Diplomarbeit, 2007
92 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Thematik des Dialogs zwischen Islam und Christentum im Kontext der Schule. Das Ziel der Arbeit ist es, Chancen eines gemeinsamen Miteinanders aufzuzeigen und Lösungsansätze für Herausforderungen im multikulturellen Schulalltag zu erarbeiten. Die Arbeit befasst sich mit den unterschiedlichen Perspektiven des Islams und Christentums auf zentrale Themen wie die Heilige Schrift, die Figur Jesu und das Verhältnis von Religion und Gesellschaft. Dabei werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Herausforderungen beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Thema der Diplomarbeit vor und beleuchtet die Bedeutung des interreligiösen Dialogs im heutigen Schulalltag. Der theoretische Teil befasst sich mit den Grundlagen des Islams und Christentums, beleuchtet historische Entwicklungen und zentrale Unterschiede zwischen beiden Religionen, und analysiert die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Religion und Gesellschaft. Im Abschnitt "Lösungsansätze" werden verschiedene Möglichkeiten für einen konstruktiven Dialog zwischen Islam und Christentum im Schulkontext aufgezeigt. Der praktische Teil befasst sich mit der Situation in Österreich, analysiert die Integrationsprozesse und stellt verschiedene Modelle des Miteinanders in oberösterreichischen Bildungseinrichtungen vor. Zum Abschluss wird ein Konzept für ein fächerübergreifendes Projekt in der Berufsschule entwickelt, das als Grundlage für die Förderung des interreligiösen Lernens dienen soll.
Islam, Christentum, Interreligiöser Dialog, Integration, Multikulturalität, Schule, Religionsunterricht, Konfliktlösung, Toleranz, respektvolles Miteinander, Konzeptentwicklung, fächerübergreifendes Projekt, Österreich, Bildungseinrichtungen.
Ziel ist es, durch Wissen über die jeweils andere Religion Vorurteile abzubauen und ein friedliches, tolerantes Miteinander zu fördern.
Eine zentrale Gemeinsamkeit ist die abrahamitische Abstammung sowie geteilte ethische Grundwerte und Menschenrechte.
Diskrepanzen bestehen vor allem in der Bewertung der Heiligen Schriften, der Figur Jesu Christi und zentralen Glaubenslehren.
Die Arbeit analysiert Statistiken und die spezifische rechtliche Anerkennung des Islams im österreichischen Bildungswesen.
Vorgeschlagen wird ein fächerübergreifendes Projekt für Berufsschulen, das Themen wie Feste, Musik und gemeinsame Ethik einbezieht.
Weil in dieser Phase die religiöse Identität geprägt wird und Bildungseinrichtungen hier einen Grundstein für lebenslange Toleranz legen können.
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