Fachbuch, 2007
81 Seiten
Einleitung
1 GEBÄUDENUTZUNG UND -BEWIRTSCHAFTUNG
1.1 Kostenartenbasiertes Simulationsverfahren für Gebäudekosten (KobaS)
1.2 Optimierte Flächennutzung
1.3 Energiespar-Contracting
1.4 Einsparpotenziale im technischen Facility Management am Beispiel Krankenhaus
1.5 Instandhaltung – Strategische Gedanken zur Organisation am Beispiel Krankenhaus
2 WERKZEUGE FÜR DIE GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG
2.1 Leistungsportfolio für das Facility Management (FM)
2.2 Profitcenter als Möglichkeit des Controlling von Dienstleistungen am Beispiel Krankenhaus
2.3 CAFM – mehr als nur Software
2.4 Untersuchung kommunaler Gebäudenutzungskosten
3 ORGANISATION DER GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG
3.1 Outsourcing oder Optimierung der Betriebsorganisation?
3.2 Zentrale oder dezentrale Organisation von Hausmeisterdiensten
3.3 Reinigung nach dem Hamburger Modell
3.4 Insourcing in der Gebäudebewirtschaftung – Erfolgskonzept oder Sackgasse?
3.5 Technische Bauteile: Erfolgsfaktoren für Prozesse im Krankenhaus
4 DIE SERVICEGESELLSCHAFT ALS OPTION IN DER GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG
4.1 Die Servicegesellschaft – Eine Alternative zur Vergabe als Werkleistung
4.2 Studie zu Servicegesellschaften in Krankenhäusern
4.3 Reinigung in öffentlichen Gebäuden
Dieses Buch fungiert als praktischer Ratgeber zur Optimierung der Gebäudebewirtschaftung, indem es komplexe Zusammenhänge zwischen baulichen Gegebenheiten, Prozessen und Kosten analysiert. Das primäre Ziel besteht darin, dem Leser durch fundierte Strategien, methodische Werkzeuge und konkrete Fallbeispiele aufzuzeigen, wie durch eine unternehmensindividuelle Analyse die Gebäudebewirtschaftungskosten nachhaltig gesenkt und die Leistungsqualität gesteigert werden können.
1.1 – Kostenartenbasiertes Simulationsverfahren für Gebäudekosten – KobaS
Einleitung | Die Nutzungskosten eines Gebäudes übersteigen im Laufe seines Lebenszyklus die Investitionskosten um ein Vielfaches - als Größenordnung für die jährlichen Nutzungskosten können in der Regel 10 bis 30 % der Investitionskosten angesetzt werden. Vor diesem Hintergrund ist das frühzeitige Wissen um die späteren Nutzungskosten eines zu errichtenden Gebäudes bzw. Gebäudekomplexes äußerst interessant, speziell unter dem Gesichtspunkt, dass Veränderungen am Gebäudeentwurf in der Planungsphase kaum mit Kosten verbunden sind, aber die späteren Nutzungskosten entscheidend beeinflusst werden können.
Der Grundgedanke
Der Grundgedanke des KobaS-Verfahrens ist, die Nutzungskosten eines oder mehrerer Gebäudeentwürfe nach Kostenarten differenziert zu simulieren, so dass ein Vergleich von Gebäudeentwürfen stattfinden kann und Kostenoptimierungspotenziale genutzt werden können.
Die Grafik verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Kostenverursachung und Kostenbeeinflussbarkeit. In der Planungsphase eines Gebäudes ist es noch möglich, den Gebäudeentwurf weitgehend kostenneutral zu verändern, um so positiv auf die späteren Nutzungskosten einzuwirken. Zu späteren Zeitpunkten ist eine Korrektur des Entwurfs nur noch unter hohem Kostenaufwand durchführbar.
1 GEBÄUDENUTZUNG UND -BEWIRTSCHAFTUNG: Dieses Kapitel thematisiert die lebenszyklusorientierte Kostenbetrachtung und zeigt Strategien zur Kostenoptimierung durch Simulationen, Flächeneffizienz und Energie-Contracting auf.
2 WERKZEUGE FÜR DIE GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG: Hier werden strategische Instrumente wie das Leistungsportfolio, Profitcenter-Konzepte und CAFM-Software vorgestellt, um das Facility Management steuerbar und wirtschaftlich messbar zu machen.
3 ORGANISATION DER GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Organisationsmodelle, von der Instandhaltungsstrategie bis hin zum Vergleich zwischen Hausmeisterdiensten und zentralen Teams, um die optimale Aufbaustruktur zu finden.
4 DIE SERVICEGESELLSCHAFT ALS OPTION IN DER GEBÄUDEBEWIRTSCHAFTUNG: Hier wird die Gründung von Tochtergesellschaften als Alternative zum Werkvertrag diskutiert, inklusive steuerlicher Vorteile und strategischer Implementierungsschritte für öffentliche Einrichtungen.
Gebäudebewirtschaftung, Facility Management, Kostenoptimierung, KobaS, Flächennutzung, Energiespar-Contracting, Outsourcing, Insourcing, Servicegesellschaft, Profitcenter, CAFM, Instandhaltung, Krankenhausmanagement, Wirtschaftlichkeit, Prozessoptimierung.
Das Buch bietet einen praxisorientierten Leitfaden zur Optimierung der Bewirtschaftungskosten und -prozesse von Gebäuden, insbesondere für komplexe Liegenschaften wie Krankenhäuser oder öffentliche Gebäude.
Die zentralen Themen umfassen die Kostenarten-Simulation, die strategische Flächennutzung, Energieeinspar-Contracting, die Wahl zwischen In- und Outsourcing sowie die technologische Unterstützung durch CAFM-Systeme.
Das Ziel ist die Vermittlung von Methoden und Strategien, um Gebäudebewirtschaftung nicht nur als Kostenfaktor zu sehen, sondern durch gezieltes Prozessmanagement den Werterhalt zu sichern und Einsparpotenziale zu realisieren.
Die Arbeit basiert auf einem ganzheitlichen Managementansatz und nutzt Fallbeispiele, Kennzahlenvergleiche und Modellrechnungen, um den Nutzen verschiedener Organisationsformen und Werkzeuge empirisch darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in vier Sektionen: von der Kostenbewertung in der Planungsphase (KobaS) über steuerungsorientierte Werkzeuge wie Profitcenter und CAFM bis hin zu organisatorischen Fragestellungen bezüglich Insourcing und der Gründung von Servicegesellschaften.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie "ganzheitliche Betrachtung", "Kostenbeeinflussbarkeit", "Leistungstransparenz" und "strategische Entscheidungsvorbereitung" charakterisiert.
Sie ermöglicht eine höhere Kostentransparenz, steuerliche Vorteile durch Organschaftsmodelle und eine größere unternehmerische Flexibilität im Vergleich zur starren Vergabe an Dritte oder internen Budgets.
Als technisches Bauteil an Schnittstellen zu Sicherheit, Logistik und Energie wirken sich Türen massiv auf Folgekosten aus; eine kluge Wahl der Hardware kann den Aufwand in Wartung und Betrieb signifikant senken.
Outsourcing eignet sich primär für Tätigkeiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören und bei denen externe Dienstleister durch Skaleneffekte und Spezialisierung kostengünstiger und effizienter agieren können.
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