Magisterarbeit, 2008
121 Seiten, Note: 2
Die Arbeit untersucht die Ambivalenzen der europäischen Integration im Kontext deutsch-polnischer Grenzstädte. Sie analysiert die Hürden und Hindernisse auf dem Weg zu einem einheitlichen Europa und beleuchtet die Angst vor Andersartigkeit, die die Integrationsprozesse beeinflusst. Die Arbeit betrachtet die Entwicklung der Grenzstädte Guben und Görlitz, die Herausforderungen für die Lokalpolitik und die Bedeutung des real existierenden Kosmopolitismus für eine gemeinsame Zukunft.
Kapitel 1 beleuchtet die Hürden und Hindernisse auf dem Weg zu einem einheitlichen Europa, insbesondere die Angst vor Andersartigkeit und die Auswirkungen der Teilung Europas im Rückblick auf die Entwicklung der Grenzstädte an der Oder-Neiße-Linie. Kapitel 2 fokussiert auf die deutsch-polnische Grenze und untersucht anhand der Fallbeispiele Guben und Görlitz die Herausforderungen der Stadtentwicklung und die Rolle von Lokalpolitikern in binationalen Städten. Kapitel 3 untersucht den real existierenden Kosmopolitismus als Konzept zur europäischen Identitätsbildung und betont die Bedeutung von zivilgesellschaftlichen Akteuren für die Integration. Kapitel 4 analysiert die Ambivalenzen im Grenzgebiet, die Unzuverlässigkeit der eigenen Nation und die Hoffnung auf die Rettung durch eine fremde Nation.
Europäische Integration, deutsch-polnische Grenze, Grenzstädte, Andersartigkeit, Kosmopolitismus, zivilgesellschaftliche Akteure, Lokalpolitik, Stadtentwicklung, Ambivalenz, Nationalismus.
Städte wie Guben und Görlitz kämpfen mit Abwanderung, wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der komplexen Integration zweier unterschiedlicher Gesellschaftsformen nach der Grenzöffnung.
Während Görlitz eine positive Entwicklung im Bereich Denkmalschutz und europäischer Wettbewerbe erlebte, steht Guben oft vor existenziellen Problemen und Ruinen, die die Städte Guben und Gubin verbinden.
Lokalpolitiker agieren oft im Spannungsfeld zwischen Idealismus und bitterer politischer Realität. Ihre Bemühungen um ein schnelles Zusammenwachsen können an der Ideologie der Gemeinde scheitern.
Es beschreibt eine Form der europäischen Identitätsbildung, die nicht nur auf Idealen basiert, sondern im Alltag und durch zivilgesellschaftliche Akteure in Grenzregionen gelebt wird.
Diese Angst führt zu sozialen Hürden und behindert die Auflösung der Heterogenität Europas, was den Weg zu einem einheitlichen Kontinent erschwert.
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