Diplomarbeit, 2007
126 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Dienstleistung
2.1.1 Dienstleistungsdefinition
2.1.2 Entwicklung des Dienstleistungsbereichs
2.1.3 Ökonomische Besonderheiten von Dienstleistungen.
2.1.4 Preisbildung und Preisbeurteilung bei Dienstleistungen
2.1.5 Dienstleistungen in der Kostenrechnung
2.2 Logistikverständnis
2.2.1 Logistikbedeutung
2.2.2 Organisatorische Verankerung der Unternehmenslogistik
2.2.3 Strukturierung der Unternehmenslogistik aus Nachfragersicht
2.2.4 Strukturierung der Unternehmenslogistik aus Anbietersicht
2.2.5 Kontraktlogistik und 3PLer
2.2.6 Qualität in der Logistik
2.2.6.1 Total Quality Management in der Logistik
2.2.6.2 Qualitätsbeurteilung in der Logistik
2.3 Begriffsverständnis von Outsourcing
2.3.1 Definition von Outsourcing
2.3.2 Formen des Outsourcings
2.3.2.1. Einordnung des Outsourcings von Dienstleistungen
2.3.3 Gründe für Outsourcing
2.4 Strategische Auswirkungen von Outsourcing
2.4.1 Chancen des Outsourcings
2.4.2 Risiken des Outsourcings
3 Vorgehen - Erfolgsfaktoren im Outsourcing-Entscheidungsprozess
3.1 Outsourcing–Projekte bedürfen einer gründlichen Vorbereitung
3.1.1 Instrumente zur Unterstützung von Outsourcing-Entscheidungen
3.1.1.1 Quantitative Instrumente
3.1.1.2 Qualitative Instrumente
3.1.2 Konzeptbausteine für ein Outsourcing einer Logistikdienstleistung
3.1.3 Total Cost of Ownership – Entscheidungsregeln aus Kostensicht
3.1.3.1 Kostenstellenkosten als Entscheidungskriterium beim Outsourcing
3.1.3.2 Ermittlung von Prozesskosten am Beispiel des Logistik-Outsourcing
3.1.3.3 Vorgehensweise bei der Ermittlung von Prozesskosten
3.1.3.4 Konsequenzen der Ergebnisse der Prozesskostenrechnung
3.1.3.5 Transaktionskosten
3.2 Erstellung der Ausschreibung
3.2.1 Outsourcing – Partnerwahl
3.2.1.1 Vorselektion - Pflichtheft
3.2.1.2 Selektion möglichen Partner
3.2.2 Vorvertragliches Stadium als Testphase - SLA
3.3 Vertragswesen
3.3.1 Strukturen und Inhalten
3.3.2 Vertragsverhandlung
3.3.3 Konfliktmanagement
3.4 Durchführung
3.4.1 Umsetzung
3.4.2 Die zentrale Rolle der weichen Faktoren
3.5 Controlling-Zyklen, Entscheidungskontrolle
3.5.1 Strategische und operative Kontrolle der Outsourcing-Entscheidungen
4 Schlüsselbetrachtung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren und Erfolgswirkungen des Outsourcing-Entscheidungsprozesses bei Logistikdienstleistungen zu analysieren, wobei der Prozess von der Entscheidungsvorbereitung über die operative Umsetzung bis hin zur kontinuierlichen Entscheidungskontrolle betrachtet wird.
Qualitätsbeurteilung in der Logistik
Viele Studien haben nachgewiesen, dass die meisten Logistikdienstleister Qualität mit Kundenzufriedenheit gleichsetzen. Darüber hinaus werden einzelne Aspekte der Qualität wie Lieferzeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Sicherheit der Ware oder Service subsumiert.
Als die wichtigste die Qualität sichernde Maßnahme hat sich der Einsatz von Qualitätsmanagementssystem (QMS) durchgesetzt. Die Unternehmen setzen auf ausgebildete Mitarbeiter, besondere Technologien und Handbücher zur Qualitätssicherung ein. Verbreitet sind auch die Checklisten und Qualitätszirkel sowie systematische Fehlererfassungen und -auswertungen. Hauptmessinstrument für die Beurteilung der logistischen Dienstleistungsqualität sind interne Kennzahlen.
Zur Beurteilung der Qualität logistischer Prozesse werden je nach Wareneigenschaft und spezifischer Kundenanforderung unterschiedliche Qualitätskriterien herangezogen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den wachsenden Handlungsdruck für Unternehmen und die resultierende Bedeutung von Outsourcing als strategisches Instrument.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten zu Dienstleistungen, Logistik sowie die Formen und strategischen Auswirkungen von Outsourcing definiert.
3 Vorgehen - Erfolgsfaktoren im Outsourcing-Entscheidungsprozess: Das Hauptkapitel beschreibt den gesamten Outsourcing-Zyklus von der Vorbereitung, Ausschreibung und Vertragswesen bis zur operativen Durchführung und Kontrolle.
4 Schlüsselbetrachtung: Dieses abschließende Kapitel resümiert die Bedeutung der Zusammenarbeit und der Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Outsourcing-Strategie.
Outsourcing, Logistikdienstleistungen, Strategische Entscheidung, Prozesskostenrechnung, Transaktionskosten, Service Level Agreement, Qualitätsmanagement, Nutzwertanalyse, Kernkompetenz, Lieferantenmanagement, Controlling, 3PL, Supply Chain Management.
Die Arbeit befasst sich mit dem strategischen Outsourcing von Logistikdienstleistungen, wobei insbesondere die Erfolgsfaktoren und die resultierenden Wirkungen auf das Unternehmen untersucht werden.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von Dienstleistungen und Logistik, der Prozesskosten- und Transaktionskostenanalyse sowie den organisatorischen Schritten bei einer Fremdvergabe.
Ziel ist es, den gesamten Outsourcing-Entscheidungsprozess – von der Vorbereitung bis zur Entscheidungskontrolle – aufzuzeigen, um Erfolgsfaktoren für eine effektive Auslagerung logistischer Prozesse zu erarbeiten.
Die Arbeit kombiniert betriebswirtschaftliche Instrumente wie die Nutzwertanalyse, die Prozesskostenrechnung, die Argumentenbilanz und Entscheidungsmatrizen, um eine objektive Bewertungsgrundlage zu schaffen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Outsourcing-Zyklus, der die Instrumente der Entscheidungsunterstützung, die Gestaltung von Ausschreibungen und Verträgen sowie die operative Durchführung und das Controlling detailliert beschreibt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Prozesskosten, Transaktionskosten, Kernkompetenz, strategische Partnerschaft, SLA und Qualitätsmanagement.
Die Prozesskostenrechnung ermöglicht eine exakte Erfassung der tatsächlichen Kosten von Logistikprozessen, die über die traditionelle Kostenstellenrechnung hinausgehen und somit als verlässliche Basis für den Vergleich mit externen Angebotspreisen dient.
Neben harten monetären Faktoren sind weiche Faktoren wie das Vertrauen, die Unternehmenskultur und das Verständnis zwischen Outsourcing-Geber und -Nehmer entscheidende Erfolgsfaktoren, die über das Gelingen oder Scheitern der Kooperation entscheiden.
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