Wissenschaftlicher Aufsatz, 1998
27 Seiten, Note: 1,00
Diese Ausarbeitung befasst sich mit den Zielen, Inhalten und Methoden der politischen Bildung, einem Thema von zentraler Bedeutung für die Entwicklung und Festigung der Demokratie. Der Fokus liegt auf der Darstellung konsensfähiger Forderungen für die politische Bildungsarbeit, die durch die Analyse der Notwendigkeit, der Grundmuster, der verfassungsrechtlichen Vorschriften sowie der Ziele und Inhalte der politischen Bildung ermittelt werden. Der Beutelsbacher Konsens und die Relevanz verschiedener Unterrichtsmethoden werden ebenfalls beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Thema der politischen Bildung in den Kontext der deutschen Geschichte und Literatur dar. In Kapitel 2 wird die Notwendigkeit der politischen Bildung im Kontext der Demokratiebildung in der Bundesrepublik Deutschland erläutert. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den drei Grundmustern der politischen Bildung, der Herrschaftslegitimation, der Mission und der Mündigkeit.
In Kapitel 4 werden die verfassungsrechtlichen Vorschriften zu den Zielen der politischen Bildung behandelt, während Kapitel 5 die Ziele und Inhalte der politischen Bildung im Detail analysiert, einschließlich der Förderung des politischen Bewußtseins, der Inhalte des politischen Bewußtseins und der Mitwirkung als Ziel.
Kapitel 6 widmet sich dem Beutelsbacher Konsens, einem wichtigen Meilenstein bei der Formulierung von Methoden in der politischen Bildung. Dieses Kapitel analysiert die drei zentralen Punkte des Konsenses: das Überwältigungsverbot, Kontroversität und die Analyse- und Entscheidungsfähigkeit.
Politische Bildung, Demokratie, Demokratiebildung, Herrschaftslegitimation, Mission, Mündigkeit, Beutelsbacher Konsens, Überwältigungsverbot, Kontroversität, Analyse- und Entscheidungsfähigkeit, Unterrichtsmethoden, Frontalunterricht, Gruppenunterricht.
Ein grundlegender Konsens für die politische Bildung, der drei Prinzipien umfasst: das Überwältigungsverbot (Indoktrinationsverbot), das Gebot der Kontroversität und die Förderung der Analysefähigkeit der Schüler.
Es untersagt Lehrkräften, Schüler mit ihrer eigenen Meinung zu überrumpeln oder sie im Sinne erwünschter Meinungen zu indoktrinieren.
Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen, damit Schüler sich eine eigene Meinung bilden können.
Sie dient als Fundament der Demokratie, indem sie Werte, Wissen und Handlungsbereitschaft vermittelt, die für die Stabilität der politischen Ordnung nötig sind.
Institutionenkunde beschränkt sich auf das Wissen über Verfassung und Rechtsordnung; moderne politische Bildung zielt hingegen auf Mündigkeit und aktive Mitwirkung ab.
Die Arbeit analysiert die Relevanz von Frontalunterricht gegenüber Gruppenunterricht im Hinblick auf die Ziele der politischen Bildung.
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