Wissenschaftliche Studie, 2004
41 Seiten
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1. Stand der Literatur und Zweck der Untersuchung
2. Aufbau der Untersuchung
3. Durchführung der Untersuchung
3.1. Fragestellung
3.2. Material und Methode
3.3. Ergebnisse
3.3.1. Betrachtung der Gesamtstichprobe
3.3.2. Profil der Praxis-Mitarbeiter
3.3.3. Profil der Patienten
3.3.4. Vergleich beider Gruppen
3.3.5. Gruppenvergleiche der Angstgruppen
4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
Die Arbeit verfolgt als explorative Pilotstudie das Ziel, Unterschiede zwischen Mitarbeitern und Patienten einer Zahnarztpraxis hinsichtlich ihres Zahnbehandlungsangstniveaus, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sowie psychopathologischer Parameter zu analysieren und Zusammenhänge für eine weiterführende Hauptstudie zu explorieren.
3. Durchführung der Untersuchung
Das Ziel dieser explorativen Datenanalyse ist es, herauszufinden, in welchen Gesichtspunkten sich Mitarbeiter und Patienten einer Zahnarztpraxis unterscheiden. Hierfür werden die gesundheitsbezogene Lebensqualität, Psychopathologie und subjektives Angstniveau betrachtet.
Des weiteren sollen Ergebnisse der Literaturrecherche der Hauptstudie mit einbezogen und vermutete Zusammenhänge zwischen den drei oben genannten Bereichen betrachtet werden.
Es ergab sich im Besonderen die Frage nach der Bedeutung der Angst hinsichtlich der anderen Parameter wie Skalen-Ausprägungen des SCL-90 oder des SF-36, da dies auch einige der Hypothesen der Hauptstudie beinhalten.
1. Stand der Literatur und Zweck der Untersuchung: Darstellung des theoretischen Rahmens der Pilotstudie und die Definition des Zwecks der explorativen Analyse.
2. Aufbau der Untersuchung: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobenauswahl und der eingesetzten Fragebögen zur Befragung von Mitarbeitern und Patienten.
3. Durchführung der Untersuchung: Detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise, der Fragestellungen und der empirischen Ergebnisauswertung mittels SPSS.
3.1. Fragestellung: Definition der zentralen Untersuchungsziele und der zu betrachtenden Variablen.
3.2. Material und Methode: Auflistung der verwendeten psychologischen Testverfahren (SCL-90, SF-36, HAF) und der erhobenen demografischen Parameter.
3.3. Ergebnisse: Deskriptive und analytische Darstellung der erhobenen Daten innerhalb der Gesamtstichprobe sowie gruppenspezifische Analysen.
3.3.1. Betrachtung der Gesamtstichprobe: Auswertung der demografischen Daten und deskriptive Zusammenfassung der psychologischen Skalenwerte.
3.3.2. Profil der Praxis-Mitarbeiter: Analyse der Korrelationen und Gruppenunterschiede innerhalb der Mitarbeiterschaft.
3.3.3. Profil der Patienten: Untersuchung der spezifischen Patientenmerkmale und deren Zusammenhang mit den psychologischen Variablen.
3.3.4. Vergleich beider Gruppen: Direkte Gegenüberstellung von Mitarbeiter- und Patientengruppe zur Identifikation signifikanter Unterschiede.
3.3.5. Gruppenvergleiche der Angstgruppen: Differenzierte Betrachtung der Probanden basierend auf ihrem Angstniveau.
4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Kritische Würdigung der statistischen Befunde und Ableitung von Schlussfolgerungen für die zukünftige Hauptstudie.
Zahnbehandlungsangst, Pilotstudie, SCL-90, SF-36, HAF, Psychopathologie, Lebensqualität, Zahnarztpraxis, Angstniveau, Hypnose, Entspannungstechniken, demografische Daten, explorative Datenanalyse, statistische Auswertung, Patientenbetreuung.
Die Arbeit ist eine explorative Pilotstudie, die psychopathologische Profile und das Ausmaß der Zahnbehandlungsangst bei Mitarbeitern und Patienten einer Zahnarztpraxis untersucht.
Im Mittelpunkt stehen das Angstniveau bei zahnärztlichen Behandlungen, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und allgemeine psychopathologische Belastungsparameter.
Das Hauptziel besteht darin, Unterschiede zwischen den verschiedenen Personengruppen zu identifizieren und die Basis für eine umfangreichere Hauptstudie zur Wirksamkeit von Hypnose zu schaffen.
Die Untersuchung nutzt standardisierte psychologische Fragebögen wie den SCL-90, den SF-36 und den Hierarchischen Angstfragebogen (HAF), deren Daten statistisch mittels SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung, die deskriptive Darstellung der Gesamtstichprobe, spezifische Profilanalysen der Mitarbeiter und Patienten sowie den Vergleich der Angstgruppen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Zahnbehandlungsangst, Psychopathologie, Lebensqualität, Pilotstudie und zahnärztliche Versorgung.
Die Analysen zeigen, dass längere Zeiträume ohne Zahnarztbesuch statistisch mit schlechteren Werten bei den untersuchten psychologischen Skalen und der Lebensqualität korrelieren.
Es konnte gezeigt werden, dass Personen mit höherem Angstniveau signifikant schlechtere Werte bezüglich ihrer psychischen Lebensqualität und ihres Allgemeinzustandes berichten.
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