Diplomarbeit, 2007
68 Seiten, Note: 2,00
1. Einleitung
2. Switches von Markteintrittsstrategien in Auslandsmärkte – Konzeptioneller Rahmen
2.1 Definitorische Abgrenzung der Grundbegriffe
2.2 Überblick über mögliche Markteintrittsstrategien und deren Switches
2.3 Theoretischer Bezugsrahmen der Switches
2.3.1 Ausgewählte Partialtheorien
2.3.2 Dynamische Modelle der Internationalisierung
2.3.3 Determinanten der Wahl von Markteintrittsstrategien und deren Wechsel
2.4 Ergebnisse aus bisherigen Studien
2.5 Fundierung und Erweiterung des Untersuchungsgegenstands
2.6 Thesengenerierung
3. Empirische Studie
3.1 Methodik
3.2 Ergebnisse
3.2.1 Analyse der Unternehmensstruktur und allgemeine Ergebnisse
3.2.2 Formen und Verlauf der internationalen Markteintrittsstrategie
3.2.3 Auswertung der Determinanten der Switches
3.2.4 Auswertung der Erfolgsfaktoren
3.2.5 Kategorisierung der Determinanten
3.3 Diskussion
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den dynamischen Wandel von Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in Auslandsmärkten, wobei neben der Vertiefung des Engagements (Penetration) explizit auch Reduzierungen und vollständige Rückzüge analysiert werden. Ziel ist es, Trends in der Entwicklung des Auslandsengagements aufzuzeigen sowie die determinierenden Faktoren für solche Strategiewechsel (Switches) systematisch zu charakterisieren und theoriebasiert zu prüfen.
2.1 Definitorische Abgrenzung der Grundbegriffe
In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Grundbegriffe der vorliegenden Arbeit definiert und kurz erläutert. Diese Abgrenzung ist notwendig, da sich diese Arbeit aus einer Vielfalt von Definitionen auf einige Ausgewählte konzentriert.
Eine Markteintrittsstrategie legt das langfristige Engagement eines Unternehmens auf einem bisher nicht bearbeiteten Markt fest, in den es einzutreten plant. Bei Switches handelt es sich im betrachteten Kontext um die Entwicklung bzw. den Wechsel einer ursprünglich gewählten Markteintrittsstrategie in einem bestimmten Markt. Die vorliegende Arbeit betrachtet einen Switch als einen Strategiewechsel im internationalen Rahmen. Switches sind demnach Umgestaltungen der ursprünglich gewählten Strategie zum Eintritt in einen neuen Auslandsmarkt. In diesem Zuge besteht für ein international tätiges Unternehmen die Möglichkeit, die Strategie komplett zu wechseln („between-mode shift“), oder innerhalb der gewählten Strategie Veränderungen vorzunehmen („within-mode shift“).
Die Untersuchung der Strategiewechsel fokussiert in der vorliegenden Arbeit ausschließlich auf Auslandsmärkte, weswegen im Zusammenhang mit Markteintrittsstrategien auch von Internationalisierungsstrategien oder internationalen Markteintrittsstrategien gesprochen werden kann. Hierbei „werden auf der Basis individueller Konzepte für die einzelnen Länder Auslandsmärkte planmäßig bearbeitet“. In diesen Strategien manifestieren sich vertiefende oder reduzierende Entwicklungen in Auslandsmärkten ebenso wie Rückzüge aus selbigen. Die Wahl der Art des Markteintritts zählt aufgrund ihres langfristigen und konstitutiven Charakters zu den strategischen Entscheidungen eines Unternehmens. Daher wird sie in der Regel von „oberster Ebene“ getroffen. Abzugrenzen davon ist der operative Bereich, wozu beispielsweise die Planung des Marketing-Mix zählt; diese Aspekte finden jedoch in der vorliegenden Arbeit keine Beachtung.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von Strategiewechseln in Auslandsmärkten für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und umreißt Zielsetzung, Forschungsfragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Switches von Markteintrittsstrategien in Auslandsmärkte – Konzeptioneller Rahmen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch die Definition grundlegender Begriffe, einen Überblick über Eintrittsstrategien sowie die Erörterung maßgeblicher Partialtheorien und dynamischer Prozessmodelle zur Internationalisierung.
3. Empirische Studie: Das Kernstück der Arbeit beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung mittels Online-Fragebogen bei deutschen Unternehmen und präsentiert die detaillierte statistische Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Unternehmensstruktur, Strategieverlauf, Determinanten und Erfolgsfaktoren.
4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen, gleicht diese mit den aufgestellten Thesen ab und bietet Ausblicke für zukünftige Forschungsansätze auf diesem Gebiet.
Markteintrittsstrategie, Internationalisierung, Strategiewechsel, Switch, Auslandsmarkt, Vertiefung, Reduzierung, Rückzug, Determinanten, Transaktionskostentheorie, Unternehmenswachstum, Desinvestition, Erfolgsfaktoren, Marktwissen, Engagement.
Die Arbeit untersucht, warum und wie Unternehmen ihre Strategien für den Eintritt in und die Bearbeitung von Auslandsmärkten im Zeitverlauf verändern, insbesondere im Hinblick auf Vertiefungen, Reduzierungen oder Rückzüge.
Im Zentrum stehen der Prozess der Internationalisierung, die verschiedenen Formen von Strategiewechseln (Switches) sowie die Einflussfaktoren, die ein Unternehmen zu einer Anpassung seines Auslandsengagements bewegen.
Das Ziel besteht darin, Trends in der Entwicklung des Auslandsengagements deutscher Unternehmen aufzuzeigen und zu analysieren, welche unternehmensinternen und -externen Determinanten dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Es wurde ein explorativer, empirischer Ansatz gewählt. Mittels einer Online-Befragung bei deutschen Unternehmen wurden Primärdaten gesammelt, die anschließend deskriptiv und mittels statistischer Verfahren (ANOVA, Faktorenanalyse) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Teil, der Partialtheorien und dynamische Modelle beleuchtet, sowie einen empirischen Teil, der die Struktur der Unternehmen, den Verlauf ihrer Strategiewechsel und die Bewertung von Einfluss- und Erfolgsfaktoren darstellt.
Wichtige Begriffe sind Markteintrittsstrategie, Internationalisierung, Switch, Vertiefung, Reduzierung, Rückzug, Desinvestition sowie verschiedene Theorien wie die Transaktionskostentheorie und das Uppsala-Modell.
Die Arbeit zeigt, dass unternehmensinterne Faktoren (z.B. strategische Ziele, Ressourcenallokation) bei fast allen Formen der Strategieanpassung eine zentrale Rolle als Entscheidungsgrundlage einnehmen.
Im Vergleich zu vertiefenden Maßnahmen wird der Rückzug von Unternehmen oft stärker strategisch und unter Einbeziehung unternehmensexterner Faktoren geplant, wobei die Erfolgsfaktoren bei diesem Schritt eine deutlich wichtigere Rolle spielen als bei einer bloßen Vertiefung.
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