer Transaktion
3.6 Vorteile für Kunden
3.7 Vorteile für Händler
4 KARTENAUSGEBENDE GESELLSCHAFTEN
4.1 Definition von Kartengesellschaften
4.2 Kreditkartengesellschaften International
4.2.1 Visa International
4.2.2 MasterCard International
4.2.3 Diners Club International
4.2.4 American Express
4.3 Kreditkartengesellschaften in Österreich
4.3.1 MasterCard
4.3.2 Visa
4.3.3 Diners
4.3.4 AmericanExpress
5 VORAUSSETZUNGEN FÜR RFID IM ZAHLUNGSVERKEHR
5.1 Gesetzliche Bestimmungen
5.2 Sicherheitsanforderungen
5.2.1 Involvierte Parteien
5.2.2 Angriffsmöglichkeiten
5.2.3 Studie über Sicherheit von RFID-Kreditkarten
5.2.4 Methoden zur Sicherung von RFID-Systemen
5.2.5 Datenschutz
5.3 Voraussetzungen in Österreich
5.4 Zusammenfassung Voraussetzungen für RFID
6 POTENTIALANALYSE
6.1 Marktanalyse Kreditkartenmarkt
6.1.1 Marktpotential
6.1.2 Marktvolumen
6.1.3 Absatzpotential
6.1.4 Absatzvolumen
6.2 Zielgruppe von RFID
6.3 Potential von RFID im Zahlungsverkehr
6.3.1 Art und Weise der Implementierung
6.3.2 Ausstattung der Akzeptanzstellen
6.3.3 Preis für den Kunden
6.4 Marktpotential von RFID
6.5 Internationale Studie über die Akzeptanz und dem Potential von RFID
6.6 Motivationsfaktoren für Kartengesellschaften
6.7 International im Einsatz befindliche RFID-Zahlungssysteme
6.7.1 MasterCard International (Tap N Go)
6.7.2 Visa International (Wave and Pay)
6.7.3 AmericanExpress (ExpressPay)
6.7.4 Implementierung derartiger Systeme in Österreich
6.8 Möglichkeiten mit RFID im Bereich Zahlungsverkehr
6.8.1 Mögliche Einsatzgebiete
6.8.2 Innovative Neuprodukte
6.8.3 Zukunftsvisionen
6.9 Zusammenfassung zum Thema Potentialanalyse
7 RISIKOANALYSE
7.1 Grundlagen zur Risikoanalyse
7.2 Vor- und Nachteile von RFID
7.2.1 Vorteile von RFID-Systemen im Zahlungsverkehr
7.2.2 Nachteile von RFID-Systemen im Zahlungsverkehr
7.3 Risikofaktoren
7.3.1 Arten von Risikofaktoren
7.3.2 Finanzielle Risikoeinschätzung der Risikofaktoren
7.4 Zusammenfassung zum Thema Risikoanalyse
8 SWOT-ANALYSE
8.1 Grundlage zur SWOT-Analyse
8.2 Analyse
8.2.1 Stärken
8.2.2 Schwächen
8.2.3 Chancen
8.2.4 Risiken
9 ZUSAMMENFASSUNG
9.1 Forschungsfrage 1
9.2 Forschungsfrage 2
9.3 Forschungsfrage 3
Die vorliegende Arbeit verfolgt das primäre Ziel, eine fundierte Potential- und Risikoanalyse für die Einführung von RFID-gestützten Zahlungssystemen in Österreich aus der Perspektive der Kartengesellschaften durchzuführen. Dabei wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen technischen sowie sicherheitsrelevanten Herausforderungen eine Implementierung verbunden ist.
1.1 Problemstellung
Der Einsatz von RFID-Systemen gewinnt auch in Österreich immer mehr an Bedeutung. Beispielsweise werden Ticketkarten für Konzerte, Liftkarten oder Zutrittskarten zu Firmen mit RFID-Systemen ausgestattet. Lediglich im Bereich Zahlungsverkehr gibt es hierzulande noch Aufholbedarf. In anderen Ländern, zum Beispiel in den USA, sind berührungslose Zahlungsverkehrssysteme bereits im Einsatz.
Das Anwendungsgebiet erstreckt sich im Bereich von Zahlungen mit Klein- bzw. Kleinstbeträgen (kleiner als 25 USD). Grund für diesen Umstand ist das erhöhte Risiko bei einer solchen Zahlungsart. Aber gerade im Bereich von Klein bzw. Kleinstbeträgen ist eine schnelle und unbürokratische Abwicklung der Zahlungstransaktion unerlässlich.
In Österreich ist die bargeldlose Bezahlung von Kleinbeträgen kaum verbreitet. Grund für diese abweisende Haltung gegen eine bargeldlose Bezahlung ist die umständliche Abwicklung derartiger Transaktionen. Für eine bargeldlose Durchführung der Kauftransaktion ist derzeit eine Unterschrift oder die Eingabe des PIN Codes erforderlich. Da das Risiko eines Schadensfalles bei Klein- bzw. Kleinstbeträgen für das Kartengebende Institut marginal ausfällt, kann im Falle einer berührungslosen Transaktionsabwicklung auf diese Sicherheitskriterien verzichtet werden.
Die Fakten Schnelligkeit und unkomplizierte Abwicklung des Zahlungsprozesses stellen eindeutige Pluspunkte für einen Einsatz von RFID-Systemen im berührungslosen Zahlungsverkehr dar. Nichtsdestotrotz ist jedoch der Sicherheitsaspekt nicht vollständig zu vernachlässigen. Angesichts der unpersönlichen und problemlosen Abwicklung von Zahlungstransaktionen durch RFID eröffnen sich natürlich auch neue Möglichkeiten des Missbrauches.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel definiert die Problemstellung sowie die Forschungsfragen und erläutert den strukturellen Aufbau der Diplomarbeit.
2 GRUNDLAGEN DER RFID-TECHNOLOGIE: Hier werden die technischen Grundlagen der RFID-Systeme dargelegt, einschließlich der Funktionsweise von Transpondern und Leseeinheiten.
3 GRUNDLAGEN DES BARGELDLOSEN ZAHLUNGSVERKEHRS: Dieses Kapitel behandelt die Fachbegriffe und Funktionsweisen des modernen Kreditkartengeschäfts sowie die Involvierung verschiedener Parteien.
4 KARTENAUSGEBENDE GESELLSCHAFTEN: Hier werden sowohl die international tätigen als auch die österreichischen Kreditkartenorganisationen detailliert vorgestellt.
5 VORAUSSETZUNGEN FÜR RFID IM ZAHLUNGSVERKEHR: Dieser Teil beleuchtet rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheitsanforderungen und die notwendige Terminalinfrastruktur für Österreich.
6 POTENTIALANALYSE: Dieses Kapitel analysiert das Marktpotential, die Zielgruppenakzeptanz und die Implementierungsmöglichkeiten von RFID im Zahlungsverkehr.
7 RISIKOANALYSE: Hier werden spezifische Risikofaktoren wie Betrug, Datenschutz und Umsatzreklamationen im Zusammenhang mit RFID identifiziert und bewertet.
8 SWOT-ANALYSE: Dieses Kapitel fasst die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der RFID-Technologie im Zahlungsverkehr zusammen.
9 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit unter Rückbezug auf die definierten Forschungsfragen und Hypothesen zusammengeführt.
RFID, Zahlungsverkehr, Kreditkarten, Potenzialanalyse, Risikoanalyse, Kartengesellschaften, EMV-Standard, Kontaktlose Zahlung, Terminalinfrastruktur, Sicherheit, Datenschutz, Kundenakzeptanz, Chiptechnologie, bargeldlose Zahlung, Transaktionsabwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Potential- und Risikoanalyse für die Einführung von RFID-gestützten (berührungslosen) Zahlungsverfahren in Österreich aus der Sicht der Kartengesellschaften.
Zentrale Themen sind die RFID-Technik, der bestehende Kreditkartenmarkt in Österreich, notwendige Sicherheitsvorkehrungen und die strategische Bewertung mittels SWOT-Analyse.
Das Hauptziel ist zu klären, ob sich die Einführung berührungsloser Zahlungsoptionen für österreichische Kartengesellschaften lohnt und welche Risiken dabei zu bewerten sind.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse und Expertenbefragungen, die mit Vertretern österreichischer Kreditkarteninstitute und RFID-Experten geführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen, Marktanalysen, die Untersuchung von Implementierungsvoraussetzungen sowie eine detaillierte Risiko- und Potentialanalyse.
Wichtige Begriffe sind RFID, Kontaktlose Zahlung, EMV-Technologie, Kartensicherheit, Marktpotenzial und Kreditkarteninfrastruktur.
Diese Systeme unterscheiden sich in der Gebührenstruktur (Interchange Fee) und in den involvierten Parteien, was für die Kostenkalkulation und die Implementierung von RFID-Lösungen bei Händlern entscheidend ist.
Der EMV-Standard ist laut den Experten die notwendige Voraussetzung in Österreich, da nur er die erforderliche Sicherheit durch Verschlüsselung bietet, während in den USA zum Teil noch unsicherere Magnetstreifenlösungen genutzt werden.
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