Diplomarbeit, 2007
97 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Zielsetzung
3. Grundlagen der Entscheidungstheorie
3.1 Einführung
3.2 Zielsetzungen in der Entscheidungstheorie
3.3 Die Rationalität
3.3.1 Substantielle Rationalität in der normativen Entscheidungstheorie
3.3.2 Instrumentale Rationalität in der präskriptiven Entscheidungstheorie
3.4 Das Entscheidungsfeld in der präskriptiven Entscheidungstheorie
3.5 Entscheidungen unter Sicherheit bei einer Zielsetzung
3.6 Entscheidungen unter Sicherheit bei mehreren Zielsetzungen
3.6.1 Übersicht über die multiobjektiven und multiattributiven Verfahren
3.6.2 Die Verfahren der mathematischen Programmierung
3.6.3 Outranking bzw. Prävalenzverfahren
3.6.4 Multikriterielle Bewertungsverfahren
3.7 Vergleich der multikriteriellen Entscheidungsverfahren
3.8 Der Entscheidungsprozess
3.8.1 Die zehn Prozessschritte
3.8.2 Die Metaphase
3.8.3 Die Objektphase
4. Der Analytische Hierarchieprozess
4.1 Einführung und Begriffserläuterung
4.1.1 Definition
4.1.2 Vorstellung des Analytischen Hierarchieprozesses
4.2 Grundlagen des Analytischen Hierarchieprozesses
4.2.1 Die drei Grundprinzipien
4.2.2 Die Axiome
4.3 Die Strukturierung von Problemen
4.3.1 Die lineare Hierarchie
4.3.2 Nicht-lineare Netzwerke
4.4 Verarbeitung qualitativer Daten
4.4.1 Das Skalenniveau
4.4.2 Saatys neunstufige Skala
4.4.3 Die Unzulänglichkeit des menschlichen Urteilsvermögens
4.4.4 Die logarithmische Skala
4.4.5 Clustering
4.4.6 Die Sinnhaftigkeit von Skalenbegrenzung
4.5 Verarbeitung quantitativer Daten
4.6 Ablaufbeschreibung des Analytischen Hierarchieprozesses
4.6.1 Problemdefinition und Hierarchiebildung
4.6.2 Entwicklung der Paarvergleichsmatrix
4.6.3 Berechnung der lokalen Gewichte mit exakter Methode
4.6.4 Berechnung der lokalen Gewichte mit vereinfachter Methode
4.6.5 Vergleich der exakten und vereinfachten Methode
4.6.6 Berechnung der globalen Gewichte bzw. Gesamtgewichte
4.7 Überprüfung auf Konsistenz
4.7.1 Gründe für auftretende Inkonsistenzen
4.7.2 Methode zur Prüfung der Konsistenz
4.8 Sensitivitätsanalyse
5. Vertiefungen zum Analytischen Hierarchieprozess
5.1 Rankreversionen
5.1.1 Einführung
5.1.2 Beispiele für Rangreversionen
5.2 Die Rangerhaltung
5.2.1 Rangerhaltung durch den Ideal mode
5.2.2 Vergleich des Ideal und des Distributive mode
5.2.3 Rangerhaltung durch Extremalternativen
5.2.4 Rangerhaltung durch das Festwertverfahren
5.2.5 Rangerhaltung durch den Absolute measurement mode
5.2.6 Rangerhaltung durch das Supermatrixverfahren
5.2.7 Fazit zu Rangerhaltungen und Rangreversionen
5.3 Mehrpersonenentscheidungen
5.3.1 Gruppenentscheidungen homogener Gruppen
5.3.2 Gruppenentscheidungen inhomogener Gruppen
5.4 Die Supermatrix und der Analytische Netzwerkprozess
5.4.1 Der Analytische Netzwerkprozess (ANP)
5.4.2 Die Supermatrix
6. Fallbeispiel Standortwahl
6.1 Einführung in das Fallbeispiel
6.2 Hierarchiebildung und Ermittlung der lokalen Gewichte
6.3 Ermittlung der Konsistenzwerte
6.4 Ermittlung der globalen Gewichte
6.5 Sensitivitätsanalyse
6.6 Entscheidungsfindung und Handlungsempfehlung
7. Schlussbetrachtung
Diese Arbeit zielt darauf ab, den Analytischen Hierarchieprozess (AHP) als strukturiertes Entscheidungsunterstützungsverfahren für unternehmerische Fragestellungen zu analysieren und dessen Anwendung anhand eines praktischen Standortwahlproblems zu demonstrieren.
4.4.5 Clustering
Der AHP ist eine Methode, welcher aus Paarvergleichen homogener Elemente in Bezug auf ein übergeordnetes Ziel Prioritäten ableitet. Hervorzuheben ist die Einschränkung auf homogene Elemente. Der Vergleich sehr inhomogener Objekte, wie beispielsweise des Volumenvergleichs einer Murmel, des Mars und der Erde, stellt allerdings weniger die Methode selbst, als vielmehr den Entscheider vor eine schwierige Aufgabe. Mathematisch betrachtet kann der genannte Vergleich konsistent selbst mit Hilfe der neunstufigen Skala dargestellt werden, sofern man beliebig kleine Zwischenwerte zulässt. Bei den normalerweise subjektiven Entscheidungen sind allerdings Werte, die sich nur in Nachkommastellen unterscheiden, nicht zuverlässig zu bestimmen. In diesem Fall bietet sich das Clustering an (vgl. Saaty 2006:97f). Beim Clustering wird das Bewertungsproblem in mehrere Teilprobleme zerlegt. Ähnliche Elemente werden in Gruppen zusammengefasst und dann die Gruppen einzeln bewertet. Um eine einheitliche Bewertung zu ermöglichen, wird das jeweils größte Element einer Gruppe auch als das kleinste Element der nächst größeren Gruppe eingeordnet. Dies bedingt jedoch, dass eine ungefähre Gleichverteilung der Elemente zugrunde liegt. Das folgende Beispiel zeigt die Berechnung der Gewichte bei Elementen, die in Cluster aufgeteilt sind. Die Werte in Klammern stellen dabei die geschätzten normierten Gewichte innerhalb eines Clusters dar:
1. Einleitung: Beschreibt die tägliche Notwendigkeit von Entscheidungen im unternehmerischen Umfeld und die Bedeutung mathematisch gestützter Auswahlverfahren.
2. Zielsetzung: Definiert das Ziel der Arbeit, den Analytischen Hierarchieprozess (AHP) zu erläutern und dessen Nutzen für Unternehmen aufzuzeigen.
3. Grundlagen der Entscheidungstheorie: Vermittelt die theoretischen Rahmenbedingungen und klassifiziert verschiedene entscheidungstheoretische Methoden.
4. Der Analytische Hierarchieprozess: Detailliert die Methodik des AHP, von der Definition bis zur mathematischen Berechnung und Konsistenzprüfung.
5. Vertiefungen zum Analytischen Hierarchieprozess: Untersucht kritische Aspekte wie Rangreversionen und Erweiterungen für komplexe Gruppenentscheidungen.
6. Fallbeispiel Standortwahl: Demonstriert die praktische Anwendung des AHP bei der Auswahl eines optimalen Versandlagerstandortes.
7. Schlussbetrachtung: Resümiert die Anwendbarkeit des AHP in der Praxis und ordnet das Verfahren kritisch in das methodische Spektrum ein.
Analytischer Hierarchieprozess, AHP, Entscheidungstheorie, Standortwahl, Paarvergleich, Konsistenzprüfung, Nutzwertanalyse, Hierarchiebildung, Rangreversion, Eigenwertmethode, Sensitivitätsanalyse, Entscheidungsunterstützung, Mathematische Programmierung, Präferenzstruktur, Multikriterielle Entscheidungsverfahren.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung des Analytischen Hierarchieprozesses (AHP) als mathematisches Werkzeug zur Entscheidungsfindung in Unternehmen.
Im Fokus stehen die Grundlagen der Entscheidungstheorie, die Funktionsweise des AHP sowie dessen kritische Überprüfung anhand praktischer Anforderungen.
Ziel ist es, dem Leser den AHP als wertvolles Instrument zur Bewältigung komplexer Entscheidungsaufgaben näherzubringen und die Praxistauglichkeit zu belegen.
Die Arbeit nutzt den Analytischen Hierarchieprozess, der auf Paarvergleichen, einer neunstufigen Skala und der Eigenwertmethode zur Prioritätenbestimmung basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Entscheidungsmethodik, eine detaillierte technische Analyse des AHP und ein umfassendes Fallbeispiel zur Standortwahl.
Die zentralen Begriffe sind AHP, Standortwahl, Konsistenzprüfung, Paarvergleich, Rangreversion und Entscheidungsunterstützung.
Da der AHP auf subjektiven menschlichen Einschätzungen basiert, stellt die Konsistenzprüfung sicher, dass die getroffenen Urteile logisch stimmig und mathematisch belastbar sind.
Eine Rangreversion ist das Phänomen, dass sich die Rangfolge von Alternativen durch das Hinzufügen einer weiteren Option ändert. Die Arbeit zeigt auf, wie man durch den Einsatz verschiedener mathematischer Modi diesem Problem begegnen kann.
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