Examensarbeit, 2003
54 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
2. Didaktische Vorbetrachtung
2.1 Veranschaulichung
2.2 CUL oder CBT?
2.2.1 Computerunterstütztes Lernen (CUL)
2.2.2 Arten von Lernprogrammen
2.2.3 Möglichkeiten von CUL
2.2.4 Gestaltung von Lernprogrammen
2.3 Forderungen der Arbeitswelt
3. Fachwissenschaftliche Vorbetrachtung
3.1 Aufgabe und Ziel des Arbeitsschutzes
3.2 Bezüge zu Rechtsnormen und Verordnungen
3.3 Bezüge zu Verordnungen und Vereinbarungen der beruflichen Ausbildung
3.4 Umsetzung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
3.4.1 Das TOP – Modell des Arbeitsschutzes
4. Aufbau des Programmes
4.1 Anforderungen an das Lernprogramm
4.1.1 Modularer Aufbau
4.1.2 Benutzerfreundlichkeit
4.1.3 Visualisierung
4.1.4 Erweiterbarkeit
4.1.5 Einsetzbarkeit
4.2 Installation und Start
4.3 Bedienung des Programmes
5. Didaktische Analyse
5.1 Aussagen des Bildungsplanes
5.1.1 Inhaltliche Gesichtspunkte zur Arbeitssicherheit im Fach Technologie
5.1.2 Inhaltliche Gesichtspunkte zur Arbeitssicherheit im Fach Technologiepraktikum
5.1.3 Inhaltliche Gesichtspunkte zur Arbeitssicherheit in der Fachpraxis
5.2 Schülersituation
5.3 Abstraktionsgrad und Problemgehalt
6. Unterrichtseinsatz
6.1 Lernziele
6.2 Formulierung der Teilziele
6.3 Formulierung der Feinlernziele
6.4 Unterrichtsmethoden und -formen
6.5 Planung des Unterrichtsablaufes
7. Ergebnisse und Auswertung
8. Schlußbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Evaluation eines multimedialen Lernmoduls zur Vermittlung von Inhalten der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung im Berufsfeld Metalltechnik, um schülerorientiertes, selbstständiges Lernen zu fördern.
2.1 Veranschaulichung
Ohne Anschauung wird Unterricht schnell abstrakt und für Schüler unverständlich. Der Lehrer wird auf diese Weise zu Monologen, beziehungsweise Erklärungen und Darbietungen von Lehrinhalten gezwungen. Die Auswahl geeigneter Anschauungsmittel sorgt hier nicht nur für eine Entlastung des Lehrers in sprachlicher Hinsicht, sondern läßt Unterricht lebendiger werden.
Anhand von Anschauungsmaterialien ist es möglich, Schüler selbsttätig technische Sachverhalte vermuten und erklären zu lassen. Gerade im Fach Technologie kann auf diese Weise ein Teil des beruflichen Alltags in den Klassenraum geholt werden. Die Schüler werden hierdurch dort abgeholt, wo sie stehen, an einem aktiven Unterricht beteiligt und zur Mitgestaltung aufgefordert.
„Anschauung ist das Fundament allen Verstehens und Behaltens, denn nichts ist im Gedächtnis, was nicht den Weg über die Sinne genommen hat (vgl. Skript Döbber, 2002)“. Hierbei ist es von Bedeutung, möglichst alle Sinne eines Lerners anzusprechen.
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung der Arbeitssicherheit und stellt die Zielsetzung sowie die Motivation für die Entwicklung des Lernprogramms dar.
2. Didaktische Vorbetrachtung: Analysiert den Einsatz von Medien im Unterricht, insbesondere die Vorteile des Computerunterstützten Lernens (CUL) gegenüber anderen Formen.
3. Fachwissenschaftliche Vorbetrachtung: Beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Arbeitsschutzes, relevante Rechtsnormen sowie das TOP-Modell.
4. Aufbau des Programmes: Erläutert die Anforderungen, die technische Umsetzung, Installation und Bedienung des entwickelten Lernmoduls.
5. Didaktische Analyse: Untersucht die Verankerung der Arbeitssicherheit im Bildungsplan, analysiert die Schülersituation und den angestrebten Abstraktionsgrad.
6. Unterrichtseinsatz: Beschreibt die praktische Umsetzung des Lernprogramms im Unterricht, die Lernziele sowie die methodische Planung.
7. Ergebnisse und Auswertung: Dokumentiert den Verlauf des Unterrichtsversuchs und wertet das Feedback der Schüler zum Lernmodul aus.
8. Schlußbetrachtung: Zieht ein Fazit über den Nutzen des Lernprogramms und diskutiert Perspektiven sowie notwendige Voraussetzungen für den effektiven Einsatz.
Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Computerunterstütztes Lernen, CUL, Multimediales Lernmodul, Berufsfeld Metalltechnik, Fachdidaktik, Mediendidaktik, Selbstgesteuertes Lernen, Berufsschulunterricht, Arbeitsschutzgesetz, Bildungsplan, Schlüsselqualifikationen, Unterrichtsmethoden, Evaluation
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines multimedialen Lernprogramms zur Vermittlung von Arbeitssicherheitsvorschriften für Auszubildende im Bereich der Metalltechnik.
Im Fokus stehen die Arbeitssicherheit, die Didaktik computerunterstützten Lernens sowie die praktische Gestaltung und Erprobung von Lernsoftware im beruflichen Unterricht.
Das Ziel ist es, ein Lernprogramm zu erstellen, das den Schülern ermöglicht, sich selbstständig und handlungsorientiert mit dem Thema Unfallverhütung auseinanderzusetzen, und den Lehrer bei der Unterrichtsgestaltung zu unterstützen.
Es wird eine didaktische Analyse vorgenommen, gefolgt von einer praktischen Erprobung in einer Berufsschulklasse sowie einer Evaluation durch Evaluationsbögen der Schüler.
Der Hauptteil gliedert sich in didaktische Vorbetrachtungen, fachwissenschaftliche Grundlagen, die Beschreibung des Programmaufbaus, eine didaktische Analyse sowie die Dokumentation des Unterrichtseinsatzes und dessen Auswertung.
Die zentralen Schlagworte sind Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Computerunterstütztes Lernen (CUL), Metalltechnik, didaktische Analyse und selbstgesteuertes Lernen.
Powerpoint ermöglicht eine einfache Realisierung dynamischer Verknüpfungen (Links), die eine nicht-lineare Navigation erlauben, was für ein selbstgesteuertes Lernprogramm essenziell ist.
Visualisierung dient als Brücke zwischen Greifen und Begreifen; sie erhöht die Motivation und hilft, komplexe technische Prozesse, die textlich schwer vermittelbar sind, anschaulich zu machen.
Die Schüler bewerteten das Lernmodul, die Bedienbarkeit und den methodischen Ansatz des selbstständigen Lernens äußerst positiv.
Ja, es wird empfohlen, vermehrt Videosequenzen einzubinden und das Programm für betriebliche Anforderungen oder durch eine Folienbibliothek für Lehrer zu erweitern.
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