Magisterarbeit, 2004
97 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der Philosophie Nietzsches im Kontext des tragischen Zeitalters der Griechen, insbesondere im Hinblick auf Bildung und Wissenschaftstheorie. Sie untersucht die Wurzeln der griechischen Philosophie und deren Einfluss auf Nietzsches Werk.
Die Einleitung beleuchtet die Entstehung und Entstehung von Nietzsches Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen und stellt den Hintergrund der Arbeit vor. Das erste Kapitel befasst sich mit dem historisch-biographischen Hintergrund der Arbeit und untersucht den Einfluss von prominenten Philologen wie Wilhelm von Humboldt, Friedrich August Wolf und August Boeckh auf Nietzsches Denken. Das zweite Kapitel analysiert die Bedeutung der "Methode" in der Altertumswissenschaft und untersucht Nietzsches Auseinandersetzung mit der Textkritik. Das dritte Kapitel beleuchtet die Bedeutung von "künstlerischen Naturen" für die wissenschaftliche Forschung und untersucht Jakob Burckhardts Einfluss auf Nietzsches Werk. Der dritte Teil der Arbeit widmet sich Nietzsches Interpretation der vorplatonischen Philosophen, beginnend mit Thales und endend mit Xenophanes.
Die Arbeit konzentriert sich auf Themen wie die griechische Philosophie, Tragödie, Bildung, Wissenschaft, Philologie, Methode, Kulturgeschichte, vorplatonische Philosophie, Nietzsche und Wagner.
Nietzsche betrachtet die vorplatonischen Philosophen nicht nur als Denker, sondern als schöpferische Typen, die eine neue Kulturtheorie begründen.
Humboldts Prinzipien der neuhumanistischen Bildungstheorie, wie Freiheit und Einsamkeit, prägten Nietzsches Verständnis von Wissenschaft und Persönlichkeitsbildung.
Nietzsche sieht in Heraklit den Weg von der rein menschlichen zur göttlichen Anschauung und schätzt dessen Bejahung des Werdens und des Konflikts.
Er lehnte die rein faktenbasierte, "gelehrte" Geschichtsschreibung ab und forderte stattdessen eine künstlerisch-intuitive Deutung der Quellen.
Es bezeichnet die Fähigkeit des Forschers, sich geistig auf die Ebene des antiken Autors zu begeben, um dessen Werk aus dem Geist der Schöpfung heraus zu verstehen.
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