Masterarbeit, 2007
155 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Qualität und Bildung
2.1 Qualitätsbegriff
2.2 Qualitätsmanagement
2.3 Total Quality Management (TQM)
2.4 Schulentwicklung durch Qualitätsentwicklung
2.5 Qualitätssicherung durch Evaluation
2.5.1 Sinn und Nutzen von Evaluation
2.5.2 Externe Evaluation
2.5.3 Interne Evaluation
2.5.4 Zusammenwirken von externer und interner Evaluation
3 Das European Foundation for Quality Management (EFQM) - Modell -Qualitätsmanagement an der Schule
3.1 Die Grundkonzepte für Excellence
3.2 Die Stufen des EFQM – Modells
3.3 Aufbau und Kriterien des EFQM – Modells
3.3.1 Befähiger – Kriterien
3.3.1.1 Führung – Schulleitung
3.3.1.2 Politik und Strategie - Schulprogramm , Schulprofil, Schulleitbild
3.3.1.3 Mitarbeiterorientierung - Fortbildung und informelle Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte
3.3.1.4 Partnerschaften und Ressourcen - Qualifikationen, Lehrmittel, Lernmittel, Ausstattung und Schulträger
3.3.1.5 Prozesse - Unterricht und Schulleben
3.3.2 Ergebnis - Kriterien
3.3.2.1 Kundenbezogene Ergebnisse - Zufriedenheit von Schülern, Eltern, externen Partnern und weiterführenden Bildungseinrichtungen
3.3.2.2 Mitarbeiterbezogene Ergebnisse – Zufriedenheit von Lehrkräften
3.3.2.3 Gesellschaftsbezogene Ergebnisse – Gesellschaftliche Verantwortung, Image
3.3.2.4 Schlüsselergebnisse - Erfolge der Schule, Benchmarking
3.4 RADAR – Methode als Kern des EFQM – Modells
4 Zur Konzeption der Umfrage und Auswertung der Ergebnisse der untersuchten Schule „Weitblick“ nach erfolgter Umfrage
4.1.1 Entwicklungsstand und Perspektiven der Schule „Weitblick“
4.1.2 Zweck und Konzeption - Methode, verwertete Beispiele, erwartete Ergebnisse - der Umfrage
4.2 Kriterium Führung - Schulleitung
4.3 Kriterium Politik und Strategie - Schulprogramm , Schulprofil, Schulleitbild
4.4 Kriterium Mitarbeiterorientierung - Fortbildung und informelle Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte
4.5 Kriterium Partnerschaften und Ressourcen - Qualifikationen, Lehrmittel, Lernmittel, Ausstattung und Schulträger
4.6 Kriterium Prozesse - Unterricht und Schulleben
4.7 Kriterium kundenbezogene Ergebnisse – Zufriedenheit von Schülern, Eltern, externen Partnern und weiterführenden Bildungseinrichtungen
4.8 Kriterium mitarbeiterbezogene Ergebnisse - Zufriedenheit von Lehrkräften
4.9 Kriterium gesellschaftsbezogene Ergebnisse – Gesellschaftliche Verantwortung, Image
4.10 Kriterium Schlüsselergebnisse - Erfolge der Schule, Benchmarking
5 Untersuchungsergebnisse und Nutzen für die Qualitäts- und Schulentwicklung der Schule „Weitblick“
5.1 Vorteile des EFQM – Modells für Excellence
5.2 Grenzen und Kritik
5.3 Übertragbarkeit der Erfahrungen auf andere Schulen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Schule „Weitblick“ in ihren Bemühungen zur Schulentwicklung durch die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems auf Basis des EFQM-Modells zu unterstützen. Dabei soll untersucht werden, ob ein solches aus der Wirtschaft stammendes Modell auf eine Schule übertragbar ist, um die Qualität pädagogischer Prozesse messbar und steuerbar zu machen und so die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Schule zu sichern.
3.4 RADAR – Methode als Kern des EFQM – Modells
Das RADAR – Konzept ist das eigentliche Kernstück des Modells. Die Bezeichnung RADAR steht im Einzelnen für die Wörter:
Results (Ergebnisse)
Approach (Vorgehen)
Deployment (Umsetzung)
Assessment (Bewertung)
Review (Überprüfung)
Eine Organisation, die auf die RADAR – Methode im Rahmen ihrer Selbstbewertung zurückgreift, soll die Elemente „Vorgehen“, „Umsetzung“, „Bewertung“ und „Überprüfung“ [PDCA – Logik d.V.] auf alle Befähiger – Kriterien und auf alle Ergebnis – Kriterien anwenden. Im Wesentlichen bedeutet das für die Ergebnisse, dass die Organisation über längere Zeit gute Resultate erzielt; auch im Vergleich mit anderen, sich angemessene Ziele setzt und erreicht. Die in allen relevanten Kriterien realisierten guten Ergebnisse, gehen auf das systematische Vorgehen zurück.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Handlungsdruck auf Schulen in der modernen Wissensgesellschaft und begründet die Relevanz einer systematischen Qualitätsentwicklung.
2 Qualität und Bildung: Dieses Kapitel definiert den Qualitätsbegriff, erläutert die Grundlagen des Qualitätsmanagements und verknüpft diese mit dem Prozess der Evaluation.
3 Das European Foundation for Quality Management (EFQM) - Modell -Qualitätsmanagement an der Schule: Es folgt eine detaillierte Einführung in das EFQM-Modell, seine Grundkonzepte, Stufen der Excellence und die systematisierte Struktur der Befähiger- und Ergebniskriterien.
4 Zur Konzeption der Umfrage und Auswertung der Ergebnisse der untersuchten Schule „Weitblick“ nach erfolgter Umfrage: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der empirischen Untersuchung an der Schule „Weitblick“ und bereitet die Auswertung der neun Kriterien vor.
5 Untersuchungsergebnisse und Nutzen für die Qualitäts- und Schulentwicklung der Schule „Weitblick“: Die erhobenen Daten werden analysiert, um Stärken sowie konkrete Handlungsbedarfe der Schule aufzuzeigen und den Nutzen des Modells für die Schulentwicklung zu bewerten.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und Perspektiven für die weitere Implementierung des Qualitätsmanagements an der Schule aufgezeigt.
Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, EFQM-Modell, Total Quality Management, Evaluation, Selbstevaluation, Schulprogramm, Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung, RADAR-Methode, Kundenzufriedenheit, Prozessorientierung, Schulqualität, Bildungsmanagement, Führung
Die Arbeit untersucht, wie Qualitätsmanagement – speziell das EFQM-Modell für Excellence – genutzt werden kann, um Schulentwicklung an einer Einzelschule systematisch zu unterstützen.
Die zentralen Themen sind das Qualitätsmanagement in Schulen, die Schulentwicklung durch interne Evaluation sowie die Anwendung und Anpassung betriebswirtschaftlicher Management-Instrumente (EFQM) auf den Bildungssektor.
Das primäre Ziel ist es, den derzeitigen Qualitätsstand einer konkreten Schule („Weitblick“) zu bestimmen und ein Modell zu entwickeln, das die an der Schule Beteiligten in die Lage versetzt, ihre Arbeit systematisch zu reflektieren und zu verbessern.
Der Autor verwendet eine empirische Untersuchung, bei der ein an das EFQM-Modell angelehnter, standardisierter Fragebogen im Kollegium einer Schule eingesetzt wurde, um IST-Analysen der Kriterien zu erstellen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements und des EFQM-Modells gelegt, gefolgt von der konkreten Konzeption der Umfrage sowie einer detaillierten Auswertung der Ergebnisse für alle neun EFQM-Kriterien.
Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, EFQM-Modell, Evaluation, RADAR-Methode und Prozessorientierung sind die wesentlichen Begriffe, die den Kern der Arbeit definieren.
Laut dem Autor hilft die interne Evaluation bei der aktiven Schulentwicklung vor Ort, während eine externe Komponente die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse erhöht und einen neutralen Blick ermöglicht, um Manipulationen zu vermeiden.
Im Gegensatz zur Wirtschaft zahlen Schüler oder Eltern meist kein direktes Entgelt für die Leistung „Unterricht“. Der Autor betont, dass der Kundenbegriff in der Schule deshalb mehrdimensional sein muss und Schüler, Eltern sowie die Wirtschaft als Abnehmer umfasst.
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