Magisterarbeit, 2007
106 Seiten, Note: 2,0
Die wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Schaffen des US-amerikanischen Komponisten George Gershwin und seiner Musik, welche sich zwischen europäischer Tradition und amerikanischer Moderne bewegt. Ziel ist es, Gershwins Weg in die Abhängigkeit von sowohl amerikanischer Volksmusik als auch europäischen Traditionen zu beleuchten und seine Werke anhand ausgewählter Kompositionen, darunter die "Rhapsody in Blue", das "Concerto in F" und die "An American in Paris", zu analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und gibt einen Überblick über die Forschungsfrage und die Vorgehensweise der Arbeit. Kapitel 1 beleuchtet die Entwicklung der Kunstmusik in Amerika vom 19. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre, wobei die Bedeutung amerikanischer Volksmusik und der Entstehung des Jazz besonders hervorgehoben werden. In Kapitel 2 wird der musikalische Werdegang George Gershwins beleuchtet, wobei seine frühen Werke und die Entwicklung seines Stils im Mittelpunkt stehen. Kapitel 3 widmet sich der Analyse dreier ausgewählter Werke Gershwins: der "Rhapsody in Blue", dem "Concerto in F" und der "An American in Paris". Hier werden die Gattungsbezüge, die formale Gestaltung, die thematisch-motivische Arbeit und die Verflechtung von europäischen und amerikanischen Elementen untersucht.
George Gershwin, Kunstmusik in Amerika, Europäische Tradition, Musical Americanism, Rhapsody in Blue, Concerto in F, An American in Paris, Jazz, Volksmusik, nationale Musikästhetik, Form, Gattungsbezüge, Thematisch-motivische Arbeit.
Gershwin nutzte klassische europäische Formen (wie das Klavierkonzert oder die sinfonische Dichtung) und integrierte darin Elemente des Jazz, wie Blues-Noten, Synkopen und spezifische Instrumentierungen.
Es beschreibt die Suche nach einer eigenständigen nationalen Musikästhetik in den USA, die sich von der rein europäischen Vorherrschaft löst und amerikanische Volksmusik sowie Jazz einbezieht.
Die Analyse konzentriert sich auf die „Rhapsody in Blue“, das „Concerto in F“ und die sinfonische Dichtung „An American in Paris“.
Die Arbeit untersucht Gershwins musikalischen Werdegang und sein Wissen über europäische Techniken, die er trotz seines Rufs als „Autodidakt“ gezielt einsetzte.
Die Arbeit beleuchtet die kunstmusikalische Rezeption des Jazz in Europa zu Lebzeiten Gershwins und wie europäische Komponisten auf seine Innovationen reagierten.
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