Bachelorarbeit, 2007
58 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit befasst sich mit dem Web 2.0 und seinen sozialen Aspekten, insbesondere mit den neuen Kommunikations- und Interaktionsformen und -strukturen. Sie untersucht, welche Möglichkeiten das Web 2.0 im Vergleich zu klassischen Kommunikationsformen bietet und inwiefern es diese übertrifft.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung von Kommunikation und Medien im Wandel der Zeit beleuchtet und die Relevanz des Web 2.0 für die heutige Kommunikation hervorhebt. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Begriff Web 2.0, seiner Definition, seinen Merkmalen und seiner Abgrenzung von Web 1.0. Im dritten Kapitel wird der Begriff der Interaktivität erläutert und die Frage nach den Motiven für menschliche Kommunikation im Web behandelt.
Kapitel vier widmet sich der Interaktion im Web 2.0, insbesondere im Chat und im Blog. Es analysiert die Selbstdarstellung und Identitätskonstruktion im Chat, die Besonderheiten der chat-spezifischen Kommunikation und die Möglichkeiten des Bürgerjournalismus im Blog. Das fünfte Kapitel untersucht die sozialen Folgen der Web 2.0 Nutzung und beleuchtet die Auswirkungen von Online-Beziehungen und Communities auf das reale Leben des Users.
Web 2.0, Interaktivität, Kommunikation, Chat, Blog, Bürgerjournalismus, Online-Beziehungen, Communities, soziale Folgen, Social Software, Filtermodell, soziale Informationsverarbeitung, Identität, Selbstdarstellung, virtuelle Welt, reale Welt
Während das Web 1.0 primär ein Konsum-Medium war, zeichnet sich das Web 2.0 durch Interaktivität und Partizipation aus. Nutzer werden von reinen Konsumenten zu Produzenten (User Generated Content).
Neue Formen wie Chats und Blogs ermöglichen eine direktere, oft informelle Interaktion. Soziale Netzwerke fördern die Bildung von Communities und die Nutzung kollektiver Intelligenz.
Im Chat können Nutzer mit Identitäten experimentieren ("das andere Ich"). Die Selbstdarstellung erfolgt über Sprache, Avatare und spezifische Ausdrucksformen, was oft eine Nähe zum mündlichen Gespräch erzeugt.
Bürgerjournalismus bezeichnet das Publizieren von Informationen und Meinungen durch Laien, insbesondere über Blogs, wodurch traditionelle Medienformate ergänzt oder herausgefordert werden.
Die Forschung diskutiert hierzu verschiedene Filtermodelle. Während Online-Beziehungen reale Kontakte ergänzen können, besteht bei exzessiver Nutzung die Gefahr einer Flucht in Scheinwelten.
Kollektive Intelligenz entsteht durch die Vernetzung vieler Nutzer, die ihr Wissen teilen und gemeinsam Probleme lösen, wie es beispielsweise in Wikis oder sozialen Netzwerken geschieht.
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